Die magische Pause mit Kindern

Wie toll wäre es, im Kontakt mit Kindern an die magische Pause zu denken und sie auch zu machen. Die magische Pause ist eine Unterbrechung von unseren schnellen Reaktionen, der Moment, in dem wir innehalten und nicht als Autopilot auf unsere Kinder reagieren. Immer wenn ich die Pause mache, passieren unvorhergesehene Dinge, Situationen entschärfen sich und am Ende habe ich vielleicht sogar Zeit gewonnen.

Der schnelle Alltag

Manchmal handle ich schnell, ohne es zu merken. Oder ich handle impulsiv, nur noch schnell die Mails checken, noch schnell ins Bad, sauer reagieren statt einfach nur sauer sein, schnell ein Bier holen, noch kurz die Wäsche anschalten…

Unter Eile geht alles schnell. Was wäre, wenn wir lernen nach jedem Impuls etwas zu tun, kurz nichts zu tun und zu sein statt zu handeln?

Wenn ich eine Pause mache, sind plötzlich Möglichkeiten da, die vorher nicht da waren. Zum spüren, zum nachdenken oder einfach nur zum durchatmen.

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Angenommen, die Kinder beeilen sich nicht, obwohl wir es eilig haben, die Kinder schreien, obwohl wir gefragt haben, ob sie bitte leiser sein können…

Der Drang, zu drängeln oder der Impuls auch verärgert zu schreien ist sofort da.

1) Scannen, eine Momentaufnahme unserer Impulse: verärgert anschieben, dass sich die Kinder beeilen; selber laut sein

2) Nichts tun, wenn es gerade nicht ums Überleben geht.

3) Vorstellen, was wir tun könnten, aber nicht müssen.

4) Handeln.

Warum es manchmal nicht klappt, die magische Pause zu machen

Wir sind Menschen und handeln emotional und auch schnell.

Manchmal reicht ein Blick oder ein Wort unserer Kinder und wir kochen. Oder wir haben uns bisher zurück gehalten, aber jetzt kommen wir aus der Balance. Schnell ist ein Wort gesagt, ein Satz, der uns selbst weh tut.

Negative Gefühle entladen sich plötzlich und passen gar nicht zur Situation, weil sie sehr stark sind.

In den Augen unserer Kinder sind wir oft toll, aber da wir als Mama und als Papa immer in Ausbildung sind (Kinder können sich schnell verändern), lasst uns doch einfach täglich weiter lernen, wie wir als Mama oder als Papa sein wollen. Für unsere Kinder sind wir jetzt schon tolle Menschen, unabhängig davon, was wir tun oder nicht tun.

Die magische Pause verändert für mich so viele Situationen, dass ich daraus eine Gewohnheit entwickeln will.

 

Wie kann die magische Pause zur Gewohnheit werden?

Es ist ein Prozess in 2 Schritten.

1. Ich erkenne, dass ich schnell reagiere oder schnelle Impulse habe.

2. Ich höre mit dem Drang zu handeln auf oder fange gar nicht damit an.

Jetzt entsteht die magische Pause, in der wir mehr entscheiden können, was wir tun. Lasst uns die magische Pause immer wieder machen. Der Alltag bietet so viele Sekunden, zu verschnaufen. Der Drang zu handeln wird nicht vergehen. Aber unsere Fähigkeit, die magische Pause einzulegen, wird wachsen.

 

 

 

Vergleichsfalle – 4 Ideen, wie Eltern ihre Kinder vergleichen können

Achtung Vergleichsfalle! Vergleichst Du Dein Kind manchmal mit anderen Kindern? Setzt Du Dich und Dein Kind unter Druck, wenn andere Kinder scheinbar schon weiter in bestimmten Bereichen sind? Bist Du erleichtert, wenn bei Deinem Kind etwas funktioniert, worauf Eltern anderer Kinder noch hoffen?

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Entwicklung – nur eine Folge der Führung?

Wie toll, wenn mein Kind das schon kann. Das liegt wohl an meiner Führung als Mama oder als Papa 😉

Oder: Muss mein Kind weiter sein als es ist? Soll ich als Mama oder als Papa anders führen oder habe ich etwas verpasst?

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Wie wäre es wenn…

Kinder genau „passend“ wären, wie und wo sie gerade sind. Sie müssen nicht stehen bleiben und sie müssen auch nicht bleiben, wie sie sind. Aber genau dort fangen sie an!

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Warum sich Menschen vergleichen

  • Wir wollen Teil einer Gemeinschaft sein, uns integriert und nicht isoliert fühlen.
  • Um zu überleben, passen sich Menschen auch an und fügen sich in eine Gemeinschaft ein.
  • Ein Mensch ordnet sich durch Vergleiche in die Welt ein und findet so seinen Platz.
  • Menschen wollen wissen, was sie bereits können und woran sie arbeiten können.
  • Sie wollen sich weiter entwickeln.
  • Eltern vergleichen Kinder, weil sie ihre eigenen Kinder fördern wollen; weil sie glauben, sie damit auf die Leistungsgesellschaft vorzubereiten…

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Wann Vergleiche unglücklich machen

  • Wenn Kinder sich dafür schämen, wie sie sind.
  • Wenn Kinder Angst entwickeln, nicht gut genug für ihre Eltern zu sein.
  • Kinder, die sich als Verlierer fühlen und neidisch auf Geschwister und andere sind, werden nicht inspiriert, etwas nachzuahmen oder sich zu entwickeln. Sie empfinden Neid gegenüber anderen und Groll gegen sich selbst.
  • Der Fokus ist auf das gerichtet, was das eigene Kind nicht hat und nicht auf das, was alles bereits an Fähigkeiten und Talenten da ist. Wer zur Seite schaut, was andere haben, verpasst genau das, was vor ihm selbst liegt.
  • Abwärtsvergleiche (der kann das nicht so gut wie Du) können überheblich machen und Aufwärtsvergleiche (der kann das besser als Du) können frustrieren. Macht es Sinn, dass sich das Eichhörnchen, das klettern kann mit dem Pinguin, der schwimmen kann, vergleicht?

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Wann Vergleiche helfen, sich zu entwickeln

Kinder können heute etwas anders machen als gestern. Sie können sich mit sich selbst vergleichen und sich über ihre Fortschritte freuen.

Inspiration statt Vergleich, Original statt Kopie

Menschen, die sie bewundern, können sie in einer Eigenschaft nachahmen oder etwas von ihnen lernen, ohne eine Kopie zu werden.

Was andere haben, was sie tun und was sie erleben, inspiriert uns, etwas in unserem Leben zu gestalten und in eine bestimmte Richtung zu gehen.

Jedes Kind kommt mit einer anderen genetischen Ausstattung auf die Welt. Es wächst unter bestimmten Bedingungen auf, hat individuelle Begabungen und hat eigene Gründe für eine Handlung. Das ist ein einzigartiger Weg.

Welche Freiheit im Kopf hätten wir, wenn keiner besser oder schlechter wäre, nur anders, ein Original eben? Ein Kind, das frei malt ohne sich vergleichen und ohne gefallen zu wollen, ist in diesem originalen Zustand.

