5 Dinge, die mich als Mama stark machen

Wenn ich mich mit den Mamas aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis austausche, dann höre ich ganz häufig, dass sie „funktionieren müssen“, „keine Zeit für sich haben“, „genervt sind“ oder sich sogar „leer fühlen“.

Als Mama (und ich schreibe hier deshalb nur von „Mamas“, weil ich selber eine bin und weiß wovon ich spreche – wobei das Erschöpft-sein sicherlich auch für Papas gilt) mit Kind oder mehreren Kindern ist es schwierig auf die eigenen Bedürfnisse einzugehen. Man möchte sich ja schließlich ordentlich um alles kümmern – Kind, Partner, Haushalt, Job… Doch bei aller Liebe zur Familie, nur wenn man auch auf sich selbst achtet, kann man eine gute Mutter sein – keinem ist geholfen, wenn die Mama nur noch genervt um sich schreit, ständig motzt oder schlecht gelaunt ist, weil ihr selber alles zu viel wird.

Zeit nehmen und auf die innere Stimme hören…

Hör auf deine ganz eigenen Bedürfnisse

Aus dem Hamsterrad des Alltags herauszukommen ist nicht einfach, aber es ist machbar. Das Wichtigste dabei ist, dass man es sich selbst erlauben muss, für sich zu sorgen. Mamas halten sich schnell mal für egoistisch, wenn sie sich eine Pause gönnen.

Manchmal warten Mamas auch darauf, dass andere merken, wenn einem alles zu viel wird, und dass die dann sagen „Hey, nimm dir einen Tag am Wochenende kinderfrei, ich kümmere mich. Ich hab das Gefühl, du brauchst die Zeit für dich!“ Wenn das passiert: Gratulation!! Doch wenn nicht, dann sollte man nicht ewig darauf warten, sondern selber entscheiden: „Jetzt gönn ich mir was! Ich bin es mir wert!“. 

Jeder braucht etwas anderes, damit seine Akkus wieder aufgeladen werden. Die Energie, die wir brauchen, um wieder auf seine Kinder und die gesamte Umwelt eingehen zu können und vor allem, sich in seiner eigenen Haut wieder wohlzufühlen, sich den alltäglichen Herausforderungen stellen zu können und sich stark zu fühlen! Daher ist es wichtig, in sich hineinzuhören, um seine eigenen Bedürfnisse herauszufinden.

5 Dinge, die mich als Mama stark machen

Zuerst solltest du dir als Mama überlegen, welche Dinge dir Kraft geben. In welchen Momenten bist du glücklich? Wann kannst du deine Seele baumeln lassen und dem Alltag (zumindest kurz) entfliehen? In welchen Situationen kreisen deine Gedanken nicht mehr um Probleme und Sorgen? Wann kannst du richtig abschalten?

Hier kommen ein paar Tipps, bzw. Vorschläge, wie diese Kraft-Geber aussehen könnten:

1. Bewegung tut gut

Zwar ist sicher jedem bewusst, dass Bewegung wichtig für den Ausgleich zwischen Körper und Geist ist. Doch als Mama nimmt man sich häufig viel zu wenig Zeit dafür. Vielleicht ist Yoga dein Sport? Oder passt Aerobic besser zu dir? Joggen im Park, ein paar Runden schwimmen im nahe gelegenen Hallenbad oder ein ausgedehnter Spaziergang in der Natur am See – egal, nimm dir die Zeit, am besten natürlich täglich – aber einmal in der Woche wäre schon ein Anfang. Am besten, einen festen Tag oder Abend dafür einplanen (und innerhalb der Familie durchsetzen! 🙂 )

2. Kleinigkeiten gönnen, die glücklich machen

Es muss nicht viel kosten, aber es tut der Seele gut: ein leckerer Cappuccino zwischendurch, eine Gesichtsmaske, einen Strauß Tulpen nur für sich selbst, mal wieder die Lieblingszeitschrift von früher kaufen, einen leckeren exotischen Smoothie trinken, sich sein Lieblingsgericht zubereiten (ganz unabhängig von den Vorlieben der Kinder…), 5 Minuten auf der Bank in der Sonne sitzen, ein paar Zeilen in einem schönen Buch lesen oder einen sommerlich-bunt-hübschen Nagellack auftragen. Kleine Glücksmomente, die das Leben schöner machen.

