Schüchtern? 7 Ideen wie Eltern ihre Kinder stärken

Mein Kind ist schüchtern. Wie zeigt sich, dass mein Kind schüchtern ist? Hat es dadurch Nachteile im Leben? Wie kann ich mein Kind begleiten, so dass es stark durchs Leben geht?

Tendenzen bei schüchternen Kindern

  • Sie verhalten sich in neuen Situationen zunächst abwartend.
  • Die Kinder beobachten viel, sind häufig aufmerksam und rücksichtsvoll.
  • Früh beginnen sie, über sich selbst nachzudenken.
  • Oft bekommen sie mit, wie es anderen geht.

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Schüchtern sein…

bedeutet, unter neuen Menschen, bei Menschen, die man lange nicht gesehen hat und in neuen Situationen beobachtend abzuwarten. Schüchternheit kann ein Teil der Persönlichkeit oder durch ein Ereignis ausgelöst worden sein.
Wer schüchtern und introvertiert ist, ist nicht nur zurückhaltend, sondern kann auch ganz gut allein sein und hat nicht immer ein Bedürfnis, sich mitzuteilen. Es gibt aber auch extrovertierte Kinder, die sich sehr gerne mitteilen, aber zunächst schüchtern sind.

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Vorurteile gegenüber schüchternen Kindern

  • Sie sind zu sensibel.
  • Die Kinder bekommen nicht, was sie sich wünschen.
  • Sie warten nur ab und handeln nicht.

Ist das so? Oder wollen sie sich zunächst orientieren und genau beobachten, bevor sie handeln?

Wie Erwachsene manchmal auf schüchterne Kinder reagieren

Du brauchst doch nicht schüchtern sein…

sagt die Ärztin in der Praxis zu meiner Tochter. Ziehen sich Kinder in so einer Situation nicht noch mehr zurück? Ich habe es auch schon anders erlebt. Ein Arzt geht mit freundlicher Distanz auf die Tochter zu und gewinnt langsam ihr Vertrauen.

Sag doch mal Hallo und gib die Hand

Wenn mein Kind nichts sagt oder die Hand nicht schütteln will, reagiert es nicht, wie man es sozial erwartet. Damit andere Menschen nicht beleidigt sind, kann ich als Erwachsener die Begrüßung übernehmen und meinem Kind vermitteln, dass es sich zunächst in der neuen Umgebung und mit den Menschen vertraut machen darf.

Spiel doch mal mit den anderen Kindern

Introvertierte, schüchterne Kinder orientieren sich gern in neuen Umgebungen und bei anderen Menschen. Sie beobachten viel, bevor sie etwas tun. Auf einem Kindergeburtstag oder in der Kita kann es schon sein, dass das Kind lieber beobachtet als sofort mit anderen zu spielen. Habe ich als Bezugsperson, Mama oder als Papa die Geduld und das Vertrauen, dass mein Kind die Situation gestaltet, integriert es sich auf seine Art in die neue Gruppe.
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Zuhause bist Du laut, aber bei anderen…

Schüchterne Kinder sind Zuhause oft gar nicht schüchtern, sie machen Lärm und genießen es laut sein zu dürfen. Vielleicht probieren sie aus, was sie sich draußen (noch) nicht trauen oder weil ihnen da nicht danach ist. Welcher Erwachsene ist dabei, mitzutoben? Kinder genießen es dann sehr, zusammen laut zu sein.

Ich glaube, das kannst du noch gar nicht

Kinder finden immer wieder selbst heraus, dass manches nicht so klappt, wie sie es sich wünschen. Vorsichtige Kinder wollen nicht hören, dass sie etwas noch nicht können. Denn sie wägen oft sehr gut ab, ob sie sich etwas zutrauen.

Utopie: wie Erwachsene ihre (schüchternen) Kinder stark machen

  1. Sie beobachten ihr Kind, wie es ist und was es tut, ohne es zu bewerten und in eine Kategorie einzuordnen. Natürlich haben wir alle unsere persönlichen Tendenzen, aber in unterschiedlichen Situationen verhalten wir uns auch zurückhaltend oder eben nicht.
  2. Erwachsene gestehen ihren Kindern zu, dass sie sich in ihrem Rhythmus einer neuen Sitation annähern. Drängen verschärft den Rückzug meistens.
  3. Wir sprechen nicht von „schüchtern sein“, sondern begleiten nur, was wir tatsächlich im Augenblick wahrnehmen: „Du möchtest Dich jetzt umsehen.“
  4. Eltern geben ihren Kindern Eigenverantwortung, wenn sie ihnen etwas zutrauen. Das können kleine Aufgaben sein, etwa wie „schneide bitte Brot für uns auf“ und Impulse von Kindern, etwas selbständig zu tun, so weit wie möglich aufgreifen.ideas4parents-schüchtern-kind-familie-eltern-4.png
  5. Wenn Kinder an Entscheidungen beteiligt werden und nach ihrer Meinung gefragt werden, ohne sie damit zu überfordern, stärkt sie das. Wenn Eltern Verantwortung für etwas haben, führen sie und geben den Kindern damit Orientierung und Sicherheit.
  6. In neuer Umgebung kann eine vertraute Person helfen, sich einzufinden. Im Kindergarten oder in der Schule können Eltern ein Treffen mit einem Kind, vielleicht sogar vor dem Start in der Einrichtung, organisieren.
  7. In Rollenspielen können sich Kinder anders erleben und neue Eigenschaften an sich selbst entdecken. Im Spiel mit Handpuppen oder beim Verkleiden experimentieren sie mit verschiedenen Stimmen und Charakteren.

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Schüchtern sein ist ein Begriff für verschiedene Eigenschaften, die bei Kindern unterschiedlich ausgeprägt sein können. Was Erwachsene tun können, ist ihr Kind zu begleiten, damit es sich und andere kennen lernt und stark seinen eigenen Weg geht, mal alleine und mal zusammen mit anderen.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Label „schüchtern“ gemacht? Du hast Ideen, wie Eltern beobachtende Kinder in einer lauten Welt begleiten können? Wir freuen uns, wenn Du sie teilst.

Vielleicht auch interessant in diesem Zusammenhang:

Hörbuch für starke Kinder: Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!

20 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 9. Monat

 

Deinem Baby wird langsam klar, dass etwas, was es gerade nicht sieht, trotzdem da sein kann. Die Fortbewegung ist individuell: vorwärts oder rückwärts robben, auf dem Po rutschen oder sogar krabbeln. Und irgendwann zieht sich euer Baby an eurem Bein hoch. Macht es schon Spaß, alles fallen zu lassen und die Schwerkraft zu entdecken? Unsere (Spiel-) Tipps sind gesammelte Ideen. Wählt aus, was zu euch und zu eurem Baby passt.

Hier lest ihr zwanzig (Spiel-) Tipps im 9.Monat:

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Hände

Tipp #1: Ab in die Muffinsform

Ein Ball, eine große Muschel, ein Stein und was nicht verschluckt werden kann, in die Mulden legen. Alternativ könnt ihr eine Luftmatratze mit Mulden aufblasen und kleine Schätze hineinlegen. Später kann man auch von einem Gegenstand mehrere nehmen und sortieren.

Tipp #2: Feine Motorik

Eine Klebefolie mit der Klebeseite nach oben auf den Boden gut festkleben. Spielsachen oder Gegenstände auf die Folie kleben und damit experimentieren lassen. Zu gut sollte das Klebeband nicht kleben, damit man die Dinge auch abziehen kann. Dabei sein! Die Folie soll nicht im Mund landen.

Tipp #3: Verbuddeln

Im Sand lassen sich Schätze verbuddeln und mit Hilfe wieder ausgraben.

Tipp #4: Ausräumen

Eine Sockenschublade war bei uns sehr beliebt. Auf dem Boden hatten wir nach dem Ausräumen ein kleines Sockenmeer. Einräumen kann auch beliebt sein. Später wurden aus den Socken Bälle und an der Schublade konnte man sich schön hochziehen.

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Körper

Tipp #5: Parcours für die Krabbler

Wenn ihr schon einen Krabbler oder eine Krabblerin zuhause habt, baut einen kleinen Tunnelparcours, z.B. Schachtel mit zwei Öffnungen auf beiden Seiten, mit Bodenkissen oder mit anderen Erhöhungen. Krabbeln hat unsere Tochter später für sich entdeckt.

Tipp #6: Beintunnel

Für Energiebündel macht ihr mit den Beinen eine Grätsche bzw. ein Tunnel und lasst euer Kind hindurch robben oder hilft ihm hindurch zu kommen. Unsere Tochter hat dieser Art von Spielen vor allem zugeschaut. Interessant ist, dass allein beim zuschauen Bereiche im Gehirn angesprochen werden, die auch beim Ausführen der Bewegung aktiv sind. In Gruppen wurde beobachtet, zuhause vielleicht damit experimentiert.

Tipp #7: Hochziehen

Ein tolles Spiel. Sollte sich euer Kind hochziehen wollen, der Couchtisch, ein kleiner  Tisch oder Stuhl – vieles bietet sich an, um sich hochzuziehen. Schaut euch mal um, ob eure Wohnung dazu einlädt. Vielleicht mag euer Baby in den nächsten Monaten auch seitlich an den Möbeln entlang laufen. Geht das in eurer Wohnung?

Tipp #8: Riesenschachtel

Unter Aufsicht lasst ihr euer Baby mit einem großen Karton spielen.Legt vielleicht eine Decke hinein. Helft beim Bedarf von oben hinein zu kommen oder dreht den großen Karton so, dass man seitlich hinein rollen, robben, rutschen oder gelegt werden kann. Da der Karton kippen kann, bitte dabei bleiben. Oder ihr verwendet einen Deckel einer Bananenschachtel und spielt, dass der Kopf durch die Öffnung schaut.

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Bunter Mix

Tipp #9: Fallen und Hochfliegen

Sollten schon Gegenstände, die fallen dürfen, auf dem Boden landen und ihr die Geduld aufbringen könnt: Hebt sie wieder auf. Es ist ein Riesenspaß für die Kleinen. War bei unserer Tochter so und ich beobachte es auch bei anderen Babys.

Tipp #10: Zeig uns Deine Welt

Eure Schätze können toll mit ihren Gesichtsausdrücken spielen und ihr wisst dann, was sie gerne mögen und was nicht.

Tipp #11: Wasserspiele

Für Wasserratten spritzt ihr Wasser auf Körperteile, ohne sie zu benennen. Als sinnliche Erfahrung. Zum lernen kann man dann auch noch die Körperteile nennnen: Eine Dusche auf die Beine usw. Natürlich nur, wenn es gefällt. Kopf, Gesicht und Ohren sind bei diesem Spritzspiel zunächst tabu.

Tipp #12: Höhle oder Zelt bauen

Decken über den Tisch als Höhle oder Tuch über drei Stühle. Eine Taschenlampe mitnehmen und vorlesen. Oder dem Lichterspiel zusehen. Wie immer gilt als Eltern, flexibel zu planen. Babys und Kinder interessiert oft etwas völlig anderes als wir es uns ausgemalt haben.