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4 Ideen, wie Erwachsene Kinder als Individuum stärken und sie in die Gemeinschaft integrieren

  • Gemeinsamkeiten zu anderen Kindern und individuelle Vorlieben beschreiben („Ihr wollt beide Musik machen, Du spielst gerne die Trommel, Dein Freund das Glockenspiel“).
  • Sich als Vorbild mit sich selbst vergleichen (Was klappt bei mir heute schon anders als letzte Woche?) und Kinder mit sich selbst vergleichen (Heute fährst Du sicherer als gestern mit dem Rad)
  • Andere als Inspiration für eine Fähigkeit  nehmen, die man im Leben lernen will, z. B. schnell reagieren im Kampfsport. Was macht dieser Mensch, damit es klappt und wie kann ich diese Eigenschaft lernen?
  • An einem Projekt zusammen arbeiten und gemeinsam etwas schaffen (z. B. ein Puppenbett bauen, einen Roboter basteln; die Aufgaben vergleichen und überlegen, was man dafür braucht; Kindern Aufgaben zutrauen und sie auch im Alltag mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten teilhaben lassen 😉

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Fällt Dir noch etwas ein zum Thema Vergleiche von Kindern? Wenn Du noch Anregungen hast, wie man Kinder als Individuum stärken kann und sie auch für die Gemeinschaft stark machen kann, freuen wir uns über Deinen Kommentar!

 

Drei Strategien im Umgang mit Smartphone und Tablet für Kinder

Kinder können ganz schön kompetent sein, wenn sie sich ein Smartphone wünschen.

Der achtjährige Sven erzählt beim Abendessen. Onkel Ilias bekommt ein neues iphone von der Firma. Ich könnte ihn fragen, ob ich sein altes benutzen kann? Nachhaltig gedacht 😉

Oder die zehnjährige Lara will endlich auch ein Smartphone haben. Warum? Ihre Uhr ist kaputt. Dann brauche ich nur ein Gerät, habe eine Uhr, kann euch unterwegs damit anrufen (aufmerksam ;-)) und Fotos machen.

Kinder fühlen sich von den Geräten scheinbar magisch angezogen. Gibt es ihnen ein Gefühl von Integration (Eltern und Gleichaltrige haben es auch)? Ist es einfach cool, weil man mit einem Gerät so viel unterschiedliche Dinge tun kann?

Was macht uns Eltern Angst, wenn wir Smartphones erlauben?

Welche Strategien wenden wir an, wenn wir einen bewussten Umgang mit diesen Geräten wollen?

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Ein Blick auf die Ängste:

Kinder entwickeln sich langsamer

Wird zu viel Zeit vor dem Smartphone verbracht, bewegen sich Kinder weniger. Bewegung ist aber wichtig für die Gehirnetwicklung und verbessert Konzentration und Lernfähigkeit. Kann also der Gebrauch von Smartphones die Entwicklung meines Kindes verlangsamen?

Kinder mit Smartphone können dick werden

Besteht ein Zusammenhang mit Smartphones und Übergewicht? Bewegen sich Kinder viel weniger und riskieren damit sehr früh ihre Gesundheit und erhöhen das Risiko, später an Krankheiten, wie Diabetes zu erkranken?

Kinder verhalten sich auffällig

Durch die exzessive Nutzung von Geräten können sich Kinder nicht mehr konzentrieren, zeigen aggressives Verhalten und haben zunehmend Ängste.

Die Strahlung ist vielleicht krebserregend

Das Gehirn von Kindern ist in der Entwicklung und sie reagieren noch sensibler auf bestimmte Stoffe im Vergleich zu Erwachsenen.

Welche drei Strategien wende ich an, wenn mein Kind ein Gerät benutzt?

1. Eltern begleiten und führen

Wir Eltern haben einen Job mit Aufgaben. Wir

  • ermöglichen Zeit zum freien Spielen und Lernen.
  • stellen Bewegungsräume zur Verfügung. (Turnen, Wald, Kampfsport…)
  • bieten Erfahrungsräume an. (Experimente, Materialien, Medien…)
  • begleiten die Gefühle unserer Kinder.
  • sorgen für Erfahrungen mit anderen Menschen.
  • bieten eine typgerechte Ernährung, die in unseren Augen gesund ist, an.

Geräte können uns diese Verantwortung leider nicht abnehmen. Obwohl, da gibt es bestimmt viele Apps 😉

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2. Verantwortungsvolle virtuelle Reise mit smartphone und tablet

Wir gehen zusammen auf virtuelle Reise. Eltern entscheiden über die Zeit und sorgen dafür, dass vertraute Personen die virtuelle Reise begleiten (kein unkontrollierter Internetstream allein im Kinderzimmer). Es gibt smartphonefreie Zeiten (beim Essen) und nachts ist im Schlafzimmer elektrofreie Zone. Das Smartphone schläft auch nachts. (Nein, Flugmodus reicht nicht Andi 😉 )

Wer beruflich oder auch privat sein Smartphone benutzt, kann seinen Kindern einfach erzählen, was er tut und warum. (Termine aufschreiben, um sie nicht zu vergessen; Freunde anrufen, um sich mit ihnen zu verabreden; schöne Musik hören, Sprache lernen für den Urlaub…).

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3. Bildschirm und real life verbinden

Auf eine Zeit vor dem Bildschirm  folgt eine Zeit in der Natur, beim Malen, beim Bauen, beim Musik machen usw. Manchmal kann man virtuelle und reale Welt verbinden: Wir sehen uns zusammen ein Video an, wie man Brezen backt. Danach richten wir uns den Arbeitsplatz ein, wiegen und messen die Zutaten ab, lassen den Teig ruhen und backen die Brezen. Oder: wir schauen uns auf dem Tablet in vergrößerter Perspektive an, wie Ameisen leben. Später oder am Wochenende beobachten wir live Ameisen.

Kinder wollen die Welt entdecken, und diese Welt ist voller Medien. Also brauchen sie uns Erwachsene, in diese Welt hineinzuwachsen statt sich von ihr abzuschotten. Sollten Kinder von der virtuellen Welt sehr angezogen werden, spielen wir Detektive und stellen uns ohne Anklage folgende Fragen:

  • Bietet das echte Leben gerade genügend Abwechslung und Spannung für mein Kind?
  • Verbringen wir Eltern selbst viel vor den Geräten?
  • Sind wir als Eltern für unsere Kinder da oder brauchen wir Eltern Unterstützung (weil wir so viel zu tun haben, schon lange krank sind…)
  • Was interessiert mein Kind gerade so sehr an diesem Gerät?

