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In unserem heutigen Beitrag geht es darum, wie du als Mama oder als Papa, die Konzentration deines Kindes in vier Schritten fördern kannst.

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1. Schritt: Eine Stimmung zum Lernen schaffen

Ist Ärger in der Luft? Ist dein Kind traurig? Hat es viele spannende Ideen im Kopf, oder ist verliebt und zerstreut? Was muss vor dem Lernen passieren, damit eine Atmosphäre zum Lernen entsteht? Nehmt euch 5-10 Minuten Zeit und gebt dem Gefühl von eurem Kind Raum.

Wenn es traurig ist, möchte es vielleicht etwas malen. Wenn es sehr verärgert ist, hat es vielleicht Lust, noch etwas Sport machen. Hat es Hunger, Durst oder braucht noch etwas Ruhe? Vielleicht kann es sich noch kurz ausruhen. Gib Deinem Kind 5-10 Minuten, damit überhaupt eine Stimmung zum Lernen entstehen kann.

2. Schritt: Einen Übergang zum Lernen finden

Was hilft deinem Kind anzufangen? Was hat es zuvor gemacht und worum geht es jetzt? Das, was es zuvor gemacht hat, möchte es abschließen. Vielleicht kennt ihr die 5-3-1 Regel, in der ihr sagt „In 5 Minuten fängst du bitte an.“, dann sagt ihr „In 3 Minuten fängst du bitte an.“, dann „In 1 Minute fängst du bitte an.“ und dann: „Jetzt geht´s los.“ Das ist die 5-3-1 Regel. Diese ist dazu da, um den Übergang zu schaffen.

Dann hilft es deinem Kind, dass die Aufgabe klar ist. Was ist das Ziel der Aufgabe, worum geht es? Geht es darum, sich ein Wissen anzueignen? Wir wissen selber aus unserer Schulzeit, dass manches Wissen sinnvoll ist und manches Wissen nur gelernt und dann wieder vergessen wird. Geht es darum, etwas zu tun? Oder geht es um eine bestimmte Eigenschaft? Vielleicht um etwas  bestimmtes zu sein, wie beispielsweise kreativ?

3. Schritt: Die Umgebung zum Lernen gestalten

Wie sieht der Arbeitsplatz meines Kindes aus? Kann es dort in Ruhe und entspannt arbeiten? Ist es dort laut? Wie sieht die Arbeitshöhe von meinem Kind aus? Ist sie kindgerecht oder muss mein Kind so ungemütlich am Arbeitsplatz sitzen, dass es nach einer Minute schon keine Lust mehr hat.

Wie kann ich den Arbeitsplatz gestalten? Vielleicht kann das Kind auch in einer anderen Position lernen. Ich habe sehr viel im liegen und auf dem Boden gelernt. Deswegen – wenn es nicht schreiben muss, muss es immer ein Tisch sein? Darf es auch ein Sitzball sein? Darf es eben auch auf den Boden sitzen oder sich hinlegen? Wie schaffst du eine Umgebung, damit sich dein Kind konzentrieren kann?

Eine Hintergrundmusik ohne Text kann auch eine ganz gute Atmosphäre schaffen, in der eine Ruhe entsteht, die einen dazu einlädt sich zu konzentrieren. Die Musik sollte aber leise sein.

4. Schritt: Gemeinsam eine Struktur zum Lernen erarbeiten

Wann braucht dein Kind eine Pause? Wann gibt es gute Zeitfenster, in denen es sich konzentrieren kann? Wann ist ein guter Zeitpunkt? Du findest gemeinsam mit deinem Kind heraus, wann diese Zeiten sind und wann es z. B. ein viel größeres Bedürfnis nach Bewegung hat. Kinder, die selber mitbestimmen dürfen, sind einfach motivierter.

4 Schritte

  1. Schritt: Der innere Raum, oder die Stimmung deines Kindes
  2. Schritt: Der Übergang zum Lernen
  3. Schritt: Der äußere Raum, oder die Umgebung, der Arbeitsplatz deines Kindes
  4. Schritt: Die Struktur, der Rhythmus deines Kindes

Auch wenn die Schule nicht immer individuelle Lernmöglichkeiten anbieten kann, könnt ihr Zuhause einen Raum schaffen, in dem sich euer Kind leichter konzentrieren kann.

Viel Erfolg dabei 🙂

ideas4parents - Gila

ideas4parents – Gila

Gila ist die Frau von Andi, Ergotherapeutin, Mutter einer tollen Tochter (Toto), mit der sie die Welt mit allen Sinnen neu entdeckt.
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Author: ideas4parents - Gila

Gila ist die Frau von Andi, Ergotherapeutin, Mutter einer tollen Tochter (Toto), mit der sie die Welt mit allen Sinnen neu entdeckt.

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