Tipp #13: Alles meins

Eine Küchenschublade mit unzerbrechlichen Sachen einräumen. Euer Baby freut sich, weil sein Entdeckerdrang ernst genommen wird und ihr euch, weil außer Unordnung nicht viel passieren kann. Im Wohnzimmer können ein bis mehrere Regalfächer zum entdecken einladen.

Unser Wohnzimmer wurde immer mehr Spielzimmer, weil wir da noch kein Kinderzimmer hatten. Da muss jeder für sich entscheiden, wieviel Spielen im Wohnzimmer in Ordnung ist. Wenn ihr noch nicht dazu gekommen seid, stellt Putzmittel, Medikamente oder Dinge, die nicht erreicht werden sollten, hoch.

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Tipp #14: Musik und Rhytmus

Lieder, Reime, Kniereiter, eigene Musik – wie reagiert euer Kind auf die Musik? Musik lässt sich einsetzen zur Anregung, Beruhigung, beim Spielen – manchmal ist Ruhe allerdings die erste Wahl. Unsere Tochter mag Musik gern, aber nicht als Dauerschleife

Tipp #15: Dinge des täglichen Lebens

Eine weiche Bürste, eine Zahnbürste zum lernen, ein Waschlappen, ein Handspiegel – alles ist ein Spiel.

Tipp #16: Knöpfe zum drücken und mehr

Ob ihr ein Spielzeug mit Knöpfen zum drücken anbietet oder gemeinsam einen Lichtschalter entdeckt. Was passiert, wenn ich…bleibt lange spannend.

Tipp #17: Wasserexperimente

Eine kleine Schüssel mit warmen und eine mit kaltem Wasser bereit stellen. Sich aufs Spritzen und Plantschen einstellen. Geht natürlich auch beim baden.

Tipp #18: Fühlen

Oberflächen fühlen sich alle anders an: rauh, glatt, weich, kalt, warm, weich. Wer einen herausfordernden Tag hat, kann gemeinsam mit seinem Baby Oberflächen erkunden. Mit Sinnen wahrnehmen ist wie Leben im Moment.

Tipp #19: Transport

Ein Spielzeuglastwagen ist für jedes Geschlecht spannend. Man kann etwas transportieren, er rollt durch die Wohnung, später kann man im Stehen schieben oder ziehen und Baustelle spielen. Meine Tochter fand Baustellen immer laut, bis sie eines Tages zum „gelben Bagger“ wollte, der das Haus abreißt. Da haben wir Nachmittage in Folge vor der Baustelle verbracht.

Tipp #20: Kommunikation

Natürlich muss keiner alles kommentieren. Aber es gibt Situationen, da macht es Sinn, Abläufe zu beschreiben, wie z.B. beim wickeln. Wir hatten zwar keine absoulte Anziehroutine mit immer gleicher Beschreibung, weil wir Eltern jeder auf seine Art angezogen haben. Zumindest hat jeder von uns auf seine Art und Weise immer ähnlich angezogen. Wiederholungen, gleiche Abläufe und Rhytmus können Babys helfen, sich in der aufregenden Welt sicher zu fühlen und zu entspannen.

Bei allen Anregungen gilt für uns Eltern wie immer: zuerst beobachten, was unser Baby bei einem Spielangebot macht und wie es reagiert.

Wie läuft dieser Monat bei euch? Spielt das „Fremdeln“ eine Rolle beim Spiel mit bereits vertrauten Personen?

Quellen:
babycenter.de

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Baby im 2. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 3. Monat
23 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 4. Monat
16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 5. Monat
12 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 6. Monat
9 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 7. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 8. Monat
20 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 9. Monat
18 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 10. Monat
14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat

15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 8. Monat

[*Dieser Post enthält Werbelinks]

Manche Babys sitzen, in Ausnahmefällen krabbeln manche Babys und manche Babys rutschen mit ihrem Po über den Fußboden. Laut Physiotherapeuten für Kinder muss ein Kind nicht lange sitzen, bevor es nicht krabbelt, weil die Kraft zum Sitzen beim Krabbeln ausgebildet wird. Entscheidend ist für uns Eltern, dem Baby zu vertrauen, wann es welchen Entwicklungsschritt geht.

Bestimmte Entwicklungsschritte geht euer Kind vielleicht erst später, manche früher, als in Entwicklungstabellen angegeben. Es sind immer nur Richtwerte. Kinderärzte können uns bei den empfohlenen „U“ Untersuchungen auf mögliche Entwicklungsverzögerungen hinweisen. Wenn sich Eltern unsicher sind, können Sie sich auch selbst an Frühförderstellen wenden. Wie in jedem Monat, schaut euch euer Kind an, es zeigt euch, was es braucht und was es interessiert.

Hier lest ihr fünfzehn (Spiel-) tipps im 8. Monat. Sucht euch aus, was zu euch passt oder passt es für euch bzw. euer Kind an.

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Hände

Tipp #1: Bauen

Ganz große Bausteine auseinander- und zusammenstecken haben wir mit ca. mit einem Jahr entdeckt, aber vielleicht ist das für euch interessant? Das auseinander nehmen ist am Anfang spannender als das zusammen stecken. Die sogenannten Mega Bloks* sind groß und jetzt leichter zusammen zu bauen als andere schöne, stabile Bausteine, wie z.B. Lego Duplo*, die später meiner Erfahrung nach von Jungen und von Mädchen gerne bespielt werden.

Tipp #2: Stapelbecher

Vielleicht mag Dein Kind damit spielen und die Becher mit Deiner Hilfe ineinander stecken. Was ist gerade für Dein Baby interessant? Dem Rollen der Becher zuschauen, den großen Geschwistern beim Bauen zuschauen oder selbst explorieren?

Tipp #3: Wasserspiele

Gießen, naßgespritzt werden, Bechern beim schwimmen zusehen… Das Baden hat bei uns in dieser Zeit noch nicht so großen Spaß gemacht. Aber seitdem es Spaß macht, liebt die Tochter Wasserspiele.

Tipp #4: Matschen und pantschen

Babys spielen mit Essen. Sie malen damit, drücken und quetschen. Vielleicht hilft euch eine abwaschbare Decke im Essbereich auf dem Boden oder ihr seht es einfach spielerisch. Matschen und pantschen kann irgendwann vom Essen getrennt werden, beim Explorieren von Lebensmitteln haben wir es erlaubt. Manchmal wird allerdings auch in Momenten gematscht, in denen euer Kind frustriert, gelangweilt, verärgert oder müde ist.

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Körper

Tipp #5: Kick it

Hebt euer Baby hoch und stützt es unter den Achseln und am Brustkorb, so dass die Füße in der Luft und frei zum spielen sind. Holt einen Softball dazu und spielt gemeinsam Fußball. Ein weiteres Eltern Kind Paar kann gegenüber mitspielen. Es geht nicht darum, euer Baby „hinzustellen“, sondern darum, ob es Spaß macht. Unserer Tochter hat dieses Spiel für einen Moment gefallen. Wie immer ausprobieren, ob und wie lange euer Schatz mit Freude dabei ist.

Tipp #6: Rollen statt Krabbeln

Zum Krabbeln ist noch Zeit. Wenn Babys sich irgendwie fortbewegen wollen, versuchen sie es oft mit Rollen. Man kann sie auch spielerisch dazu anregen, zu rollen. Bietet für das Baby interessante Objekte an, die etwas weiter als seine Armlänge weg sind. Allerdings schaute mich meine Tochter in solchen Momenten an, als wollte sie mir sagen: „Das ist ganz nett von Dir, aber das mache ich dann, wenn ich soweit bin, jetzt habe ich andere Pläne.“

Tipp #7: Babyyoga

Kopfüber sein, schaukeln, hoch in der Luft gehalten werden… Lege Dich selber auf den Rücken und lege Dein Baby in Bauchlage auf die Unterschenkel und spiele mit ihm Flieger, in dem Du die Unterschenkel nach oben bewegst.

Überkreuzbewegungen mit und ohne Lied, Radfahren in der Rückenlage, die Arme über Kopf strecken, die Beine lang „ziehen“, mit den Füßen wippen, wenn das Baby auf dem Rücken liegt und den ganzen Körper zum wackeln bringen…Wie immer eine Sache tun, abwarten, ob es ankommt und bei Laune weitermachen.

Tipp #8: Spielplatzbesuche

Babys, die größere Geschwister haben, kommen sowieso fast überall mit. Aber auch allein mit den Kleinen auf den Spielplatz gehen, ist schon allein wegen der anderen Kinder auf dem Spielplatz interessant. Wenn ihr ein Baby habt, das kurze Rutschen schon rückwärts auf dem Bauch mit eurer Stütze rutschen mag oder sanft gewippt werden mag oder in einer Babyschaukel bereits sitzen kann, nur zu. Wir haben auf dem Spielplatz noch viel beobachtet, im Tragetuch vor dem Bauch oder auf dem Rücken.

Tipp #9: Tauziehen

Wenn Babys mal gelernt haben, etwas festzuhalten, halten sie ganz gut fest. Wenn es eurem Baby Spaß macht, könnt ihr ein bißchen daran ziehen und spüren, wieviel Kraft euer Baby schon hat. Und mit diesem Spiel wird die Kraft gleich gestärkt.

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Bunter Mix

Tipp #10: Geräusche verstecken

Ein Radio bzw. Musik von einem Gerät unter einer Decke verstecken und nach einer Weile die Decke wegziehen. Ein paar Mal wiederholen, wenn es gut ankommt. Ihr könnt auch eine Rassel unter die Decke nehmen, eine Spieluhr aufziehen oder mit einer Badeente quietschen und dann das Geheimnis lüften.

Tipp #11: Kontakte zu Babys

Manche Babys sind sehr an anderen Babys interessiert, aber zusammen spielen beginnen Kinder frühestens mit zwei Jahren. Zuvor spielen sie mehr nebeneinander als miteinander.

Tipp #12: Bilderbuchtüren

Schaut euch Bilderbücher mit Türen und Klappen an. Babys entdecken mit euch gemeinsam, was sich da alles versteckt. Ich habe im ersten Jahr so gut wie nichts gebastelt oder gestaltet. Für Leute, die gerne gestalten: Ihr könnt Fotos von Verwandten auf Pappe aufkleben und hinter Stoffklappen und „Vorhängen“ verschwinden lassen. Oder ihr malt selber Gesichter oder verwendet Gesichter aus Zeitschriften. Gesichter mit unterschiedlichen Gefühlsausdrücken sind fast immer spannend.