Manchmal will meine fünfjährige Tochter länger vor einem Tablet sitzen als ich es erlaube. Oder es passiert das Gegenteil. Ich frage Toto: „Magst Du mal wieder ein Video auf dem Tablet sehen?“ „Heute nicht, Mama, ich habe noch so viel anderes vor…“

Was die „American Academy of Pediatrics“ und die „Canadian Pediatric Society“ für den Umgang mit Geräten empfehlen:

  • im Alter von 0-2 Jahren keine Technologie
  • Von 3-5 Jahren max.1 Stunde pro Tag
  • Von 6-12 Jahren max. 2 Stunden pro Tag

Wahrscheinlich gibt es trotzdem individuelle Unterschiede. Ein fünfjähriges Kind kann nach 20 Minuten vollkommen gesättigt sein oder eben auch mal 90 Minuten einen Film sehen. Wenn ich dabei bin und es begleite, treffe ich die Entscheidung, was jetzt stimmig ist. An vielen Tagen haben wir gar keine Zeit für Geräte 😉

Wie medienaffin seid ihr und eure Kinder? Wir sind auf eure Erfahrungen und auf eure statements gespannt!

Hier könnt ihr weitere Artikel von uns zum Umgang mit den Medien lesen:

Romy: Glotzen bis zum Umfallen – 6 Tipps zum richtigen Umgang mit den Medien bei Kindern

Andi: Wie digital sollen unsere Kinder werden?

Weitere interessante Quellen:

Kinder im Internet schützen – was hilft wirklich?

Suchmaschine für Kinder: fragFINN

Point & Click Adventure Game für Medienkompetenz

13 Fähigkeiten für die Zukunft von Kindern

Heute nehme ich Dich mit, auf eine leicht ironische Fantasiereise in die Zukunft. Wie wird das Leben in 20 bis 30 Jahren für Familien und Kinder aussehen? Wie wirkt sich unser „Zusammenleben mit Robotern“ aus? Und dann: Welche Fähigkeiten können unsere Kinder für diese Zukunft und auch schon heute brauchen? Denn manche Fähigkeiten sind zeitlos.

Wie die Zukunft aussehen kann:

Ein Roboter weckt Dein Kind am Morgen, schaut ihm ins Gesicht und sagt: Du hast Fieber, Du kannst nicht in den Kindergarten gehen.

Oder: Du rufst, dass Yummy, der Koch Roboter schon gekocht hat und dass ihr essen könnt. Dass Yummy selbst „ruft“ ist noch neu für Dich. Dein Kind sagt: „Smami“ (smarte Maschine) und ich  haben das Bild gleich fertig gemalt.

Halt!!! Roboter Kosmos möchte gerade ordnungsliebend alle Weinflaschen entsorgen – nur die Weinflaschen sind noch voll! Zum Trost kocht er koffeinfreien Kaffee.

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Und die fürsorgliche Muckini sagt Opa, dass er sich anziehen soll, sie gehen gleich raus.

„Aber ich will noch essen“, sagt Opa. „Jetzt gehen wir raus“ sagt Muckini. Sie ist der Fitness Roboter im Haus und ziemlich konsequent programmiert. Zum Einkaufen mit Chauffi, dem Auto Roboter, darf man sie nicht mitnehmen, wenn man Chips oder Schokolade besorgen will.

Der Geld Chip unter meiner Haut muss neu installiert werden, denn er stört mich beim Tanzen.

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„Nein, heute kann ich nicht mit Dir kickern“ sagt Papa zu Spielchen, dem Spiele Roboter, ich habe noch ein 3D Treffen, willst Du mitkommen?

Auch wenn wir nicht wissen, wie die Zukunft mit den smarten Maschinen sein wird, male ich mir heute aus, was Kinder für diese Zukunft und schon jetzt für ihr Leben brauchen können.

#1 Codes verstehen und schreiben

Noch programmiere ich keine Roboter, höre mich aber jetzt schon fragen: „Erklärst Du mir, wie das geht, Tochter?“ 😉 Programmieren wird vielleicht so wichtig wie schreiben, damit wir mit smarten Maschinen leben können. Vielleicht erlebt es diese Generation von Eltern auch noch nicht, aber wenn doch…

#2 Liebe zum Lernen

Wenn unsere Welt sich schnell ändert, brauchen wir Kinder, die gerne Neues lernen. Unsere Aufgabe als Erwachsene ist es, die Lust der Kinder am Lernen zu erhalten. Denn wenn wir Babys beobachten, sind diese neugierig und wollen lernen. Als Eltern sind wir aufmerksam für die individuellen Vorlieben der Kinder: Bewegung, Kreativität, Sprache, Musik…

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#3 Sich in den Prozess verlieben mit Fehlern, Rückschritten und Umwegen

Wer sich wie Babys in den Prozess verliebt, lernt kreativ neue Wege. Fehler, Rückschritte und Umwege sind ein Teil des Weges, den Kinder gehen. Müssen Kinder für Ergebnisse gelobt werden? Oder ist das Ergebnis eigentlich das Lob, wenn sich für Kinder das Ergebnis gelohnt hat? Erwachsene könnten mehr den Prozess, den Kinder beim Lernen und Experimentieren erleben, wertschätzen.

#4Veränderungen lieben lernen

Wenn Kinder lernen, dass Veränderungen ein Teil des Lebens sind und verlässliche enge Beziehungen haben, kommen sie mit Umzug und neuen Freunden klar. Ängste, etwas zu verlieren sind vielleicht Ängste, die wir als Eltern begleiten, aber nicht nehmen können. Denn wir Erwachsenen haben oft ähnliche Ängste.

#5 Sich etwas zutrauen

Wenn Erwachsene den Kindern etwas zutrauen, trauen sich die Kinder auch selbst mehr zu und wachsen an verschiedenen Herausforderungen. Vertrauen bedeutet für mich auch, den Gefühlen der Kinder zu vertrauen. Kinder können auch selbstverständlich in die Aufgaben des Alltags mit eingebunden werden. (wenn möglich mit Berücksichtigung der Interessen ;-))

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#6 Empathie entwickeln

Eltern, die sich selbst gegenüber empathisch sind und auch Einfühlungsvermögen gegenüber ihrem Kind zeigen, sind ein Vorbild. Denn Kinder können von ihnen lernen, sich selbst und andere wahrzunehmen. Wie kann ich als Mama meine Gefühle zeigen und die Gefühle von meinem Kind begleiten? Mit Sprache, Mimik, Gesten, Tanz, Musik, Malerei… je nach Veranlagung.

#7 Fehler verzeihen und sich entschuldigen können

Können sich Eltern entschuldigen? Dann lernt auch mein Kind, dass Fehler ein Teil des Lebens sind, dass wir manchmal andere Menschen dabei verletzen und uns dafür entschuldigen. Wie verzeihe ich mir selbst, wenn ich einen Fehler mache, kann ich meinem Kind auch zeigen. Der Ärger über sich selbst und über den Fehler verändert sich durch Verständnis, Verzeihen und durch andere Perspektiven.

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#8 Wege sehen

Manchmal ist es leicht zu sagen: Ich zeige es Dir. Wenn Kinder sich aber selbst etwas erarbeiten, entwickeln sie die Fähigkeit verschiedene Strategien zu entwickeln, um Wege zu sehen, statt an einem Problem zu arbeiten. Sie machen die Erfahrung, dass sie sich selbst helfen können.

