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Heute basteln wir uns ein kleines „Ich bin Ich“

Meine Söhne sind hellauf begeistert als ich ihnen vorschlage, ein kleines „Ich bin Ich“ mit ihnen zu basteln. Eines? Nein! Zwei Söhne – zwei „Ich bin Ichs“! Eine Herausforderung? Oh ja! Denn Geduld ist keine meiner besten Tugenden…

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Weiß denn eigentlich jeder was ein „Ich bin Ich“ ist? Es ist ein kleines niedliches Tierchen, ein kleines Kuscheltier, das ganz besonders ist, da es kein anderes Wesen auf dieser Welt gibt, wie es selbst. Eben ganz „Ich bin Ich“, individuell, originell, einzigartig – und nicht weniger liebenswert! Das kleine „Ich bin Ich“ entstammt aus dem gleichnamigen Buch von Mira Lobe, das ich auch schon einmal hier im Blog vorgestellt habe – auf einer Liste meiner fünf  liebsten Kinderbücher.

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Und heute möchte ich mich nun der Herausforderung stellen, eines – nein zwei! – dieser wunderbaren „Ich bin Ichs“ mit meinen beiden Söhnen (6 und 3 Jahre) zu basteln und zu nähen.

Und das brauchen wir dazu:

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Bastel- und Nähutensilien:

  • verschiedene Stoffe / Stoffreste
  • Nadel und Faden
  • Schere (zum Stoffschneiden)
  • Watte (oder Schaumstoff für die Füllung)
  • Bastel-Filz für die Augen
  • Stift und Lineal zum Einzeichnen der Größe der Stoffteile
  • Wolle / Wollreste
  • Alleskleber

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Eine Bastelanleitung gibt es im Buch-Umschlag, an der wir uns orientieren. Dabei lässt die Anleitung ein paar Schritte weg und lässt Platz für eigene Interpretation – also ganz selbstschöpferisch, dem Motto der Einzigartigkeit entsprechend. Ob unsere „Ich bin Ichs“ auch so niedlich werden wie das Vorbild im Buch? Lassen wir uns überraschen. Sicher ist, sie werden ganz besonders! 🙂

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Der Kopf vom kleinen Ich bin Ich

Wir beginnen also damit uns aus den verschiedenen Stoffresten einen für den Kopf auszusuchen und schneiden ihn auf die Größe 15 cm x 15 cm. Mein großer Sohn ist ganz enthusiastisch bei der Sache. „Ein eigenes Kuscheltier machen? Hurra! Ich will! Ich will!“

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Nachdem wir also zwei Kopf-Stoff-Teile ausgeschnitten haben folgt das Zusammennähen an allen vier Ecken. Selbst das möchte mein 6-jähriger Sohn selbst machen – nur zu! Der 3-Jährige hingegen sieht beim Nähen lieber zu, aber kurz darauf darf er die Stoff-Täschchen mit Watte befüllen.

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Nun binden wir mit der Wolle unserer Wahl eine Ecke ab, sodass die Nase des „Ich bin Ichs“ entsteht. „Oh, das sieht komisch aus…“, finden meinen Söhne. „Komisch“ im Sinne von „lustig“, aber auch von „seltsam“… Jetzt schnell weitermachen, damit die Kinder nicht die Lust verlieren!

Der Körper vom kleinen Ich bin Ich

Jedes Söhnchen sucht sich nun für sein „Ich bin ich“ einen passenden Stoff für seinen Körper aus. Dabei wird auch schon die Vorauswahl für die Ohren getroffen. Der Stoff für den Körper hat die Maße 20 cm x 20 cm. Auch diese Ecken werden zusammengenäht und schließlich mit Watte befüllt. (Erst zu spät bemerke ich, dass ein schwarzer Wollpullover als Oberteil gänzlich ungeeignet ist, wenn man mit Watte bastelt – es sei denn, man möchte nach dem Basteln wie ein weiß-beflocktes schwarzes Schaf aussehen…)

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Nachdem die Körper dick mit Watte gefüllt worden sind, binde ich auch hier alle vier Ecken mit einem Wollfaden ab – das werden die Füßchen. Leider ist diese Arbeit selbst für meinen 6-jährigen Sohn etwas zu schwierig, weil die Stoffecken leicht wegrutschen (liegt das vielleicht am Jersey-Stoff?). Nachdem also alle acht Füßchen abgebunden sind, möchten wir nun endlich wissen, wie unsere „Ich bin Ichs“ dreinschauen. Mit weißem und schwarzem Bastelfilz schneide ich ovale Augenformen aus. Die Kinder kleben sie anschließend mit Alleskleber darauf. Das hält!