Tipp #13: Was war heute schön – Ritual

Wir haben dieses Ritual erst später eingeführt, aber wieso nicht schon jetzt? Du kannst erzählen, was Deinem Baby heute, seinem Gesichtsausdruck und seinem Verhalten nach besonders gut gefallen hat. Später kannst Du Dein Kind danach fragen. Es ist sehr harmonisch, wenn sich Kinder am Ende des Tages an schöne Momente des Tages erinnern, vor allem an Tagen, die für alle anstrengend waren.

Tipp #14: Rythym is it

Baut euch ein paar Musikrasseln mit kleinen leeren Plastikflaschen, kleinen, alten Filmdöschen oder verschließbaren Plastikbehältern. Verwendet Bohnen, Reis, Linsen und lauscht zusammen eurem Percussionkonzert. Achtet darauf, dass euere Kleine und euer Kleiner nichts verschlucken kann. Die Behälter müssen also sehr gut verschlossen sein oder die Gegenstände so groß, dass sie nicht verschluckt werden können.

Tipp #15: Kontakt zu Tieren

Wir haben einen Nachbarshund getroffen und Freunde mit Katzen besucht. Tiere kann man auch im Alltag erleben: die Enten am Teich, die Katze im Hof, der Rabe auf der Mauer. Auch wenn Bekannte und Freunde keine Tiere haben, selbst in der Stadt gibt es immer wieder Ecken und Gelegenheiten, die Tiere genauer zu betrachten.

Manches, was ihr hier lest, ist vielleicht weder für euch noch für euer Kind gerade geeignet oder spricht euch nicht an. Beobachtet euer Kind und entdeckt so, für was es sich interessiert. Dann könnt ihr die Anregungen einbauen oder eben nicht, weil euer Kind gerade ein ganz anderes Interesse an der Welt hat oder euch diese Art von Spiel nicht gefällt.

Das schöne an Kindern ist, dass sie lernen wollen, aber eben in ihrem Tempo und zu ihrem Zeitpunkt. Deswegen brauchen wir nicht in einen Förderwahn verfallen, sondern können als Eltern Dinge zur Verfügung stellen, die uns entsprechen und die unser Kind explorieren kann.

Was entdeckt ihr im 8.Monat bei euren Babys? Was spielst Du als Mama oder als Papa gern?

Quellen:
babycenter.de

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Baby im 2. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 3. Monat
23 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 4. Monat
16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 5. Monat
12 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 6. Monat
9 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 7. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 8. Monat
20 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 9. Monat
18 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 10. Monat
14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat

Hörbuch für starke Kinder – Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!

 

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Beim Hörbuch die Angst vor dem Feuer verlieren und den Respekt vor Feuer behalten? Sicher brauchen Kinder praktische Erfahrungen mit Feuer, damit sie einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang damit lernen. Aber Geschichten haben uns als Kinder schon geholfen, große Abenteuer in unserer Fantasie zu erleben. Von Figuren, die wir als unsere Vorbilder genommen haben, haben wir spielerisch gelernt.
Bei audible haben wir die Geschichte „Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!“ * entdeckt und schon beim Zuhören ist uns ganz schön heiß geworden…

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Bildquelle audible.de

Hörbuch Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!

Das Hörbuch ist aus einer Reihe mit dem kleinen Drachen Kokosnuss 2016 erschienen und dauert 49 Minuten.
Die Geschichte wird deutlich mit verschiedenen Stimmen, die die Charaktere unterstreichen, vorgelesen. Mit Musik werden Abschnitte in der Geschichte untermalt und kleine Pausen gemacht. Am Anfang und am Ende lädt ein Lied die Kinder zum Zuhören und zum Wiederhören ein.

Die Charaktere beim Kleinen Drachen Kokosnuss

Der kleine Drache Kokosnuss ist ein Flugdrache und erlebt mit seinen Freunden Matilda, dem Stachelschwein und Oskar, dem Fressdrachen, viele Abenteuer auf der Dracheninsel.
Kokosnuss kann fliegen und Feuer speien, ist freundlich und hat manchmal Angst. Aber sein Mut ist stärker und in kniffligen Situationen hat er eine passende Idee auf Lager.
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Seine beste Freundin Matilda hat im Gegensatz zu Kokosnuss gute Noten in der Schule und ist vorsichtig. Da sie aber größere Angst hat, etwas zu verpassen, ist sie bei Abenteuern natürlich mit an Bord.
Der beste Freund Oskar kann zwar nicht fliegen, aber toll tauchen, hat kaum Angst und mag vegetarisches Essen. Im Gegensatz zu Matilda, die Gefahren im Blick behält, ist Oskar eher spontan und gleichzeitig geht er gerne in die Schule.
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Die Handlung

An einem friedlichen Sonntagmorgen steigt plötzlich Rauch aus dem Vulkan Gugelhupf auf. Eine Mortifagma, Mataforgina oder doch Fata Morgana? Die drei Freunde können ihren Augen kaum trauen und erzählen ihren Eltern von der großen Gefahr für die Dracheninsel! Die Eltern glauben nichts davon und beschwichtigen die Kinder oder loben ihre Phantasie.
Damit die Dracheninsel nicht schon bald unter Lavastrom begraben wird, gehen Kokosnuss, Matilda und Oskar allein auf Vulkanexpedition! Ausgestattet mit Klettergurt, Seil und Taschenlampe machen sie die drei Freunde auf den Weg, um die Dracheninsel zu retten, auch ohne Erwachsene!
Trauen sie sich das zu? Wie kommen Matilda und Oskar zum Vulkan, denn nur Kokosnuss kann fliegen? Wer wird ihnen helfen? Und überhaupt, wer ist der mysteriöse, orangefarbene Igel, der in den Vulkan hineingeflogen ist?
Höre selbst, wie die drei auf die Feuerfontäne im Vulkan reagieren und wie sie den Vulkan am Ausbrechen hindern.
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Hörempfehlung „Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!“

Der Drache Kokosnuss löst zusammen mit seinen Freunden ein Problem. Dabei zeigt er Mut, Entschlossenheit, entwickelt Ideen und gibt nicht auf.
Kindern, die Interesse an Drachen, Fliegen und an Feuer haben, können wir das Hörbuch empfehlen. Auch die verschiedenen Persönlichkeitseigenschaften der Figuren, das Thema Freundschaft, gegenseitige Hilfe, Angst und Mut spielen eine Rolle.
Wir hören Hörbücher in Etappen und lassen uns das ganze Stück mit Pausen vorlesen. Aber vielleicht reißt euch die Geschichte so mit, dass ihr nicht aufhören wollt.
„Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!“ – ein Hörbuch für Kinder ab 4/5 Jahren.
Spannend und warmherzig.
Hör‘ doch mal rein.
 

9 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 7. Monat

 

Durch die Wohnung robben und früher oder später krabbeln – wird eure Wohnung schon erobert oder habt ihr noch eine Schonfrist?

Was ihr in diesem Monat spielen könnt, erfahrt ihr in diesen neun (Spiel)tipps:

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Hände

Tipp #1: Stapelbecher

Stapeln, Turm bauen, Wasser gießen, unter dem Becher etwas verstecken, der Größe nach nebeneinander aufstellen…Bevor ihr anfängt, Impulse zu setzen, wartet ab, was euer Kind damit tun möchte. Typisch für unsere Tochter ist z.B., dass sie einen Gegenstand zuerst genau betrachtet und untersucht, bevor sie sich um mögliche Funktionen kümmert. Was ist bei euch typisch?

Tipp #2: Wasserspiele

Bei Wasserspielen mit Schwämmen unterschiedlicher Art experimentieren: Schminkschwamm, Badeschwamm, Spülschwamm. Schwämme schwimmen lassen, unter Wasser drücken, auswringen…

Wartet auch hier ab, was den Kleinen selbst mit den Schwämmen einfällt, bevor ihr Anregungen gibt. Wenn Schwämme gerade nicht gut ankommen: Wasserbehälter mit kleinen Löchern, damit es regnen kann, benutzen. Man kann auch ein Loch in einen Joghurtbecher bohren, sollte allerdings die Kanten vom Loch abschleifen.

Tipp #3: Der Ball ist nicht nur rund

Bälle gibt es in vielen verschiedenen Größen und in unterschiedlichem Material: weiche Bälle, Jonglierbälle, Igelbälle…

Tipp #4: Fingerspiele

Ich mag Fingerspiele, aber wer es nicht mag – man kann auch einfach eine alte Computertastatur ausranchieren und über die Tastatur hüpfen und „schreiben“.
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Körper

Tipp #5: Krabbelspielsachen

Wir hatten so ein schönes Holzspielzeug, das bei Berührung nach vorne rollte. Für unsere Tochter war das spannend zu beobachten. Zum Krabbeln war es keine Anregung. Ganz so. als hätte sie uns sagen wollen „das ist ganz süß von euch, wie ihr euch bemüht, aber ich krabble schon, wenn ich soweit bin und etwas für mich interessantes erreichen mag“. Und so war es dann auch.

Tipp #6: Tischhöhle

Wer krabbelt unter den Tisch mit den Decken? Unsere Tochter ist einfach irgendwann losgekrabbelt, als sie soweit war, nicht weil wir sie dazu ermuntert haben. Das hat nicht funktioniert. Teppiche können das Krabbeln im Gegensatz zu harten Böden aber erleichtern. Krabbeln eröffnet neue Spieldimensionen.

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Sprache

Tipp #7: Geschichten erzählen

Einfache Geschichten mit kleinen Fingerpuppen oder mit kleinen Holzfiguren erzählen. Kurz und einfach, etwas mit einem einfachen Handlungsstrang: Eine Maus klettert einen steilen Berg hinauf und fällt immer wieder herunter. Ein Windstoß von hinten hilft ihr, oben auf dem Berg (z.B. Schulter oder Nase…) anzukommen.

Wer Lust auf Gestaltung hat, kann natürlich auch eine Filztafel nehmen und die Gegenstände aus Filz, wie Maus und Berg ausschneiden bzw. kaufen und beim erzählen aufkleben. Spiele müssen in der Vorbereitung nicht aufwendig sein, damit sie Spaß machen, aber vielleicht ist die eine oder der andere unter euch ein Bastler und möchte gerne etwas gestalten. Ich war in dieser Zeit keine Bastlerin oder kaum.

Tipp #8: Vorlesen und gemeinsam anschauen

Wo ist die Hose? Eine Frage, die das Baby vielleicht versteht, aber ob es den Gegenstand anschaut? Ich mochte diese Art von Spielfragen nicht besonders und unsere Tochter hat auch auf solche Fragen kaum reagiert. Aber es spricht nichts dagegen, so zu spielen, wenn Eltern und Kind es gerne tun.

Mir hat das Spiel so ganz gut gefallen: „Ich sehe eine Hose und die ist….(abwarten und mit dem Finger als Flieger über das Buch fliegen) hier“ (mit dem Finger auf der Hose landen). Mit dem Finger oder der Hand kann man auch die unterschiedlichsten Fahrzeuge darstellen. Bei einer Spielrunde darf es aber das gleiche Fahrzeug sein, Wiederholung macht den Kleinen Freude.