#9 Kreativität ausdrücken

Wer frei malt, frei musiziert, tanzt oder Raum zum freien Spielen hat, Fehler machen darf und mit Spaß lernen kann, entwickelt Kreativität. Gerade sind bei uns szenische Rollenspiele sehr beliebt und die Verkleidungskiste immer greifbar. Kreativ sind Kinder überall, z. B. wenn sie ihre eigene Sprache entwickeln.

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#10 Konzentration

Sich in Single Tasking verlieben, vorleben und so vermitteln, dass es sich lohnt, bei einer Sache zu bleiben und diese abzuschließen. In einer komplexen Welt ist die Ablenkung groß und die Fähigkeit, in einer Sache zu versinken, hilft auch, sich darin zurechtzufinden. Arbeiten auf dem Handy ist Arbeiten auf dem Handy und Spielen mit Kindern ist Spielen mit Kindern. Das fokussiert, ich arbeite daran 😉

#11 Neugiere für andere Menschen

Wir reisen und leben mit unterschiedlichen Kulturen zusammen. Trotz der Unterschiede Gemeinsamkeiten zu suchen, hilft uns, zusammen leben zu lernen. Wenn wir uns nur auf das Fremde konzentrieren, schaffen wir größere Distanzen und werden uns noch fremder.

#12 Gefühle spüren, abwarten und handeln

Kennst Du diese schnellen Handlungen, auch wenn Du lieber anders reagiert hättest? Warte und spüre nach, bevor Du handelst (vorausgesetzt es geht nicht ums Überleben).  Es liegt an uns, wie wir mit Ausfällen von Robotern und mit unvorhergesehenen Ereignissen, wie Krankheit, umgehen.

#13 Zusammenarbeiten

Eine Familie, ein Haushalt, mehrere Roboter 😉 Im Ernst, wir brauchen Kooperation, wir müssen uns gegenseitig helfen, denn die Welt ist komplex und wir sind voneinander abhängig. Wer sich helfen lassen kann, anderen hilft und ein „Wir“ Denken entwickelt, fühlt sich mit sich und dem Rest der Welt verbunden. Schließlich sind wir alle so vernetzt 😉

Hast Du Ergänzungen für unsere unvollständige Liste? Wir sind gespannt, sie von Dir zu erfahren!

Lernprobleme? 7 Ideen, Lernen mit Kindern neu zu entdecken

Ich beobachte große Babyaugen, wie sie die Liebe zum Lernen oder zum Spielen entdecken. Warum haben dann Kinder Lernprobleme? Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, Lernstörungen, Legasthenie – werden wir mehr mit Diagnosen konfrontiert als mit Ideen, was Kinder zum Lernen brauchen?

Wenn Du die Bedingungen zum Lernen änderst, ändert sich auch das Lernen Deines Kindes

Wenn ich den Hirnbiologen Prof.Dr. Gerald Hüther verstanden habe, brauchen wir unsere Kinder nicht zu ändern. Was wir ändern sollen, sind die Bedingungen, unter denen Kinder lernen.

Ein Kind in Graz braucht ein anderes Gehirn als ein Kind im Amazonischen Regenwald. Das Kind in Graz setzt sich mit seinem Stadtviertel in Graz auseinander. Dagegen das Kind im Regenwald lernt 120 verschiedene Arten von Grün auseinanderzuhalten, weil es das eben dort braucht.

Wie können Kinder mit unterschiedlichen Bedingungen überall auf der Welt  ihr Gehirn so organisieren, dass sie sich in ihrer Umgebung zurechtfinden?

Laut Hüther kommen wir mit viel genetischer Ausstattung auf die Welt. Aber wir entwickeln nur das, was wir brauchen und womit wir uns beschäftigen. Zunächst werden viele Hirnvernetzungen bereit gestellt. Später, wenn diese Vernetzungen nicht mehr gebraucht werden, schrumpfen sie wieder.

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Eltern und Bezugspersonen sind Schatzsucher

Kinder haben neben den körperlichen Bedürfnissen seelische Bedürfnisse. Hüther nennt zwei wesentliche Bedürfnisse für Kinder.

1. Nähe/ Verbundenheit/ Zugehörigkeit „Bindungssystem“

Die Grunderfahrung des Lebens ist Verbindung und diese Sehnsucht nach Verbindung ist im Gehirn angelegt.

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2. Autonomie/ Selbstbestimmung/ Freiheit „Neugiersystem“

Jeden Tag kann ein Kind über sich hinaus wachsen, nicht nur körperlich. Es entdeckt ständig etwas Neues und braucht neue Freiheiten.

Wie schaffen wir die Bedingungen, unter denen beides möglich ist: Verbunden UND autonom sein?

Kinder wollen dazu gehören. Wenn das nicht möglich ist, denken sie

  • andere sind doof
  • ich bin doof
  • wenn es nicht geht, will ich gar nicht mehr dazu gehören

Bei Ausschluss aus einer Gemeinschaft werden die gleichen Bereiche im Gehirn aktiviert wie bei körperlichen Schmerzen!

Wenn Kinder nicht bekommen, was sie brauchen, holen sie sich selbst oder die Eltern käufliche Ersatzbefriedigungen. Hüther sagt absichtlich überspitzt: „Unsere Schulen müssen so schlecht sein, damit unsere Wirtschaft gut läuft.“

Kinderfreundliche Bedingungen zum Lernen

Was mich als Mama interessiert, ist das Potential meines Kindes. Wir Eltern meinen es so gut 😉 Manchmal wollen wir unseren Kindern etwas zeigen und stören sie dabei beim eigenen Lernen. Bsp.: Ein Kind hat einen Turm gebaut. Toll sagt der Papa, aber schau mal, was Du noch alles  machen kannst… Laut Hüther fördert das nicht gerade die Motivation zum Lernen.

Was steckt in Deinem Kind? Statt etwas aus ihm machen zu wollen und ihm etwas beibringen wollen… So nett das auch gemeint ist 😉

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7 Ideen für die Lust am Lernen

  1. Was interessiert Dein Kind? Wie kannst Du Deinem Kind Anregungen in Bezug zu SEINEM Interesse geben? (Material, Fragen stellen, entsprechende Ausflüge machen…)
  2. Wo handelt Dein Kind aus sich selbst heraus? Im freien Spiel in einer nicht vorstrukturierten Welt, z.B. in freier Natur (Wald, Wiese, Teich…)
  3. Dem Kind Erfahrungen mit vielen verschiedenen Menschen ermöglichen. Kinder lernen viel durch den Kontakt mit unterschiedlichen Menschen, und von jedem lernen sie etwas anderes. Kinder brauchen keine altershomogene Gruppen, sie brauchen einfach verschiedene Menschen.
  4. Eltern stellen sich als Gemeinschaft für Kinder zur Verfügung stellen, Eltern nehmen gegenseitig Kinder zum Ausflug mit.
  5. Wir brauchen Bedingungen für das Kind, die bedeutsam sind, damit sich das Gehirn etwas merkt. Wir ahnen alle, dass wir in der Schule viel vergessen haben…
  6. Kindern Gelegenheit geben, eine Leistung, die für SIE bedeutsam ist, zu erreichen. Belohnung wird dann überflüssig und die Motivation kommt vom Kind selbst.
  7. Wir brauchen Bedingungen, unter denen die Augen der Kinder leuchten.