3. Mit Menschen umgeben, die einem Kraft geben

Es gibt Menschen, die mag man sehr und sie sind einem unglaublich wichtig, aber sie entziehen einem Energie. So ist das nun mal. Und es gibt Menschen, die einem Energie schenken, wenn man mit ihnen zusammen ist. Horch in dich hinein und treffe dich mit einer Person, die dir gut tut. Nimm dir Zeit mit z.B. deiner besten Freundin / Freund / Tante und gönne dir einen schönen Abend mit ihr in einem Restaurant. Wichtig ist: Nimm dir die Zeit! Nach einem solchen Treffen fühlt man sich oft gestärkt, hat wieder neue Ideen und ist wieder motivierter, sich in den Alltag zu stürzen.

4. Mache / plane etwas Außergewöhnliches

Auch hier gilt: Horch in dich hinein! Hast du ein Bedürfnis / einen Wunsch, den du dir schon lange gerne erfüllen würdest? Vielleicht ist es ein Sprachkurs für Italienisch? Oder wolltest du schon immer mal richtig Rückenschwimmen oder Kraulen lernen? Möchtest du mal ins Theater oder endlich in die Oper gehen? Vielleicht wünscht du dir einen Tag nur für dich am See? Oder würde es dich glücklich machen, mal einen Berggipfel zu besteigen? Vielleicht ist so ein Wunsch etwas für deinen Geburtstag, da fällt es einem oft leichter, einen solchen Wunsch zu äußern. Trau dich es auszusprechen und es in die Tat umzusetzen! Die Vorfreude auf eine so schöne Sache gibt einem wieder Motivation! Und es ist eine Möglichkeit, mal dem Alltagstrott zu entfliehen.

Einen Moment innehalten und durchschnaufen…

5. Lass den Fernseher aus

Das mag für den ein oder anderen seltsam klingen. Denn wie gut tut es, einfach die Füße hochzulegen und blöd in die Röhre zu kucken nach einem anstrengenden Tag, wenn die Kinder endlich im Bett sind?! Aber überleg dir nun, wie oft kommt nichts im Fernsehen, das dir gut tut? Wie oft kommt nur Unsinn, viel zu viel Werbung? Wie oft sitzt man da und zappt von einem Programm ins nächste und ärgert sich? Verlorene Zeit! Nimm dir nur einen Abend oder wenigstens eine halbe Stunde und lass den Fernseher so lange aus. Nimm dann das Buch in die Hand, das du schon so lange lesen wolltest und lies nur die erste Seite – nimm dir nicht zu viel vor, sonst machst du es nicht. 🙂 Oder frag deinen Partner, ob ihr gemeinsam Schach spielen wollt (Du kannst kein Schach? Egal, lass es dir erklären.) Ruf deine Freundin an, mit der du schon lange mal wieder reden wolltest. Oder schreib einem lieben Menschen eine Postkarte und mach demjenigen eine kleine Freude damit – denn Freude machen, macht auch selber glücklich. 🙂

Es gibt viele Dinge, die dir wieder Energie für den Alltag geben. Das Wichtigste bei all diesen Dingen ist jedoch:

Gönn es dir von ganzem Herzen! Denn du bist es wert!

Und was hilft dir, deine Akkus für den Alltag wieder aufzuladen? Vielleicht hast du weitere Tipps, die du hier mit uns teilen möchtest? Ich freue mich über jeden Kommentar!

Viele liebe Grüße

Eure ideas4parents-Romy

Wieviel Spielzeug braucht mein Kind?

 
Bei uns sind Schränke und Schubladen voll damit, nein, sie quillen über! Im Wohnzimmer liegt es überall herum und im Keller lagern mehrere Kisten und Taschen voll: Spielzeug! Und dann kommt doch immer die Frage aller Fragen:

„Was sollen wir spielen?“

Wieviel Spielzeug braucht mein Kind eigentlich?