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Nur zum Spaß

Tipp #9: Luftballonspiele

Nur unter Aufsicht wegen Erstickungsgefahr! Blast einen Luftballon nur ein wenig auf und lasst ihn los. Draußen im Sommer darf auch etwas Wasser darin sein. Was fliegt denn hier durchs Zimmer oder im Garten?

Welche Spiele spielt ihr zuhause oder in euren Gruppen, wenn ihr welche besucht?

Quellen:
babycenter.de

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Baby im 2. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 3. Monat
23 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 4. Monat
16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 5. Monat
12 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 6. Monat
9 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 7. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 8. Monat
20 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 9. Monat
18 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 10. Monat
14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat

12 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 6. Monat

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Euer Baby ist (bald) schon ein halbes Jahr alt und kann jetzt wahrscheinlich dreidimensional sehen. Faszinierend, dass diese kleinen Wesen erleben, wie sich andere fühlen und zum Beispiel auch weinen, wenn andere Babys weinen. Es landet nicht mehr alles nur im Mund, es wird auch viel gesehen und betastet.

Hier lest ihr unsere 12 (Spiel-) Tipps im 6. Monat:

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Hände

Tipp #1: Beikostspiele

Unsere Tochter wollte nicht gefüttert werden, deshalb sind wir auf die Baby Led Weaning Methode gestoßen. Wir haben unsere Maus mit Essen „spielen“ lassen, d.h. Essen mit den Händen anfassen, mit der Hand und mit dem Mund fühlen. Natürlich haben wir irgendwann Spiel und Essen getrennt, aber nicht beim Kennenlernen und Entdecken von Essen.

Tipp #2: Holzspielsachen

Habt ihr Holzbausteine, Holzwürfel oder ein Jengaspiel*? Greifen und Loslassen ist vielleicht schon spannend und ihr könnt vormachen, was euch so einfällt mit den Bausteinen: Türme bauen; Wege, Straßen und Figuren legen; wie es sich anhört, wenn ihr die Bausteine aneinander klopft usw.

Kinder bringen einen oft dazu, selbst kreativ zu sein und sich etwas einfallen zu lassen, mit Material oder Gegenständen, die bereits im Haus sind. Spannend ist auch, was die Kleinen ganz ohne Anregung damit tun.

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Körper

Tipp #3: Busspiel

Legt euer Baby auf den Rücken vor euch, winkelt seine Beine an und lasst die Räder vom Bus schnell rollen, die gestreckten (Bein-) Türen auf und zu gehen, die Scheibenwischer nach links und rechts wischen und die Münzen auf dem Bauch „klingeln“ (kitzeln). Ob ihr singt oder etwas erzählt, macht das nach eurem Geschmack.

Man muss nicht alles machen, nur weil es fördert. Kinder lernen ihre Leute als Person kennen und nicht als Fördermaschine. Ich bin nicht zum Babyschwimmen gegangen, weil ich selbst keine Wasserratte bin. Später habe ich mich manchmal von der Wasserlust meiner Tochter zu Besuchen im Schwimmbad oder am See hinreißen lassen, weil es schön ist, sie so begeistert zu erleben.

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Bunter Mix

Tipp #4: Die Kuh macht in der Stadt nicht muuh

Miau, Krah, Wau – alle Tierstimmen sind spannend. Am Teich sitzen und die Entenlaute nachahmen, das „Krah“ der Raben auf dem Baum, das „Miau“ der Katze auf der Mauer – es ist schön, die Stimmen live zu erleben. Auch in der Stadt ist es möglich, die eine oder andere Tierstimme zu hören.

Tipp #5: Klatschspiele

Ob Salsarhytmus oder R’n’B  – Eltern können ihre Musik zusammen mit ihrem Kind klatschen und die Hände führen. Wer Kinderlieder mag, kann Backe, backe Kuchen singen und klatschen oder etwas spontanes dichten.

Tipp #6: Eltern und Kinder treffen

In Gruppen von der Kirche, in Elternzentren und in Familienbildungsstätten kommen Eltern und Kinder zusammen. Offene Angebote sind eine Alternative zu Kursen: Offene Eltern Kind Treffs, Offenes Babyschwimmen, offene Musikangebote. Oder ihr seid privat unterwegs, wo ihr andere Eltern mit Kindern trefft.

Ich habe nach dem Rückbildungskurs mit Baby erst im 9. Monat mit verschiedenen Kursen begonnen. Ich finde, die Kurse sind eine schöne Möglichkeit, andere Eltern zu treffen und sich Anregungen für das Spiel zuhause holen. Dennoch kann man auf Spielplätzen und im öffentlichen Raum auch ganz viel zusammen erleben. Wer Geschwister hat, erfährt viel mit ihnen und ihren Freunden, wenn Zeit oder Geld für Kurse knapper ist.

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Tipp #7: Lesen und Anschauen

Hilft euch ein Ritual vor dem Bett gehen? Für kleine Buchwürmer könnt ihr anfangen, vorzulesen oder Bilder zusammen anzuschauen. Manchen Kindern gefällt es sehr lange, in Büchern zu blättern, statt zu lesen. Wir müssen nicht eingreifen, weil das Interesse, nur zu blättern, von selbst wieder aufhört. Büchereien haben nicht nur Bücher im Angebot, sondern auch Hörspiele und CDs.

Tipp #8: Tütenclown

In einem Trichter ist ein Stab, an dem eine Figur befestigt ist. Schiebt ihr den Stab nach oben, erscheint der Clown, schiebt ihr den Stab nach unten, verschwindet der Clown. Eine einfache Version: Wir haben den Daumen in der Faust verschwinden und wieder auftauchen lassen.

Tipp #9: Was passiert hier?

Schrankschublade auf und zu, Lichtschalter an und aus, auch wenn diese Dinge für uns nicht mehr spannend sind, für Babys ist die Welt so, wie wenn wir einen neuen Planeten entdecken würden. Die Begeisterungsfähigkeit der Kinder bringt mich immer wieder zum Staunen.

Tipp #10: Entspanntes Essen

Der sechste Monat ist der Monat, in dem unsere Kultur die Beikost einführt. Nennenswerte Mengen aß unsere Tochter mit eineinhalb Jahren und richtig mit gegessen hat sie mit zwei Jahren. An dieser Stelle kann ich das Buch „Mein Kind will nicht essen“* empfehlen, um zu erfahren, dass es schon will, wenn auch zum eigenen Zeitpunkt.

Eine Motivation zum Essen oder Ablenkung vom eigenen Hunger- oder Sättigungsgefühl ist aber nicht nötig, damit Kinder essen. Brauchen wir wirklich Spiele, wie „ein Löffelchen für…?“

Tipp #11: Günstige Lavalampe

Saubere kleine Plastikflasche ohne Etikett mit etwas Wasser füllen, ein paar Tropfen Spülmitteln und ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazugeben. Schütteln und beobachten lassen.

Tipp #12: Versteckspiele aller Art

Unter Tüchern, Decken und Bechern lassen sich Schätze wieder hervorzaubern. Unsere Tochter fand es später sehr spannend, selber die Becher aufzudecken, um nachzuschauen, was darunter ist. Allerdings war das sehr viel später, aber ihr könnt schon mal jetzt anfangen und dieses Spiel immer wieder wiederholen.

Babys lieben die Wiederholung, das ist für uns Eltern manchmal eine Herausforderung. Aber dafür bekommen wir oft ein Lächeln geschenkt.

Wir freuen uns über Spiele, die Du mit Deinem Baby entdeckst.

Quellen:
babycenter.de

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Baby im 2. Monat
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14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat

16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 5. Monat

 

Euer Baby hört am Ende des 5. Monats schon etwa genau so gut wie ihr. Mund und Zunge nutzt es, um Dinge zu erforschen. Wir achten jetzt auf scharfe Kanten, weil auch diese im Mund landen. Babys nehmen die Zehen in den Mund und entdecken ihren Körper.

Manche Babys drehen sich vom Bauch auf den Rücken. Die Hände bleiben weiterhin spannend. Wird ein anderer Gegenstand angeboten, kann der alte Gegenstand vielleicht losgelassen werden. Trennt euch von Tischdecken, weil eurer Baby den ganzen Tischinhalt auf sich ziehen kann.

Hier lest ihr sechzehn (Spiel-) tipps im fünften Monat:

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Alltag, Sprache, Körper, Musik und mehr

Tipp #1: Überall spielen

Wählt Spielsachen und Gegenstände aus, legt sie in Körbe und stellt einen Korb in jedes Zimmer. In der Küche: Löffel aus Holz, Metall und/ oder Plastik; im Bad: kleine Handtücher, Seifenschale; im Wohnzimmer: Aufbewahrungsboxen oder Schachteln, die ineinander geschachtelt werden …

Wir wollten nicht zu viele Dinge auf einmal anbieten, und die Sachen immer wieder austauschen. Vielleicht hängt das auch vom Kind ab. Unsere Tochter spielt gerne lange mit einer Sache. Probiert aus, was zu euch passt, um weder Überreizung, Langeweile, Unter- noch Überforderung zu erzeugen.

Tipp #2: Verschwunden

Dieses Spiel ist so einfach, bleibt so lange beliebt und man kann es fast überall spielen. Ihr lasst etwas verschwinden und lasst es gleich wieder auftauchen. Auch ältere spielen immer wieder gern, dass Dinge verschwunden sind und gesucht werden müssen.

Tipp #3: Verstecken und Wiederentdecken

Legt Stofftiere in einen Karton oder jedes Stofftier in einen Karton und schließt den Deckel. Dann fragt ihr: „Wo ist denn..?“ und öffnet einen Karton. Holt das Stofftier heraus. „Hier ist es“. Allerdings begreifen Babys in etwa im 9.Monat dass etwas da sein kann, auch wenn sie es nicht unmittelbar sehen können.

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Tipp #4: Suchspiel

In einfachen Pappbüchern einen Ball, einen Tisch usw. suchen und fragen „Wo ist der Ball…?“. Zeigen wird euer Baby nicht, aber vielleicht den Blick zum Gegenstand lenken.

Tipp #5: Musik is everywhere

Müssen es immer Kinderlieder aus Kindergruppen sein? Wie toll auch andere Musik für Kinder sein kann, wenn man als Erwachsener mal keine Kinderlieder singen mag! Beobachte die Reaktion Deines Kindes auf Deinen Musikgeschmack.

Setze Musik bewusst ein, da die Stimmung einer Musik auch beeinflusst. Unsere Kleine mag sehr gerne Musik, aber wenn sie Ruhe will,  will sie auch keine beruhigende Musik, sondern einfach Ruhe. Durch Ausprobieren lernt ihr euch immer besser kennen.

Tipp #6: Zuschauertribüne

Gerade war der Ball noch da, Fußballbälle, Basketbälle, Federbälle oder (Tisch)Tennisbälle in der Bewegung zu beobachten – wenn das auch noch Mama, Papa oder andere vertraute Personen tun, kann das richtig Spaß machen.