Kann jetzt jeder machen, wozu er Lust hat? Funktioniert so Gesellschaft?

Hüther sagt, Menschen sind ein sich selbst organisierendes System. Wenn sie sich nicht autonom organisieren, werden es andere tun.

Andere Menschen, andere Länder, andere Planeten oder smarte Maschinen?

Hand aufs Herz:

Nicht nur Kinder brauchen eine Balance zwischen Zugehörigkeit und Autonomie, oder? Aber bei unseren Kindern fängt es wieder ganz NEU an!

4 Spiel-Tipps zur Förderung der sprachlichen Entwicklung bei Kindern

[*Dieser Post enthält Werbelinks]

Mittlerweile ist es deutlich besser geworden: Das Sprechen und die Aussprache meines Sohnes Blauauge (4). Blauauge war verglichen mit seinem Bruder Blondschopf (7) deutlich später mit dem Sprechen dran – und wie es so ist, man vergleicht eben seine Kinder miteinander (zumindest mache ich das, auch wenn man das ja eigentlich nicht machen sollte…).

Mit fast drei Jahren redete Blauauge zwar gern und viel, aber meistens hat man ihn nicht verstanden. Ich habe mich gefragt: Woran liegt das, dass Blauauge im Vergleich zu anderen Kindern noch nicht so gut redet? Habe ich mich nicht ausreichend mit ihm abgegeben? Nicht genug vorgelesen? Nicht ordentlich genug gesprochen?

Zum Beispiel sagte er „rieren“ statt „reparieren“. Oder „Rodad“ statt „Motorrad“. Aus dem „Pirat“ wurde „Rat“ und die „Schlange“ zur „Lange“. Der „Frosch“ war der „Brosch“, und der war natürlich „brün“.

Sprechen und Sprache sollen Spaß bereiten!

Wie fördere ich mein Kind in der Sprachentwicklung?

Was kann ich als Elternteil tun, wenn man das Kind in seiner Sprachentwicklung fördern möchte? Sollen wir als Eltern das Wort immer und immer wieder richtig vorsagen, wenn mein Kind etwas falsch sagt?

Ich schlage also erstmal in einem Ratgeber nach (und das klingt dort meines Erachtens ganz vernünftig): „Untersuchungen über die Beziehungen zwischen dem Erziehungsstil der Eltern und der Sprachentwicklung der Kinder zeigen die folgenden Resultate (Cadzen, Nelson): Eltern können die Sprachentwicklung ihrer Kinder fördern, indem sie die kindliche Ausdrucksweise zwar inhaltlich, nicht aber in der Form korrigieren. Ist eine Aussage des Kindes nicht richtig, können die Eltern den Sachverhalt klarstellen und den Satz gegebenenfalls in seiner korrekten Form noch einmal bejahend wiederholen. Für das Kind ist es nicht hilfreich, wenn die Eltern seine Aussprache und seinen Satzbau korrigieren, es zum Wiederholen der richtigen Form anhalten oder gar versuchen, es auf seine Fehler aufmerksam zu machen. (…) Es fördert seine Sprachentwicklung also nicht, wenn wir das Kind zum Nachsprechen animieren.“ (Quelle: „Babyjahre – Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren“ von Remo H. Largo, S. 373)

Man sollte das Kind demnach nicht verbessern und nicht zum Nachsprechen anhalten! Die beste Förderung ist eine spielerische. Eine, bei dem das Kind gar nicht wirklich merkt, dass es etwas lernt. ?

Grundsätzliche Unterstützung beim Sprechenlernen

  • Wenn es um Sprache geht, dann ist Vorlesen immer eine Option. Gemeinsam Bilderbücher ansehen und die Bilder dabei eindeutig benennen.
  • Gemeinsames Singen fördert die sprachliche Entwicklung von Kindern ungemein. Durch Lieder, Reime und Rhythmus entwickeln Kinder ein gewisses Sprachgefühl. Am besten ist es Musik in den Alltag einzubauen und damit ganz nebenbei die Sprachentwicklung der Kinder zu fördern.
  • Auch ist es wichtig, dem Kind ein guter Zuhörer zu sein, damit es sich „gehört fühlt“ und auch Sinn darin sieht, zu sprechen und zu erzählen.
  • Das Kind nicht zum Sprechen zwingen. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus. Ist das Kind nicht mehr aufnahmefähig oder wird unruhig beim Vorlesen, sollte man seinem Kind eine Pause gönnen.
„Es liegt mir auf der Zunge, aber ich komm nicht auf das Wort…“

Spielerische Förderung zur Sprachentwicklung

Hier 4 Spiel-Tipps zur Förderung der sprachlichen Entwicklung:

  1. Ich sehe was, was du nicht siehst

Dieses Spiel ist sicher jedem bekannt. Einer sucht sich einen Gegenstand und benennt dessen Farbe oder Material und der andere muss erraten, was es ist. Bei kleineren Kindern gibt man am besten eine kleine Hilfestellung. Wortschatz und Sprachverständnis werden so geschult. „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist lila-schwarz gestreift…“

  1. Wasser, Luft, Erde…

Das Spiel mit den Elementen. Ein Mitspieler sucht sich ein Element aus, z.B. Luft. Der andere muss ein Tier nennen, das in diesem Element lebt z.B. Rabe. Wenn auch ältere Kinder mitspielen, kann man ihnen einen Buchstaben vorgeben z.B. „M“, dann wäre das in diesem Fall z.B. die Möwe. (Wichtig ist hierbei, das der Buchstabe richtig ausgesprochen wird, also nicht „em“, sondern „m“.)

  1. Ich packe meinen Koffer…

Auch dieses Spiel dürfte jedem bekannt sein (wir spielen es sehr gerne während längeren Autofahrten). Reihum werden Gegenstände in einen imaginären Koffer gelegt. Der erste Mitspieler sagt z.B.: „Ich packe meinen Koffer und nehme mit eine Sonnenbrille…“. Der nächste Spieler wiederholt den vorherigen Gegenstand und legt einen weiteren in den Koffer, „Ich packe meinen Koffer und nehme mit eine Sonnenbrille und ein Kuscheltier“.

  1. Wortketten-Spiel

Bei diesem Spiel sagt der erste Mitspieler ein aus zwei Wörtern zusammengesetztes Wort, z.B. „Gartenhaus“. Der nächste bildet dann ein Wort mit dem Anfang „Haus“, also z.B. „Haustür“ – „Türklingel“ – „Klingelschild“ – „Schildkröte“ – „Krötenfutter“ – „Futternapf“. (Dieses Spiel ist schon für etwas größere Kinder geeignet.)

So simpel wie diese Spiele auch sind, so effektiv sind sie bei der Sprachentwicklung, wenn man sie regelmäßig spielt. Oder wenn man einfach regelmäßig miteinander singt. 🙂 Alle Spiele kann man natürlich variieren oder dem Alter des Kindes anpassen.