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Pony-Fransen, Schwanz und Ohren

Nun fehlen uns noch Pony-Fransen, Schwanz und Ohren. Die Ohren sollen 26 cm lang und 3 cm breit werden. (Ich bemerke viel zu spät die gestrichelte Linie auf der Bastelanleitung, die mich darauf hinweisen möchte, dass man den Stoff in der Mitte an der Linie annähen soll und folglich dadurch jedes Ohr nur 13 cm lang wird. Nun gut, unsere Ohren sind jetzt 26 cm lang und dafür nur 1,5 cm breit, da ich sie auseinander geschnitten habe… Man lernt eben nie aus als Mama!)

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Die Pony-Fransen und der Schwanz werden aus einer Woll-Quaste hergestellt, die ich mit einem Wollfaden zusammenbinde. Nun muss noch alles zusammengenäht werden. Die Haare mit den Ohren an den Kopf, der Kopf an den Körper, der Schwanz an das Hinterteil. Fast wollte ich sagen: Fertig! Aber nur fast.

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Denn damit die Watte nicht herausquillt muss noch der Körper an seinem Unterteil zusammengenäht werden – zwei Seiten habe ich für das „Ich bin Ich“ meines großen Sohnes genäht, zwei mein Sohn selbst. Dafür, dass er zum ersten Mal eine Nadel in der Hand gehalten hat, finde ich es ganz großartig und bin stolz. 🙂

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Ich finde, wir haben zwei ganz besonders schöne Exemplare der Gattung „Ich bin Ich“ geschaffen.

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Fazit

Insgesamt haben wir etwa 2 Stunden für beide „Ich bin Ichs“ benötigt. Viel Arbeit ist es schon, aber es hat sich gelohnt und es hat viel Spaß gemacht. Mein großer Sohn konnte schon bei einigen Dingen recht gut mitmachen, für einen Dreijährigen ist es jedoch einfach noch zu früh, eine Nähnadel zu benutzen. Aber spätestens als mein kleiner Sohn sein kleines „Ich bin Ich“ liebevoll in seine Arme nimmt, es an sich drückt, den Kopf ihm zuneigt und sagt „Oh, du mein kleines Ich bin Ich, ich hab dich so lieb.“ – hat sich die Arbeit auf jeden Fall gelohnt!

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Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen, euer ganz eigenes „Ich bin Ich“ zu schneidern! Und wenn ja, dann schickt uns doch ein Foto eurer ganz eigenen Kreation!

 

 

 

ideas4parents - Romy

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Romy hat zwei sehr lebhafte und vergnügte Jungs: Blondschopf und Blauauge. Für die beiden überwindet sie ihre Höhenangst und rutscht von den höchsten Rutschen (aber bei aller Liebe, es gibt Grenzen!).
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Author: ideas4parents - Romy

Romy hat zwei sehr lebhafte und vergnügte Jungs: Blondschopf und Blauauge. Für die beiden überwindet sie ihre Höhenangst und rutscht von den höchsten Rutschen (aber bei aller Liebe, es gibt Grenzen!).

3 thoughts on “DIY: Mein kleines Ich bin Ich”

  1. Liebe Romy, ich bin ja schwer begeistert, auch weil ihr so süße Retrostoffe benutzt habt.
    Für meine kleine Nichte merk ich mir dieses DIY gleich mal. Ich bin sicher, dass könnte ihr gefallen.
    und ich finde auch ihr habt zwei besonders schöne Exemplare gezaubert.
    Liebe Grüße Ela

    1. Liebe Ela,
      ja, die Stoffe fanden die Kinder auch gleich so inspirierend. 🙂 (Hab ich recht günstig bei einem Reste-Verkauf im Internet erstanden.)
      Die beiden Ich bin Ichs kommen auch weiterhin gut zuhause an und sind treue Bettgefährten. 🙂
      Liebe Grüße
      Romy

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  • #Ängste von Kindern sind auch ein Zeichen für ihre Phantasie und sie schützen vor Gefahren. Nicht jede Angst ist zum überwinden da. Wenn sich Kinder bewegen, lernen sie sich und ihren Körper kennen, erfahren hautnah ihre Angst und auch ihren Mut. 
Ich als Mama habe Respekt vor dem Handstand und lerne ihn in kleinen Schritten, zunächst an der Wand.😉 Wie lebst Du Deinen Kindern vor, dass Du auch Angst hast, die Du manchmal da sein lässt und manchmal überwindest? 
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Was machst Du heute zum Wort des Tages für Dich und für Deine Familie?

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