Papa macht Sport, Mama ist beim Kind und dann wird gewechselt. Mamas können langsam wieder Sport machen. Wir haben zuhause zusammen getanzt und unser Baby war für ein bis mehrere Tanzminuten Zuschauer. Natürlich nicht einen ganzen Abend lang, aber mein Motto ist lieber öfter und kurz als gar nicht. Im Laufalter wollte unsere Tochter dann mittanzen.

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Tipp #7: Kleines Fotoalbum

Babys erkennen die Gesichter in einem Fotoalbum mit vertrauten Menschen. Vielleicht willst Du am Ende eines Jahres Bilder aussuchen und in einem Buch zusammenstellen?

Tipp #8: Naturschätze

Bei einem Spaziergang Naturmaterialien sammeln und zuhause einen Korb oder eine Schatztruhe mit Naturmaterialien anlegen. Bei uns landeten Kastanien in einer Wäschewanne als Kastanienbad, als „Kartoffeln“ im Kaufmannsladen oder wurden als große Murmeln verwendet. Gesammelte Steine wurden ein Turm, ein Mosaik oder ein Glücksbringer in Papas Hosentasche.

Tipp #9: Knöpfe

Ein Wartespiel – mindestens 5cm große Knöpfe sammeln und zu Paaren, Mustern legen oder einfach nur im Knöpfebad wühlen. Bevor wir Erwachsenen tausend Impulse geben, erst einmal abwarten, was den Kleinen so damit einfällt. Die Knöpfe sehr groß wählen, damit keine Erstickungsgefahr besteht.

Tipp #10: Eigene Stimme aufnehmen

Unsere Eisenbahn hat einen sprechenden Bahnhof, auf dem ihr eure Stimme oder die eures Schatzes aufnehmen könnt. Oder ihr nehmt eure  oder Babys Stimme auf einem Gerät auf und spielt sie dann vor.

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Tipp #11: Verbindung zwischen Körperteil und Namen

Beim eincremen, beim anziehen, im Bad die Körperteile benennen oder Lieder darüber singen. Es ist schön, neue Begriffe kennenzulernen und mit Sprache zu spielen. Wenn ihr euch Zeit dabei lässt, kann das Baby bei Berührung, Lagewechsel und Gelenkstellung seinen Körper spüren.

Tipp #12: Kniereiter

Ob mit gestütztem Oberkörper Baby auf den Oberschenkeln reiten lassen oder in Bauchlage oder in Rückenlage: Schunkeln, schaukeln, galoppieren – ob Klassiker, selbst erfunden oder neu entdeckt spielt keine Rolle, hier geht es um Spaß am gemeinsamem Spiel und um Blickkontakt. So seht ihr auch, ob euer Kind Spaß dabei hat und könnt weitermachen oder aufhören.

Tipp #13: Stimmung spüren

Wir Eltern strahlen jeden Tag verschiedene Stimmungen aus und Babys haben Antennen dafür. Ich habe es so oft gemerkt in meiner Mama Zeit – wenn ich mich gut um mich kümmere, kann ich vieles gelassener tun. Gut für sich sorgen heißt für jeden etwas anderes: Bewegung, Natur, mit Menschen zusammen kommen, Musik, Wasser trinken, Bewusstsein für Gefühle und Gedanken…Alles, was sich eben beeinflussen lässt. Den Schlaf kann man nur zum Teil beeinflussen. Mir gibt Bewegung Energie und von Energie kann man kaum genug haben, wenn die Nacht kurz war.

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Tipp #14: Nein hören

Ein bestimmtes Nein bei Steckdosen wird vielleicht nicht als solches verstanden, aber Dein Kind hört den Klang Deiner Stimme, hält inne, und das hilft bei Gefahr. Am besten sichert man natürlich die Wohnung so ab, dass Nein sagen was besonderes bleibt.

Tipp #15: Wäscheberg und mehr

Meine Tochter war gern zwischen Wäschestücken oder einem Wäscheberg. Später hat sie den Berg dann selber mit gebaut. Ich integriere gern Spiel und Aktivität in den Haushalt, da für Kinder fast alles Spiel ist und die Mithilfe dann sogar aus Spaß passiert. Es kann auch sein, dass es euch nervt, wenn der ganze Haushalt dann länger dauert und ihr einfach fertig werden wollt. Aber mir ist es so lieber. Hinter Wäschestücken könnt ihr euch dann verstecken und wieder auftauchen. Staubsaugen habe ich oft im Tragetuch gemacht. Gekocht habe ich auch oft so. Wenn Du Dein Kind vorne und nicht auf dem Rücken trägst: Vorsicht bei heißem Wasser oder Fett.

Tipp #16: Wiederholen und Beobachten

Babys wiederholen, ohne dass es Ihnen langweilig wird. Wir können uns dabei zurücknehmen und beobachten. Beobachten in der Babyzeit und darüber hinaus hilft uns Eltern zu erkennen, was unser Kind in genau diesem Moment an einem Gegenstand interessiert. Das ist manchmal etwas völlig anderes als wir es erwartet hätten oder wir uns vorgestellt haben!

Was hat euer Kind zum spielen für sich entdeckt? Habt ihr dazu Spielimpulse gegeben oder einfach das Material zur Verfügung gestellt?

Quelle:
babycenter.de 

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
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23 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 4. Monat

Dreht sich euer Baby schon vom Rücken auf den Bauch? Sagt es Ma-ma (übrigens zufällige Lautbildung, worüber die Eltern entzückt sind und es die Babys dann mit etwas Glück wiederholen)? Unsere Maus hat sich mit vielen Dingen Zeit gelassen, alles in ihrem Tempo, konzentrativ und ausdauernd. Wie sie eben ist.

Wenn man nicht zu sehr auf Entwicklungsschritte und Tabellen schaut, kann man beobachten, was tatsächlich passiert, was das Kind tut, wohin es schaut, welchen Gesichtsausdruck es hat, von Moment zu Moment. Natürlich sind die Entwicklungstabellen ein Hinweis für eventuelle Verzögerungen in der Entwicklung und für eventuelle Fördermöglichkeiten.

Mögliche Entwicklungsverzögerungen können vom Arzt festgestellt oder auch in Eigeninitative der Eltern in Frühförderstellen abgeklärt werden. Nach einer Diagnostik wird der Therapiebedarf ermittelt. Zum Glück sind Therapien in den Augen des Kindes meistens eine Spielstunde.

Das Baby ist am Tag schon viel wach und will spielen. Hier lest ihr dreiundzwanzig (Spiel) Tipps für den vierten Monat und darüber hinaus.

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Aufmerksamer Moment

Tipp #1: Da sein und beobachten

Manchmal schaue ich meinem Kind nur zu, was es von sich aus tut und wie es sich verhält, wenn ich ein Material zur Verfügung stelle. Wir beobachten und unterbrechen das Spiel nicht. Wenn wir das Spiel mal unterbrechen müssen, kündigen wir es vorher in Ruhe an. Klingt alles so klar, meiner eigenen Erfahrung nach und meinen Beobachtungen nach, fällt uns Eltern das manchmal schwer.

Wir greifen schnell ein oder unterbrechen schnell, weil wir einen anderen Rhytmus oder ein anderes Tempo haben. Also warten und beobachten, sich in Geduld üben. Davon braucht man viel und hat kaum genug. Aktiv beobachten bedeutet, wahrzunehmen oder zu beschreiben, was das Kind tut.

Manchmal kommentiere ich mit Worten, was meine Tochter tut, manchmal bin ich einfach da und nehme wahr, ohne Worte. Ich erlebe immer wieder bei Kindern, wie gut Ihnen diese Form der Aufmerksamkeit tut. Es geht nicht darum, den ganzen Tag präsent zu sein, aber hin und wieder volle Aufmerksamkeit zu bekommen, tut auch uns Erwachsenen gut.

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Körper

Tipp #2: Schaukel

Schnappt euch eine kleine Decke, haltet zu zweit beide Enden und lässt euer Baby schaukeln, wenn es das mag.

Tipp #3: Flieger

Setzt euch mit ausgestreckten Beinen im Langsitz hin, legt euer Kind in Bauchlage auf die Unterschenkel, haltet die Hände des Babys und legt euch zurück mit aufgestellten Beinen. Lasst euer Baby auf den Unterschenkeln zunächst langsam und sanft nach oben „fliegen.“ Diese Bewegung setzt die Kopfkontrolle voraus, also achtsam und langsam mit ein paar Zentimetern beginnen. Bei einer Geburt mit Kaiserschnitt bitte abklären, ob das schon für euch geeignet ist.

Tipp #4: Rollen

Wenn eurer Schatz von beiden Seiten interessante Objekte angeboten bekommt, rollt er vielleicht auf die eine oder andere Seite.

Tipp #5: Babyschwimmen

Ich habe es in der ersten Zeit nicht gemacht, da Baden bei uns schon nicht so gut ankam. Heute ist das anders bei unserer Wasserratte. Aber vielleicht fühlt sich euer Schatz im Wasser schon wohl.

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Hände und Feinmotorik

Tipp #6: Feinmotorik und Spiel der Finger

Bietet eine Rassel mit vielen kleinen Perlen an, so dass die Finger zum explorieren angeregt werden. Ihr könnt alles anbieten, was ihr im Haushalt findet und die Finger anspricht: Strukturen, Oberflächen, einen Spaghettilöffel, einen Besenstiel, Mappe mit Reissverschluss…Nur nicht zu viel auf einmal.

Tipp #7: Bewegtes Leben

Handgelenksrasseln und Fußglöckchen animieren euer Kind, das Handgelenk zu schütteln oder sich nach den Fußglöckchen auszustrecken. Bei uns war zuviel Geraschel und Gebimmel in der Zeit nicht so beliebt. Andere fahren aber total darauf ab. Später trommelte unser Kind aber mit viel Energie, wenn sie in der „ich bin jetzt laut“ Laune war.

Tipp #8: Mundspiele

Spielzeug so auswählen, dass es auch im Mund landen darf. Wenn euer Kind schon fassen und festhalten übt, landet es bestimmt im Mund zum Erforschen von Geschmack und Oberfläche.

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Bunter Mix

Tipp #9: Zufriedenes Baby

Genießt es, wenn euer Baby zufrieden mit seinen Händen und Füßen spielt. Das ist eine Gelegenheit zum Erholen. Ihr könnt in der Nähe sein, damit das Baby euch sehen kann. Mit ca. 9 Monaten beginnt die sogenannte Objektkonstanz, Eltern sind immer noch da, auch wenn man sie gerade weder sieht noch hört.

Tipp #10: Weg bin ich

Verschwinde unter einem Tuch und tauche wieder auf. Verstecke Dein Baby kurz unter einem durchsichtigen Tuch, wenn das Spaß macht, und lasse es wieder hervor kommen.