Sie alle fördern – solange das Kind Spaß daran hat – auf spielerische Art und Weise die sprachlichen Kompetenzen, bauen den Wortschatz aus und fördern auch die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern.

Aber vor allem sind die meisten Spiele bei Autofahrten sehr beliebt, um die Zeit zu verkürzen. ?

Noch ein ganz persönlicher Spiele-Tipp von mir: „Die freche Sprechhexe“

Der liebe Onkel von Blauauge hatte ihm zum 3.Geburtstag ein Spiel geschenkt. Und zwar „Die freche Sprechhexe“. Es gibt verschiedene Kärtchen mit Abbildungen, die sich reimen oder ähnlich klingen.

Schlange – Zange, Pfanne – Kanne

Zudem gibt es einen Hexenkessel, in dem man mit einem Stäbchen rühren kann, um die Karten darin zu versenken (das hat Blauauge am meisten Spaß gemacht!). Die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen laden auch mal größere Kinder dazu ein, mitzuspielen. Zwar ist das Spiel für Kinder ab 4 Jahren, aber mit Hilfe geht es auch schon etwas eher. Ein Spiel, bei dem auch ganz spielerisch sprachliche Kompetenzen erworben werden können.

Spiel „Die freche Sprechhexe“

Habt ihr vielleicht auch noch Spielideen zur sprachlichen Förderung bei Kindern? Wenn ja, dann lasst es mich wissen oder teilt mit mir eure Erfahrungen und hinterlasst einen Kommentar. ?

Viele liebe Grüße

Eure ideas4parents-Romy

16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 12. Monat

 

Babys Welt ist im 12. Monat viel weniger verschwommen als zu Beginn des Lebens, weil seine Sehschärfe ca. 50% erreicht hat. Vielleicht hast Du erlebt, dass Dein Baby geht. Es kann noch Wochen bis Monate dauern, bis Dein Baby die ersten Schritte geht. Bei uns war es mit eineinhalb Jahren soweit. Mit einer guten Bewegungsqualität laut Experten. Lasst euren Kleinen also Zeit. Wenn Förderbedarf besteht, erfährt ihr das vom Kinderarzt oder von einer Frühförderstelle, die Unsicherheiten abklären kann. Sonst entwickeln Kinder im Spiel vieles von selbst.

Hier lest ihr sechzehn (Spiel-) Tipps im 12. Monat:

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Hände

Tipp #1: Fingerpuppen

Fingerpuppen waren bei uns sehr beliebt. Eine Fingerpuppe, z.B. ein Tier auf die eigene Hand stecken. Geschichten über das Tier erzählen, den Tierlaut nachahmen oder Lieder singen… Als Spaß kann man auch die Fingerpuppe auf Babys Finger bzw. Hand ziehen.

Tipp #2: Turm bauen

Wenn es euren Schatz genügend interessiert, baut er einen Turm aus drei oder mehr Steinen. Oder er schaut euch oder Geschwisterkindern dabei zu.

Tipp #3: Auspacken

Steckt beim Baden Badespielsachen in Waschlappen und lasst die Waschlappen schwimmen. Hat Dein Baby Lust, die Überraschung auszupacken oder einen eigenen tollen Plan?

Tipp #4: Küchenspiele

Küchentöpfe werden zum Schlagzeug, vielleicht hat euer Kleiner oder euer Kleines auch Lust, (Plastik)schüsseln ineinander zu stellen. Ein Fach in der Küche zum selber ein- und ausräumen macht den Kleinen oft Spaß und erleichtert euer Kochen.

Tipp #5: Kunst

Papier und dicke Stifte anbieten, malen zeigen, auch ohne Worte und abwarten. Manche Kinder setzen mit der Faust den einen oder anderen Strich aufs Papier, andere interessieren sich für die Gegenstände. Wie leicht gelingt es uns, frei von Erwartung zu sein, was passiert?

Tipp #6: Wurfball

Werfen könnte jetzt sehr spannend werden. Findet eine Lösung, wo werfen z.B. mit einem Softball erlaubt ist – im Garten, auf der Terrasse, in der Wohnung, wo nichts kaputt gehen kann. In anderen Bereichen soll der Ball dann gerollt werden. Wenn alles geworfen wird, haltet einen weichen Ball zum Tausch bereit. „Den Ball kannst Du werfen“ ist für alle weniger frustrierend als eine Dauerschleife „werfe das nicht“.

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Körper

Tipp #7: Treppe rückwärts

Selbständig oder mit kleinem Halt kommt das Baby die Treppe rückwärts auf allen Vieren herunter.

Sprache und mehr

Tipp #8: Sprachspiele

Fragen, wie „Wo ist denn Dein Ball?“ und kleine Aufgaben, wie „gib mir bitte Deinen Löffel“ laden dazu ein, mit der Sprache zu spielen. Irgendwann antwortet das Kind mit Ein-Wort-Sätzen. Faszinierend, wieviel Kinder bereits verstehen, bevor sie selbst sprechen. Lustige Silben und spontane Non Sense Reime kamen und kommen bei uns oft gut an.

Tipp #9: Rollenspiele

Manche Kinder machen früh Rollenspiele, andere lassen sich Zeit damit. Es kann sein, dass euer Baby kleine Handlungen, wie dem Teddy etwas zu trinken geben o.ä. spielt. Faszinierend ist es, wie Kinder in ihren Rollen versinken.

Tipp #10: Das ist mein Kopf

Arme, Beine, Nase, Mund, heute geht es bei uns rund. Dichtet etwas über den Körper, benennt die Körperteile oder berührt euer Kind beim anziehen, z.B. am Bauch. Früher oder später lernt es sicher die Begriffe, aber das schöne daran ist das Sensibilisieren für den eigenen Körper.

Tipp #11: Alleine spielen

Sind Kinder alleine in ihrem Spiel versunken, möglichst nicht unterbrechen. Natürlich sieht der Alltag oft anders aus bei einem Termin oder bei einem Vorhaben. Ganz gute Erfahrungen habe ich mit dem rechtzeitigen Ankündigen was aufhört und wie es weitergeht. Natürlich gibt es da manchmal trotzdem Protest, wenn das Spiel so schön war, aber das Baby wird nicht völlig und urplötzlich aus dem Spiel herausgerissen.

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Tipp #12: Rutschauto

Auf dem Rutschauto kann man selbst fahren, geschoben werden oder das Fahrzeug selbst mit einer Schnur ziehen, je nach Fähigkeit und Interesse. Unsere Tochter Toto mochte das Auto gerne ziehen, das setzt natürlich gehen voraus, war also mit 12 Monaten noch nicht so interessant. Später, als sie gehen konnte, wollte sie auch damit fahren. Vielleicht habt ihr jetzt Rennfahrer oder Rennfahrerinnen zuhause?

Tipp #13: Holzpuzzle

Holztiere und Fahrzeuge, die man mit Griff in ein Loch einpuzzlen konnte, hat unsere Tochter sehr angezogen.