Als wir letztens bei Oma zu Besuch waren gingen sich Blondschopf (7) und Blauauge (4) mal wieder auf die Nerven (und den Eltern somit auch). Angeblich, weil sie einfach nicht mehr wussten, was sie spielen sollten. Doch Tatsache ist, da war genug Spielzeug! Überall lag es herum! Da beschlossen wir kurzerhand, den kleinen Wald in der Nähe zu erkunden und dort ein bisschen frische Luft zu schnappen.
„Spazieren gehen? Im Wald?…Och neee!! Keine Lust!“, meinte gleich unser großer Sohn und der Kleine stimmte ihm sofort zu. „Langweilig! Warum müssen wir immer frische Luft schnappen???“ „Wir wollen fernsehen!!“ „Ja!!!“ Darin waren sie sich also wieder einig… Doch nix da!
Glücklicherweise hatten wir die Walkie Talkies mitgenommen und so schafften wir es, unseren Kindern das Spazierengehen etwas schmackhafter zu machen und sie zu überreden.

Lockmittel Walkie Talkie…

Im Wald…

Erst waren die Walkie Talkies noch total interessant und es wurden – einige Meter voneinander entfernt – verschiedene Botschaften an den jeweiligen Bruder durchgegeben. Doch auf einmal – ich konnte es kaum glauben – waren sie nur noch Nebensache. Denn die Natur hatte es geschafft, die volle Aufmerksamkeit meiner Kinder auf sich zu lenken.
„Stoooopp!“, schrie Blauauge plötzlich ganz panisch. „Ich hab eine Spur gefunden!“, jubelte Blauauge kurz darauf und zeigte uns ganz stolz die Spur eines Pferde-Hufeisens. Plötzlich waren die Jungs voll auf Entdecker-Modus geschalten.
Dann: Wer findet den schönsten, größten, kleinsten, glattesten Stock? Spannend, wie fühlt sich die Rinde an? Kann man die Rinde abziehen? Iiih, das ist ja ganz glitschig…
Während meine Kinder voller Elan im Matsch waten, ihre Hosen dreckig machen und die erdigen Finger an der Jacke abstreifen, übe ich mich darin, mich zurückzuhalten und die Kinder einfach nur machen zu lassen. (Ich sage mir immer wieder vor „Das kann man wieder sauber machen, der Fleck geht wieder raus, keine Panik!!“) Denn ich befürchte, wenn ich sie unterbreche und in ihrem Tun zügle, dann verlieren sie die Lust am Entdecken und Spielen. Denn nichts anderes tun sie hier im Wald, der ihnen von zuhause so langweilig erschien.
Und das Tolle ist, sie suchen sich ihr Spielzeug selbst. Sie sammeln Stöcke und Steine, finden plötzlich Pilze, wollen wissen, wie die Pflanze heißt, berühren feuchtes Moos, untersuchen Blätter und kleine Käfer und riechen – ganz nebenbei – die wunderbare Waldluft.

Wie fühlt sich Moos an?

Natur tut gut…

Am Hang greifen sie nach den am Boden liegenden Tannenzapfen und werfen sie hinab. Wie weit kann ein Tannenzapfen fliegen? Sie suchen und entscheiden selbst, was sie mit den Dingen tun, die ihnen der Wald, die Natur zu bieten hat. Das ist schön, sie haben Freude am Erkunden und Entdecken, ohne, dass wir als Eltern eingreifen oder vorschlagen.
Nicht immer ist also Spielzeug von Nöten, um die Kinder zu beschäftigen. Eigentlich brauchen sie nur ganz wenig, um zufrieden spielen zu können. Die Kinder können hier ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben und müssen nicht erst dazu animiert werden, weil sie ganz von alleine wissen wollen, was gibt es hinter dem Waldhügel zu entdecken oder wie fühlt es sich an, über die knorrige Baumwurzel zu balancieren? Und was war das für ein Geräusch? Ein Specht, der gegen einen Baum hämmert? Ganz nebenbei bekommen sie ein Gespür für sich selbst und die Zusammenhänge der Natur.