Tipp #11: Bunte Welt

Langsam werden Farbunterschiede deutlicher, dennoch sind starke Farbkontraste mit den Grundfarben leichter zu erkennen, als viele Farbabstufungen. Wenn ihr also z.B. Bilder mit scharfen schwarz-weiß Kontrasten oder klaren Farben anschaut, sind diese leichter zu sehen als ein Meeresbild mit vielen Farbabstufungen.

Tipp #12: Seifenblasen

Seifenblasen, die auf der Spieldecke, auf dem Bauch des Babys landen, können Spaß machen, müssen aber nicht. Unsere Tochter konnte lange mit diesen „Plopp“ Gebilden nichts anfangen, auch wenn fast überall steht, das Seifenblasen für Babys toll sind. Irgendwann später hat sie dann gelächelt, wenn sie Seifenblasen gesehen hat und irgendwann hat sie sie vergnügt gefangen.

Tipp #13: Wiedererkennung

Bekannte Namen im Alltag erwähnen – von den Omas, den Opas, Nachbarn…mit einem Lied oder einfach mit Sprache, wie es euch besser liegt. Durch die Wiederholung erkennen Babys was gesagt wird, auch wenn sie noch nicht selbst sprechen können.

Tipp #14: Überraschung mit Hut

Sucht in eurem Alltag Hüte, Mützen, Kartons, Nudelsieb und setzt es euch auf den Kopf. Wie albern kannst Du heute sein?

Tipp #15: Musik

Wer gern singt, darf singen, wer nicht gern singt, überlässt das Gruppen, Tanten oder wer es eben mag. Musik war bei uns beliebt und wir haben deswegen gern gesungen und Musik gehört. An den einen oder anderen Kindertext mussten wir uns aber schon gewöhnen.

Tipp #16: Natur

Der Mond, die Wolken, Tag und Nacht – alles ist spannend und neu. Wer alles wieder neu entdecken mag, schaut sich alles noch einmal mit den Augen eines Kindes an und beobachtet lange die Wolken und den Mond. Kann beruhigen und fördert bei uns Machern die Geduld. Manchmal – wir kennen das alle – beruhigt fast nichts, nur Schlaf.

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Tipp #17: Die Welt der Gefühle

Streckt euer Baby die Arme nach etwas aus oder dreht es den Kopf weg? So kommunizieren die Kleinen mit uns, was sie interessiert und was nicht. Das Gesicht zeigt uns auch, was gefällt und was nicht.

Tipp #18: Spielkette

Im ersten Jahr habe ich aufghört, lange Ohrringe oder Ketten zu tragen, daran zu ziehen ist so verlockend! Wer es aber zum Spiel machen mag, kann eine „Spielkette“ tragen.

Tipp #19: Entdecker

Unsere Tochter hat hier begonnen, die Welt in sich aufzusaugen. Ein beliebtes Spiel war für sie sicher, im Alltag dabei zu sein. Ein Grund, warum wir viel getragen haben, das Baby erlebt mit, was wir Eltern tun.

Tipp #20: Zwei Fliegen mit einer Klappe

Ein weiterer Grund für das Tragen war sicher das beruhigende Schaukeln im Tragetuch und der Halt. Übrigens können Eltern im Tragetuch oder in der Tragehilfe auch die eine oder andere sportliche Übung machen und wieder fit werden. Den Babys kann es Spaß machen und die Eltern können integrieren, wozu sie sonst vielleicht keine Zeit finden. Ob in einer Kanga Training Gruppe, im Park oder zuhause auf eurem Balkon, ist Geschmackssache.

Tipp #21: Leseratte

Schaut euch Babybücher an oder lest euer eigenes Buch oder die eigene Zeitung vor. Eure Stimme ist für die Kleinen wie Musik in ihren Ohren. Findet einen Tageszeitpunkt, wo es Vorleser und Zuhörer gut passt, denn ein müdes Kind will Ruhe und keinen Vortrag. Wir haben tatsächlich immer wieder eigene Bücher vorgelesen und waren erstaunt, dass die nicht weniger interessant waren als Babybücher. Natürlich ist die Zeitspanne, in der ein Baby zuhören kann, nicht so lange.

Tipp #22: Ursache und Wirkung

Wenn Dein Baby an der Schnur zieht, bewegt sich mit einem klick klack Geräusch ein Hampelmann oder es ertönt ein Glöckchen. Es entdeckt Ursache und Wirkung und freut sich, dass es selbst etwas bewirkt. Wir haben manchmal Hände oder Füße zu einem Lichtschalter geführt und das Licht „zusammen“ angeknipst.

Tipp #23: Nur zum Spaß

Es gibt so viele tolle und auch sinnvolle Spiele und dennoch brauche ich auch ein wenig unsinnigen Spaß.  Natürlich ist man dazu nicht immer in der Laune, wenn die Augenlider hartnäckig nach unten ziehen. Dann überlässt man das an den Tagen anderen ausgeschlafenen Eltern oder Verwandten. Ich habe es oft erlebt und erlebe es immer wieder, an manchen Tagen ist man gut gelaunt und kann sogar den Stress von anderen Eltern auffangen und dann ist man wieder in der Rolle der genervten Eltern. Wie toll ist es da, andere Eltern mit an Bord zu haben, die mit dem Kind Clown spielen und alle aufbauen.

Was gefällt Deinem Baby?

Quellen:
babycenter.de

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Wie man Kinder drachenstark macht: Ein Interview mit Timo und Vivi

 

Heute dürfen wir euch zwei ganz besonders tolle Menschen vorstellen. Timo und Vivi sind Kinderbuchautoren, die zusammen drachenstarke Geschichten für drachenstarke Kinder schreiben.

Hallo Timo, Hallo Vivi. Stellt euch doch bitte kurz vor. Wer seid ihr und was macht ihr? 🙂

Hallo liebes Team von ideas4parents und erst einmal vielen lieben Dank für das Interview.

Wir sind Timo und Vivi und wir unterstützen Eltern dabei, das Selbstvertrauen ihrer Kinder zu stärken und ihr volles Potenzial zu entfalten. Das machen wir z.B. über die Geschichten in unseren Kinderbüchern und den Beiträgen auf unserem Blog oder unserem Instagram-Kanal.

Hier sind noch ein paar Fakten über uns:

Timo ist ausgebildeter Erzieher, Grafik-Designer, Fitness-Trainer und Systemischer Coach.
Früher gehörte er selbst zu den Kann-Ich-Nicht-Sagern und hätte sich aufgrund seiner schlechten Deutschnoten nie zugetraut, einmal Autor zu werden.
Dank seiner Oma, die ihm die Welt der Geschichten nahebrachte, hat er aber doch noch den Weg zum Schreiben gefunden und die Geschichte vom kleinen Drachen entwickelt.

Vivi hat Kommunikations-Design studiert, obwohl sie als Kind unbedingt Paläontologin werden und die gigantischen Dinosaurier erforschen wollte, die sie in allen Variationen aufs Papier gekritzelt hat.
Statt der Urzeitmonster zeichnet sie jetzt viel lieber kleine Drachen und denkt sich gemeinsam mit Timo neue Geschichten aus. Hier bringt sie auch das Wissen aus ihrem Zweitstudium der Erziehungswissenschaften ein. Außerdem ist sie Meditationslehrerin.

ideas4parents: Schön euch kennen zu lernen! Wie es scheint habt ihr sehr vielseitige Interessen. Das finden wir toll! 🙂 

Wie lange schreibt ihr schon Geschichten? Wie kamt ihr auf die Idee zu schreiben?

Timos Interesse am Schreiben wurde in der neunten Klasse durch Bücher und Filme wie „Der Herr der Ringe“ und „Harry Potter“ geweckt. Schon damals hatte er so viele Ideen im Kopf, dass er sie unbedingt zu Papier bringen musste und das hat sich bis heute nicht geändert.

Vivi hat schon immer gern gelesen und konnte es sogar schon bevor sie in die Schule gekommen ist. Im Kindergarten hat sie dann immer den jüngeren Kindern vorgelesen. Als es später in der Schule dann darum ging, Aufsätze zu schreiben und sich Geschichten auszudenken, hat sie ihre Leidenschaft für die Sprache entdeckt und angefangen, selbst zu schreiben.

Seit fünf Jahren nutzen wir unsere gemeinsamen Fähigkeiten und schreiben zusammen an verschiedenen Projekten.

ideas4parents: Toll, dass ihr eure Fähigkeiten kombiniert und euch so gut ergänzt!

Woher bekommt ihr eure Inspiration?

Unsere Inspiration bekommen wir von überall her. Zum Beispiel dadurch, dass wir achtsam durch den Alltag gehen und unsere Umgebung beobachten, da entdeckt man schon einiges.  Eine weitere Inspirationsquelle sind Bücher, Social-Media-Kanäle und auch verschiedene Serien und Filme.

Um was geht es in eurem Buch „Der kleine Drache kann-ich-nicht“?

Es geht um die Angst vor Herausforderungen. Im Laufe der Geschichte findet der kleine Drache den Mut, Dinge auch mal alleine anzugehen und dadurch sein Selbstvertrauen zu stärken.

Hier ein kleiner Einblick in die Geschichte:
Der kleine Drache lebt mit seinen Eltern in einer Höhle tief im Wald. Sein Name ist „Kann-Ich-Nicht“. Denn bei allem, was er tun soll, behauptet er, dass er es nicht kann. Sei es das Aufräumen, das Feuerspeien oder das Fliegen – jedes Mal bringt er Mama und Papa Drache dazu, ihm alles abzunehmen.

Doch dann passiert es: Bei einem Ausflug wird der kleine Drache von seinen Eltern getrennt. Auf einmal ist er ganz alleine in dem großen Wald und es ist niemand mehr da, der ihm helfen kann. Wird der kleine Drache herausfinden, was wirklich in ihm steckt und lernen, sein „Kann ich nicht!“ in ein „Ich kann das!“ zu verwandeln?

ideas4parents: Das hört sich super spannend an und die Botschaft finden wir richtig stark!

Was steckt hinter eurem Drachenstark-Konzept? Was bedeutet es für euch, drachenstark zu sein?

Unser Drachenstark-Konzept unterstützt Eltern dabei, das Selbstvertrauen ihrer Kinder zu stärken und ihr volles Potenzial zu entfalten.

Der kleine Drache ist dabei die Hauptfigur, die in ihrem ersten Abenteuer ständig erklärt: „Das kann ich nicht!“ Sätze wie diesen kennen viele Eltern nur zu gut. Es ist ein Satz, der Unsicherheit und mangelndes Selbstvertrauen ausdrückt. Und diese Eigenschaften würde sich wohl kaum ein Elternteil für sein Kind wünschen.

Denn gesundes Selbstwertgefühl, unerschütterliches Selbstvertrauen und starkes Selbstbewusstsein – das sind alles wichtige Voraussetzungen für den Erfolg im späteren Leben. Deshalb sind all unsere Geschichten, Fantasiereisen und Newsletter Inhalte genau darauf ausgerichtet, Kinder und Eltern drachenstark zu machen.