Tipp #14: Badespielzeug

Baden, Duschen, Sich waschen war bei uns lange nicht beliebt. Das Gießen, spritzen, und schwimmen bzw. paddeln mit den Beinen oder rudern mit den Armen wurde aber in einem Sommer lieben gelernt. Man kann aber auch im Winter in der Badewanne spielen oder wie es unsere Tochter lange bevorzugt habt, vor der Badewanne stehen und mit Badespielsachen spielen.

Tipp #15: Sortierboxen

Ich erinnere mich an das Schiff Arche Noah, in das man Tiere entsprechend einem Fach einsortieren konnte. Oder abstrakte Formen, die eingeräumt werden. Lasst eure Kinder mit diesen Dingen einfach vertraut werden, vielleicht interessiert sie gerade etwas anderes daran als einsortieren.

Diese bunten Steckspiele wurden bei uns lange angeschaut, in verschiedene Richtungen gedreht und eingeräumt. Das entsprechende Fach wurde aber von ganz alleine interessant. Es entspannt, wenn man als Eltern keine bestimmte Vorstellung hat, wie etwas bespielt werden muss. Die Regelspiele beginnen schon noch, jetzt ist Zeit für Kreativität und eigenes Entdecken.

Tipp #16: Keine Labels

Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich meiner Tochter eine Eigenschaft zuschreibe und sie zeigt mir, dass sie auch völlig anders ist. Es ist wohl menschlich und gibt Orientierung, Menschen und Kinder „einzuordnen“. Mir hilft es da, zu beobachten, was gerade tatsächlich passiert als v.a. zu denken, wie mein Kind ist.

Sogenannte „schüchterne“ Kinder sind mal abwartend, leise und zurückhaltend, zeigen aber in einem anderen Zusammenhang, wie tatkräftig, laut und offen sie in einem Spiel sind. Zugegeben, das ist bereits eine Einordnung. Lieber ein Kind immer wieder neu beschreiben als einzuordnen: Also z.B. mein Kind sitzt und beobachtet statt mein Kind ist zurückhaltend.

Überrascht euch euer Baby auch immer wieder? Welche Spiele habt ihr in diesem Monat entdeckt?

Quellen:
babycenter.de

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Baby im 2. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 3. Monat
23 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 4. Monat
16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 5. Monat
12 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 6. Monat
9 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 7. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 8. Monat
20 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 9. Monat
18 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 10. Monat
14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat
16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 12. Monat

Wieviel Spielzeug braucht mein Kind?

 
Bei uns sind Schränke und Schubladen voll damit, nein, sie quillen über! Im Wohnzimmer liegt es überall herum und im Keller lagern mehrere Kisten und Taschen voll: Spielzeug! Und dann kommt doch immer die Frage aller Fragen:

„Was sollen wir spielen?“

Wieviel Spielzeug braucht mein Kind eigentlich?

Als wir letztens bei Oma zu Besuch waren gingen sich Blondschopf (7) und Blauauge (4) mal wieder auf die Nerven (und den Eltern somit auch). Angeblich, weil sie einfach nicht mehr wussten, was sie spielen sollten. Doch Tatsache ist, da war genug Spielzeug! Überall lag es herum! Da beschlossen wir kurzerhand, den kleinen Wald in der Nähe zu erkunden und dort ein bisschen frische Luft zu schnappen.
„Spazieren gehen? Im Wald?…Och neee!! Keine Lust!“, meinte gleich unser großer Sohn und der Kleine stimmte ihm sofort zu. „Langweilig! Warum müssen wir immer frische Luft schnappen???“ „Wir wollen fernsehen!!“ „Ja!!!“ Darin waren sie sich also wieder einig… Doch nix da!
Glücklicherweise hatten wir die Walkie Talkies mitgenommen und so schafften wir es, unseren Kindern das Spazierengehen etwas schmackhafter zu machen und sie zu überreden.

Lockmittel Walkie Talkie…

Im Wald…

Erst waren die Walkie Talkies noch total interessant und es wurden – einige Meter voneinander entfernt – verschiedene Botschaften an den jeweiligen Bruder durchgegeben. Doch auf einmal – ich konnte es kaum glauben – waren sie nur noch Nebensache. Denn die Natur hatte es geschafft, die volle Aufmerksamkeit meiner Kinder auf sich zu lenken.
„Stoooopp!“, schrie Blauauge plötzlich ganz panisch. „Ich hab eine Spur gefunden!“, jubelte Blauauge kurz darauf und zeigte uns ganz stolz die Spur eines Pferde-Hufeisens. Plötzlich waren die Jungs voll auf Entdecker-Modus geschalten.
Dann: Wer findet den schönsten, größten, kleinsten, glattesten Stock? Spannend, wie fühlt sich die Rinde an? Kann man die Rinde abziehen? Iiih, das ist ja ganz glitschig…
Während meine Kinder voller Elan im Matsch waten, ihre Hosen dreckig machen und die erdigen Finger an der Jacke abstreifen, übe ich mich darin, mich zurückzuhalten und die Kinder einfach nur machen zu lassen. (Ich sage mir immer wieder vor „Das kann man wieder sauber machen, der Fleck geht wieder raus, keine Panik!!“) Denn ich befürchte, wenn ich sie unterbreche und in ihrem Tun zügle, dann verlieren sie die Lust am Entdecken und Spielen. Denn nichts anderes tun sie hier im Wald, der ihnen von zuhause so langweilig erschien.
Und das Tolle ist, sie suchen sich ihr Spielzeug selbst. Sie sammeln Stöcke und Steine, finden plötzlich Pilze, wollen wissen, wie die Pflanze heißt, berühren feuchtes Moos, untersuchen Blätter und kleine Käfer und riechen – ganz nebenbei – die wunderbare Waldluft.

Wie fühlt sich Moos an?

Natur tut gut…

Am Hang greifen sie nach den am Boden liegenden Tannenzapfen und werfen sie hinab. Wie weit kann ein Tannenzapfen fliegen? Sie suchen und entscheiden selbst, was sie mit den Dingen tun, die ihnen der Wald, die Natur zu bieten hat. Das ist schön, sie haben Freude am Erkunden und Entdecken, ohne, dass wir als Eltern eingreifen oder vorschlagen.
Nicht immer ist also Spielzeug von Nöten, um die Kinder zu beschäftigen. Eigentlich brauchen sie nur ganz wenig, um zufrieden spielen zu können. Die Kinder können hier ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben und müssen nicht erst dazu animiert werden, weil sie ganz von alleine wissen wollen, was gibt es hinter dem Waldhügel zu entdecken oder wie fühlt es sich an, über die knorrige Baumwurzel zu balancieren? Und was war das für ein Geräusch? Ein Specht, der gegen einen Baum hämmert? Ganz nebenbei bekommen sie ein Gespür für sich selbst und die Zusammenhänge der Natur.