Ganz einfach gesagt, steht der Ausdruck drachenstark für eine positive Einstellung zum Leben, zu Situationen, zu anderen und vor allem auch zu sich selbst. Wenn wir diese Einstellung verinnerlichen, sind wir drachenstark.

Hier könnt ihr auch noch ein bisschen mehr über unsere Drachenstark-Philosophie erfahren:
https://www.kreativi-production.de/drachenstark/

ideas4parents: Das sind unglaublich wichtige Werte, die ihr da vermittelt. Auch wir sind der Meinung, dass ein starkes Selbstbewusstsein eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein glückliches Leben ist. Kinder sollten früh lernen, sich selber vertrauen, um später genau zu wissen, was sie wirklich wollen. 

Was möchtet ihr mit euren Büchern erreichen/vermitteln?

Wir sind der Meinung, dass das Fundament für ein starkes Selbstvertrauen und ein gesundes Selbstwertgefühl in der Kindheit gelegt wird. Ohne diese Komponenten haben Kinder es im Erwachsenenalter schwer, ihren eigenen Weg zu gehen und ihr volles Potenzial zu entfalten. Über Geschichten können Kinder und Eltern sich spielerisch mit diesen Themen auseinandersetzen – deshalb schreiben wir Kinderbücher.
Wir wollen mit all unseren Projekten (Geschichten, Spiele, Fantasiereisen oder Beiträge auf unseren Online-Kanälen) Eltern und Kinder dazu inspirieren, drachenstark zu werden.

Für uns fängt Erziehung schon an, noch bevor wir überhaupt eigene Kinder haben: Während wir aufwachsen, geben uns unsere Eltern und unser Umfeld viele Pakete (Themen, Glaubenssätze, Überzeugungen) mit auf den Weg und wir nehmen sie ohne zu fragen an. Wenn wir Erwachsen sind, ist es unsere Aufgabe, diese Pakete zu hinterfragen und zu entscheiden, ob sie weiterhin zu uns passen – und wir sie damit auch unseren Kindern weitergeben – oder nicht. Auch für diese Thematik wollen wir mit unseren Projekten ein größeres Bewusstsein schaffen.

ideas4parents: Weiter so! 🙂 

Welche Menschen inspirieren euch?

Das ist eine gute Frage, da gibt es nämlich sehr viele. Zusammengefasst können wir sagen, uns inspirieren all die Menschen, die ihren eigenen Weg gehen und die etwas geschafft haben, das wir auch erreichen wollen. Diese Menschen sind für uns die besten Mentoren.

Was möchtet ihr später euren eigenen Kindern mit auf den Weg geben?

Vor allem natürlich unsere Drachenstark-Mentalität. Wir wollen ihnen eine positive Einstellung zum Leben, zu Situationen, zu anderen und vor allem auch zu sich selbst vermitteln. Sie sollen wissen, dass sie alles schaffen können, was sie wollen – wenn sie an sich glauben, sich die nötigen Fähigkeiten aneignen und dann aktiv in die Umsetzung gehen, um ihre Ziele zu erreichen.

Wichtig ist für uns auch, jedes Kind (generell jeden Menschen) in seiner Einzigartigkeit zu sehen. Denn nur so kann man die individuellen Rahmenbedingungen schaffen, damit sich ein Kind frei entfalten und seine Potenziale ausleben kann.

Außerdem wollen wir, dass unsere Kinder wissen, dass wir selbst immer nach besten Wissen und Gewissen handeln, aber dass auch Eltern nicht immer auf alles eine Antwort haben, Fehler machen und immer wieder etwas dazulernen. So wird gar nicht erst der Druck aufgebaut, bloß nichts falsch machen zu dürfen und Fehler werden nicht als schlecht angesehen, sondern als Möglichkeit, etwas zu lernen.

ideas4parents: Diese Einstellung unterschreiben wir sofort! Jeder Mensch hat seine eigenen individuellen Antworten und sollte auf sich selber hören. Und dabei ist es vollkommen okay, auch mal Fehler zu machen. Denn so lernen wir am Schnellsten. 🙂 

Was sind eure Lieblingsbücher für Kinder?

Zu unseren Lieblingsbüchern für Kinder gehören: „Pippi Langstrumpf“, „Momo“, „Peter Pan“, „Das kleine Ich bin Ich“, „Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab?“, „The little engine that could“ und „Kannst du nicht schlafen kleiner Bär?“.

ideas4parents: Das sind sehr schöne Bücher, danke für die Tipps. 🙂 

Wo kann man mehr über euch erfahren? (Social Media Links)

https://www.kreativi-production.de
Instagram: @kreativi.kinderwelt

Facebook: https://www.facebook.com/tivikleinerdrache

ideas4parents: Vielen Dank für das tolle Interview ihr Beiden! Wir wünschen euch von Herzen weiterhin viel Erfolg und dass eure Botschaft noch viele weitere Eltern und Kinder erreichen wird!

Monday Parents #14 – Sandra Schindler

 

Lange war es still um unsere Monday Parents, aber heute melden sie sich endlich wieder zurück und zwar mit einem ganz besonderen Gast. Sandra Schindler ist nicht nur Bloggerin, sondern auch Kinderbuchautorin. Wir freuen uns auf ein spannendes Interview und legen gleich mal los!

Hallo Sandra, stelle dich uns doch kurz vor. Wer bist du und was machst du? 🙂

Kurz und knapp: Ich bin Mama, Kinderbuchautorin und Bloggerin. 🙂

ideas4parents: Freut uns, dich kennenzulernen! 

Wie lange schreibst Du schon?

Schreiben tu ich schon, seit ich es in der Grundschule gelernt habe. Ich habe tatsächlich noch eine Detektivgeschichte aus dieser Zeit – geschrieben auf einer uralten Schreibmaschine. Professionellere Kinderbücher schreibe ich seit 2015.

ideas4parents: Das ist ja super toll! Dann hast du das Schreiben wohl im Blut. 🙂 

Wie kamst Du auf die Idee zu schreiben?

Das mit den Kinderbüchern kam von meinen Kindern, die meine größte Inspiration sind: Ich beobachte sie – und plötzlich entsteht ein Buch in meinem Kopf.

Manchmal sind es auch Probleme mit ihnen, von denen ich hoffe, dass ich sie mit Hilfe eines Buchs gelöst kriege.

Und tatsächlich ist es, als könnte ich zaubern: Sobald ich mir das Problem von der Seele geschrieben habe, ist es verschwunden. Die Macht der Gedanken und so. 😉

ideas4parents: Oh ja, das kennen ich gut. Wenn es einmal zu Papier gebracht wurde, spukt es nicht mehr im Kopf herum! 😀

Woher bekommst Du sonst noch Deine Inspiration?

Wenn es nicht die Kinder sind, dann ist es die Natur. Der Wald hat mir schon öfter ganze Geschichten zugeflüstert, die ich dann nur noch aufschreiben musste. 😉

ideas4parents: Das ist ja praktisch! 😉

Welche Kategorien gibt es auf Deinem Blog?

  • In Alltagsgedanken erzähle ich, was mich als alternative Mutter bewegt
  • Kigastart International ist eine Sammlung von Kindergarteneingewöhnungen aus aller Welt. Das ist neben meinem Buch „Flim Pinguin im Kindergarten“ mein Beitrag dazu, die Eingewöhnung für die Kinder angenehmer und bedürfnisorientierter zu gestalten
  • Ab und an gibts Buchvorstellungen von Kinder- und Sachbüchern, Interviews mit beeindruckenden Menschen – und gerne nehme ich auch thematisch zu mir passende Gastbeiträge entgegen
  • Meine Rubrik spirituelle Welt wird sich künftig stark füllen, da aus meinem größten Hobby langfristig auch mein Beruf werden wird.
  • Einige meiner Lieblingsrezepte veröffentliche ich auch. Natürlich vegan. 😉

Was ist das Besondere an Deinem Blog?

Klar gibts mal den einen oder anderen Quatschbeitrag, wie zum Beispiel diesen, in dem ich erzähle, wie scheiße das Leben mit Kindern ist. Aber größtenteils finden sich bei mir schon eher tiefgründige Beiträge, die vielleicht auch zum Nachdenken anregen.

ideas4parents: Eine gute Mischung!

Was möchtest Du damit erreichen?

Ich freu mich immer, wenn ich helfen kann, Menschen neue Impulse zu geben. Wenn ich sie inspirieren und ein wenig mit meiner kindlichen Begeisterung für das Leben anstecken kann.

Um was geht es in deinen Büchern?

„Der kleine Milchvampir“ ist eine Hilfe zum Abstillen von Langzeitstillkindern – oder auch eine Ermunterung, eben gerade nicht abzustillen. „Flim Pinguin im Kindergarten“ soll Kindergartenneulingen den Einstieg im Kindergarten erleichtern und ihre Trennungsangst lindern. Beide Bücher findest du hier.

Mehr Bücher sind bisher noch nicht erschienen. Das dauert immer. Wer nicht bereit ist, sich in Geduld zu üben, sollte nicht vom Leben als Autor träumen. 😉

Bisher gibts in meiner virtuellen Schublade noch ein Buch gegen Probleme beim Essen, ein weiteres gegen Ängste, einen Kinderkrimi mit ganz ungewöhnlichem Schauplatz, eins mit einem total unbeliebten, tierischen Protagonisten, der aber ganz anders ist, als man am Anfang erwartet. Und meine Agentin hat noch 2 moderne Märchen zu vermitteln. Weitere über 60 Buchideen hab ich auf einer Liste, allerdings fehlt mir momentan durch das ganze Marketing für Flim Pinguin leider schon seit Monaten die Zeit zum Bücherschreiben. Aber das ist okay. Alles zu seiner Zeit.

ideas4eparents: Dann werden wir ja noch einiges von dir hören und sehen!

Was willst du mit deinen Büchern erreichen/vermitteln?

Einerseits ist es mir sehr wichtig, den Menschen andere, ungewöhnliche Perspektiven zu zeigen. Es ist so menschlich, alles nur aus dem eigenen, subjektiven Blickwinkel zu betrachten. Aber dadurch verpasst man so viele schöne Dinge. Die möchte ich meinen kleinen und großen Lesern zeigen.

Das andere wichtige Thema ist die Liebe: Meine Protagonisten handeln immer intuitiv, aus dem Herzen – wie Kinder eben. Ich möchte durch das, was ich schreibe, andere animieren, wieder zu lernen, sich selbst zu vertrauen und auf ihre innere Stimme zu hören, denn die ist einfach so unglaublich verlässlich und hilfreich. Und sie ist es, die am besten kommunizieren und demzufolge den besten Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann.

ideas4parents: Das ist eine unglaublich schöne und wichtige Botschaft! Es gibt eben nichts wichtigeres im Leben, als die Liebe! 🙂 

Wolltest du schon immer Autorin werden?

Nö. Ich wollte nach England auswandern. Und wenn nicht nach England, dann woanders ins Ausland. Ich hatte schon immer ein Faible für Sprachen, habe mir als Kind versucht, mit den alten Schulbüchern meiner Eltern Englisch beizubringen, weil ich die Lieder im Radio verstehen wollte – und meine Brieffreunde aus aller Welt. Also irgendwie zieht sich das Schreiben schon durch mein Leben, aber dass ich mal mit der deutschen Sprache arbeite, hätte ich nicht gedacht.

ides4parents: Wie schön, Sprachen und Schreiben passt eben gut zusammen. 

Welche Menschen inspirieren dich?

Mein bester Freund aus Studienzeiten, der vorletztes Jahr gestorben ist, ist meine größte Inspiration. Immer noch. Ich treffe keine Entscheidung ohne ihn, denn wir sind noch immer in Liebe verbunden.

Ansonsten: Astrid Lindgren ist vermutlich vom Stil her mein größtes Vorbild – neben Enid Blyton. Was die Kindererziehung angeht, haben mich vermutlich Herbert Renz-Polster, Michel Odent, Jean Liedloff und David Chamberlain am meisten geprägt.

Meine eigene Entwicklung habe ich vor allem Clarissa Pinkola Estés‘ Wolfsfrau zu verdanken, denn das Buch hat mich in späten Teenie-Jahren zu einem anderen Menschen gemacht. Ich kann es jeder Frau, die auf der Suche nach was auch immer ist, wärmstens empfehlen.

Was das spirituelle Thema angeht, so waren Pascal Voggenhuber, Varda Hasselmann und Brian Weiss bisher die Meister, von denen ich am meisten gelernt habe.

Und ohne Stephen King als Mentor im Geiste hätte ich vermutlich das Schreiben schon lange aufgegeben. Wer Schriftsteller werden möchte, der muss unbedingt sein „On Writing“/„Über das Schreiben“ lesen, denn das ist Inspiration und Trost zugleich.

ideas4parents: Das ist eine Menge Inspiration von einer Menge interessanter Menschen!

Was macht Deiner Meinung nach gute Eltern aus?

Ihre Einstellung. Offenheit im Herzen. Lernfähigkeit. Das Bewusstsein darüber, dass Adultismus in unserer Gesellschaft leider noch sehr präsent ist – aber dass sie gleichzeitig versuchen, etwas dagegen zu tun. Und das Wissen, dass sie nie alles richtig machen können, aber jeden Tag aufs Neue den Versuch unternehmen, ihren Kindern mit maximaler Liebe, Achtung und Respekt zu begegnen.

ideas4parents: Das hast du sehr schön gesagt. 🙂

Wie löst Du als Mutter Konflikte mit deinen Kindern?

Wir reden. Manchmal sehr lange, denn in manchen Fällen dauert es ewig, bis man einander verstehen kann. Das ist für mich der Schlüssel, denn: Wer die Gefühle des anderen versteht, kann viel leichter aus Liebe handeln.

Welche Dinge möchtest Du deinen Kindern auf den (Lebens)Weg mitgeben?

Respekt, Achtung und Empathie für alle Lebewesen. Das haben die Kinder ja alles, aber ich muss mich als Mutter dafür einsetzen, dass sie diese Gabe auch behalten. Ansonsten: Den Glauben an sich selbst, an das Gute im Menschen und daran, dass sie durch jede einzelne gute Tat dazu beitragen, diese Welt ein bisschen besser zu machen.

Und was ich auch noch wichtig finde. Freiheit. Ich schicke dir ein Bild von heute Morgen mit, das ziemlich gut zeigt, was ich damit meine: Es lag Schnee. Unsere Kleine war noch im Schlafanzug und wollte raus. Also hab ich ihr die Balkontür aufgemacht, sie zog ihre Socken aus und hüpfte barfuß durch den Schnee. Keine zwei Minuten später hatte sie meinen Mann dazu gebracht, mitzumachen.

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Wer sich bei der Erziehung zu sehr von Angst leiten lässt („Um Gottes Willen, du kannst doch das Kind nicht ohne Jacke – und dann auch noch barfuß – vor die Tür lassen! Das wird doch sofort krank!“), der verpasst so vieles. Zum Beispiel diese kleinen Momente des Glücks, die Kinder so oft erleben – und die sie so gerne mit uns teilen würden, wenn wir sie nur ließen.

ideas4parents: Einfach toll! Da möchte ich auch gleich mithüpfen! 😉

Wie stehst du zum Thema Förderung und alternative Schulen?

Mich hat der Film „Alphabet“ sehr geprägt. Muss ich noch was dazu sagen? 😉

Also gut, ganz kurz: Das, was da gerade abgeht im deutschen Schulsystem, ist alles andere als zeitgemäß. Glücklicherweise gibt es tolle Menschen wie André Stern oder Gerald Hüther, die Zeichen der Veränderung setzen. Das wird beim Schulsystem dauern, aber irgendwann wird auch diese Nischenbewegung die breite Masse erreichen und zu einem kollektiven Umdenken führen. Ich freu mich drauf!

ideas4parents: Wir uns auch!

Welches sind Deine Lieblingsblogs und Bücher zum Thema Kind/Familie?

Ich nenn mal 3 Bücher und 3 Blogs, sonst wirds zu viel. 😉

Also: „Kinder verstehen. Born to be wild. Wie die Evolution unsere Kinder geprägt hat“ ist mein Lieblingsbuch von Herbert Renz-Polster. Auch auf seinem Blog (https://blog.kinder-verstehen.de/) schaue ich immer wieder sehr gerne vorbei.

Michel Odent: „Geburt und Stillen“ – Kein Buch hat mich so sehr bestärkt in meinem Entschluss, meine Kinder angstfrei und selbstbestimmt zu Hause zu bekommen, wie dieses.

David Chamberlain: „Woran Babys sich erinnern“ – Da geht es darum, wie bereits die Erlebnisse vor der Geburt ein Kind prägen können. Die Verantwortung für ein Kind beginnt schon so unfassbar früh – wie viele Studien gezeigt haben, die in Chamberlains Buch beschrieben werden.

Wer übrigens auf der Suche nach guten, alternativen Buchtipps ist, wird vielleicht in meinen TOP 25, die in keinem alternativen Haushalt fehlen dürfen, fündig.

Jetzt die Blogs:

Kathrin Borghoff, die Öko-Hippie-Rabenmutter, schreibt zwar keine Bücher, aber wir sind von der Einstellung und von den Werten her irgendwie sehr kompatibel. Gleiches gilt für Veronika von Erziehungsgedanken und Andrea von Herzensglückskind.

ideas4parents: Danke für die vielen schönen Tipps!

Was ist Dir bei einem guten Buch wichtig?

Es muss leicht zu lesen sein. Keine komplizierten Sätze, die mich aus der Handlung reißen. Und spannend soll es sein. Das gilt auch – und vielleicht gerade für Sachbücher. Was es sonst noch zu beachten gibt, damit ein Buch ein gutes Buch wird, hab ich mal in meiner Zeit als Lektorin zusammengetragen.

Wie managst Du deine Zeit beim Bloggen/Schreiben?

Ich manage gar nichts. Ich mache einfach. Wenns fließt, fließt es. Wenn es nicht fließt, dann kann ich mich sehr gut auch mit anderen Dingen beschäftigen. 😉

Kannst Du vom Bloggen/Schreiben leben?

Nö. Ist schon lustig, dass viele Menschen denken, wenn man mal ein paar Bücher auf dem Markt hat, hat man ausgesorgt. Die Realität sieht ganz anders aus. Und zwar so. Andererseits: Ich mach das hauptberuflich erst seit diesem Jahr. Deshalb werde ich mir auch noch weitere 5 bis 7 Jahre geben, um mich auszuprobieren. Danach ziehe ich Bilanz und schaue weiter. Ich bin aber sehr zuversichtlich. 🙂

ideas4parents: Toll, wir wünschen dir ganz viel Glück. 🙂

Wie gehst Du mit (guter und schlechter) Kritik um?

Eine der ersten Lektionen, die ich von erfahrenen Kolleginnen gelernt habe: Reagiere nie auf böse Kritik. Wenn sie auf einem persönlichen Weg (also z. B. per Mail) kommt, dann bedanke dich kurz und knapp. Fang nicht an, dich zu rechtfertigen. Und das gilt erst recht für öffentliche Kritik. Wenn jemand dir ganz offensichtlich – warum auch immer – eins reinwürgen will, lass es ihn doch versuchen. Vertrau darauf, dass deine Leser intelligent genug sind, einen unsachlichen Angriff als solchen zu erkennen – und sich nicht davon beeinflussen zu lassen. Bzw. doch, ich hoffe, sie lassen sich beeinflussen, denn: Gerade miese Kritiken animieren neugierige Menschen zum Kauf, anstatt sie davon abzuhalten. Und neugierige, offene, alternative, spontane Menschen sind meine Zielgruppe. 😉

Was positive Kritik angeht: Wenn dir jemand sagt: „Oh, alles supertoll, ich bin total begeistert und hab überhaupt nichts an deinem Buch auszusetzen!“, dann ist das zwar nett, bringt dich aber nicht wirklich weiter, was deinen Schreiblernprozess angeht.

Am besten ist eigentlich sachlich und respektvoll geäußerte, fundierte, berechtigte Kritik. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich einige Autorenfreundinnen habe, die das richtig gut beherrschen. Wir schicken einander unsere Texte zum gegenseitigen, respektvollen Zerfetzen. Davon profitieren beide Seiten.

Am liebsten ist mir übrigens die Kritik, die die Kinder direkt einbezieht, denn es sind die Kinder, für die ich schreibe, nicht die Eltern. Und wenn ich dann lese, dass eins meiner Bücher das neue Lieblingsbuch eines Kindes ist – oder dass es einen Platz ganz oben im Kaufladen bekommen hat, damit es möglichst viele Leute kaufen können, dann geht mir einfach das Herz auf.

Kinder sind so gut, offen, dankbar und liebevoll. Ich mag zwar vom Stil her eher andere Musik, dennoch finde ich mich, was die Einstellung betrifft, sehr im Text von Grönemeyers Lied „Kinder an die Macht“ wieder. 🙂

ideas4parents: Was für schöne Abschlussworte! Vielen Dank für dieses interessante Interview, liebe Sandra. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg mit deinen wunderbaren Geschichten und hoffen darauf, noch viel von dir zu hören! 

Falls ihr noch mehr über Sandra erfahren wollt oder noch Fragen an sie habt, dann schaut doch auf ihrer Seite www.sandra-schindler-schreibt.de vorbei. Außerdem könnt ihr ihr auch auf Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest folgen.

Wer gerne noch mehr Monday Parents kennenlernen will, der kann unsere vergangenen Interviews lesen. Viel Spaß!

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