Natur stärkt unsere Kinder in ihrem Selbstwertgefühl, stärkt sie in ihren Sinnen, stärkt ihr Immunsystem, stärkt sie in ihrer gesamten Wahrnehmung. Doch leider verlagert sich der Spielort unserer Kinder zunehmend nach drinnen, oft sind die „freien“ Nachmittage durchgetaktet und durchorganisiert. Zu wenig Zeit bleibt da übrig, um die Kinder einfach mal draußen machen zu lassen, ganz ohne Zeitdruck und Einwände der Eltern.
Leider können wir als Stadtmenschen nicht jeden Tag in den Wald gehen, aber manchmal reicht auch schon der kleine Park in der Nähe. Wir sollten in der Hektik des Alltags nie die Wirkung der Natur vergessen und dass unsere Kinder nicht immer das neueste Spielzeug brauchen oder das aktuellste Computerspiel spielen müssen. Die Natur hat so viel zu bieten und ich finde, das sollten auch unsere Kinder lernen zu schätzen. Und wenn wir als Eltern ihnen die Möglichkeit dazu bieten, dann werden sie diese auch ergreifen. 🙂
Geht ihr mit euren Kindern gerne in die Natur und lasst sie erkunden? Oder findet ihr vielleicht, dass Spazierengehen in der Natur überschätzt wird? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar, ich freue mich über eure Meinungen.
Viele liebe Grüße
Eure ideas4parents-Romy

 

14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat

 

Hinfallen und sich anstoßen gehört dazu, wenn man sich hochzieht und sich fortbewegt. Geheimwaffen, wie pusten und kleine Lieder wirken Wunder. Kinder wollen oft mitarbeiten und dabei sein. Das merken wir, wenn sie uns beim anziehen die Arme entgegen strecken. Das tröstet uns in Momenten, in denen Kinder mal keine Lust haben oder das Kooperationskonto des Tages einfach aufgebraucht ist.

Sie wollen einfach am liebsten spielen. Hier lest ihr vierzehn (Spiel-) Tipps im 11. Monat:

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Hände

Tipp #1: Essen

Legt Mosaike, Tiere oder Gesichter aus gewürfeltem Essen; Dein Baby möchte die Würfel essen oder untersuchen; Tomaten und Trauben bitte halbieren, weil diese sonst leichter verschluckt werden

Tipp #2: Wiederholung

Das kennst Du vom 10.Monat. Lasst eine Kastanie durch eine Papprolle rollen und beobachtet zusammen, wie weit die Kastanie rollt und in welchem Winkel ihr die Papprolle hält

Tipp #3: Holzpuzzle mit Knöpfen

Das ist ein absolutes Lieblingspuzzle bei uns geworden. Knöpfe greifen und in ausgestanzte Holzflächen einpuzzlen

Tipp #4: Wassermaler

Ein Glas mit Wasser füllen und über Garten- oder Balkonmöbel spritzen, streichen und pinseln. Alternativ kann man auch Steine mit Wasser „bemalen“

Tipp #5: Strand zuhause

Spielsand im Garten oder auf  dem Balkon aufstellen. Mutige spielen damit zuhause und legen Zeitungspapier darunter. An sich eine tolle Idee. Wir haben den Sand auf dem Spielplatz oder mal am Strand genutzt. Aber zuhause ist es sicher auch schön, Sand durch die Finger rieseln zu lassen, zu matschen und zu bauen.

Tipp #6: Laut sein

Auf einer Holzhammerbank können sich die Kleinen austoben. Unsere ruhige Tochter schrie später manchmal: „Laut, ich bin ganz laut“ und freute sich dabei.

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Körper

Tipp #7: Klettern

Bevor Babys laufen lernen, können sie klettern. Einen Kissenberg bauen oder andere Erhöhungen. Unsere Tochter mochte gern eine weiche Treppe – zwei Matratzen mit unterschiedlicher Größe übereinander legen und sich etwas auf dem Gipfel abholen.

Tipp #8: Wacklige Unterlage

Sich über einer weichen nachgiebigen Matratze fortbewegen oder einer Luftmatratze. Schaut mal, welche Schätze ihr im Keller habt.

Tipp #9: Schieben und Drücken

Leere und volle Kartons laden zum wegschieben ein. Wegwerfmaterial und Materialien aus dem Alltag waren bei uns immer wieder ganz beliebtes Spielzeug.

Sprache

Tipp #10: Eltern erzählen

An manchen Tagen haben wir viel gesprochen, weil unsere Tochter scheinbar so gern zugehört hat. Wir haben erzählt, was wir gerade selbstverständlich tun oder was wir bald tun. So eine Vorhersehbarkeit und ein Rhytmus kann erden, wenn die Tage auch mal bunt, laut und chaotisch sind, wie die Welt eben sein kann.

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Bunter Mix

Tipp #11: Musik liegt in der Luft

Tamburin, Rasseln, Klangstäbe, Glöckchen, Frosch und Regenmacher – Instrumenten lauschen und selber damit experimentieren. Musikgarten mit Kindergruppe und festem Programm hat uns sehr gut gefallen, Und zuhause haben wir mit freiem Programm viel selber experimentiert. Wir sind auch oft zur Musik durch die Wohnung getanzt und haben zur Musik den Rhytmus getrommelt.

Tipp #12: Zum Spaß tauschen

Im Spiel kann man Tauschen mit einem anderen Baby anbieten. Am besten zusammen mit einem Erwachsenen. Tauschen und Teilen wird erst später gelernt und wenn den Kleinen etwas sehr wichtig ist, müssen wir es Ihnen nicht aus der Hand nehmen. Vorausgesetzt sie haben es nicht jemandem weggenommen. Später kann man die Kinder fragen, ob sie etwas ausleihen oder teilen mögen. Schließlich teilen und tauschen wir Erwachsenen auch nicht alles mit jedem.

Tipp #13: Aufräumen und Sortieren

Wir lernen von unserer Tochter Ordnung. Kleine Aufgaben, wie „die Steine in die Schachtel“ können den Kleinen Spaß machen.

Tipp #14: Nachahmen

Wir sind uns der Vorbildfunktion natürlich nicht immer bewusst, aber was wir machen, machen die Kleinen auch oft irgendwann. Aufräumen, wischen…Musik an und los geht`s.

Wie verbringt ihr die Zeit im 11. Monat?

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Baby im 2. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 3. Monat
23 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 4. Monat
16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 5. Monat
12 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 6. Monat
9 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 7. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 8. Monat
20 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 9. Monat
18 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 10. Monat
14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat
14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat

Märchen machen Kinder stark! – Heute: Der süße Brei

Märchen-Minute bei ideas4parents

Unter unserem Motto „Märchen machen Kinder stark“ erzählen wir euch heute die Geschichte „Der süße Brei“.
Märchen fördern ganz nebenbei das Selbstvertrauen von Kindern und zudem eignen sich Kinder, die oft Märchen hören, einen größeren Wortschatz an als Gleichaltrige, denen nicht erzählt oder vorgelesen wird. Und manchmal ist es einfach nur schön, sich aufs Sofa zu kuscheln und einer Geschichte zu lauschen. 🙂
Heute nun das Märchen vom süßen Brei – Kommt mit ins Märchenland!
Viel Spaß beim Zuhören wünscht euch eure Romy


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