Natur stärkt unsere Kinder in ihrem Selbstwertgefühl, stärkt sie in ihren Sinnen, stärkt ihr Immunsystem, stärkt sie in ihrer gesamten Wahrnehmung. Doch leider verlagert sich der Spielort unserer Kinder zunehmend nach drinnen, oft sind die „freien“ Nachmittage durchgetaktet und durchorganisiert. Zu wenig Zeit bleibt da übrig, um die Kinder einfach mal draußen machen zu lassen, ganz ohne Zeitdruck und Einwände der Eltern.
Leider können wir als Stadtmenschen nicht jeden Tag in den Wald gehen, aber manchmal reicht auch schon der kleine Park in der Nähe. Wir sollten in der Hektik des Alltags nie die Wirkung der Natur vergessen und dass unsere Kinder nicht immer das neueste Spielzeug brauchen oder das aktuellste Computerspiel spielen müssen. Die Natur hat so viel zu bieten und ich finde, das sollten auch unsere Kinder lernen zu schätzen. Und wenn wir als Eltern ihnen die Möglichkeit dazu bieten, dann werden sie diese auch ergreifen. 🙂
Geht ihr mit euren Kindern gerne in die Natur und lasst sie erkunden? Oder findet ihr vielleicht, dass Spazierengehen in der Natur überschätzt wird? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar, ich freue mich über eure Meinungen.
Viele liebe Grüße
Eure ideas4parents-Romy

 

18 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 10. Monat

[*Dieser Post enthält Werbelinks]

Wird eure Wohnung erobert oder auseinander genommen? Im Zangengriff, also mit Daumen und Fingern wird vielleicht schon einiges gegriffen. Vielleicht krabbelt euer Baby durch die Wohnung. Unseres ist erst zu ihrem Zeitpunkt gekrabbelt und zwar sehr, sehr schnell. Hier gilt: Vergleiche mit anderen Babys machen Eltern unsicher. Euer Baby hat seinen eigenen Weg. Wer Rückmeldung oder Hilfe sucht, geht zum Kinderarzt oder zu einer Frühförderstelle. Das schöne am Spielen ist, es fördert immer auf irgendeine Art und Weise. Oder es bringt den Kleinen einfach Freude und fördert somit die emotionale Entwicklung.

Hier lest ihr achtzehn (Spiel-)tipps im 10.Monat:

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Hände

Tipp #1: Klangstäbe

Die Klangstäbe* werden vielleicht zusammengeführt. Oder ein Klangstab klopft auf den Boden. Oder rollt über den Boden. Alles uninteressant? Könnte sein, dass das Zusammenführen der Hände viel spannender ist.

Tipp #2: Bauklötze

Mega Bloks* zum ineinander stecken, nebeneinander stellen, einen Mega Blok untersuchen, dem Geschwisterkind beim stapeln zuschauen …

Tipp #3: Stapelbecher

Nehmt Stapelbecher oder Becher, die ihr ineinader stellen könnt und lasst sie auseinandernehmen oder ineinander stellen. Der Plan geht nicht auf? Stattdessen wird umgeworfen oder gerollt oder nichts davon. Gutes Training für Eltern: Kinder interessiert im Spiel etwas anderes als Eltern. Eltern können sich immer wieder überraschen lassen.

Tipp #4: Spielerisches Essen

Legt fingerlanges Gemüse, wie Karotte und Kartoffel zu einem Stapel. Wenn Lebensmittel entdeckt werden, haben wir Spielen mit Essen erlaubt. Wenn nur aus Langeweile oder aus mangelndem Hunger gespielt wird, obwohl das Essen schon bekannt ist, haben wir in der Kleinkindzeit zwischen Essen und Spielen getrennt. Aber warum nicht in der Babyzeit mit Essen achtsam spielen? Die Lebensmittel sollen nicht durchs Zimmer fliegen, aber Babys wollen die Oberfläche und Beschaffenheit der Lebensmittel spüren.

Tipp #5: Tücherbox

Eine Taschentücherbox zum ausräumen bewusst zur Verfügung stellen. Babys ziehen die Tücher heraus und Erwachsene räumen sie bei Gelegenheit wieder ein. Kann immer wieder bespielt werden.

Tipp #6: Verschlüsse

Klettverschluss, Reissverschluss an einer Handtasche oder bei einem Geldbeutel – auch wenn das auf- und zuziehen noch schwer ist, diese Verschlüsse üben eine Faszination auf die kleinen Leute aus.

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Tipp #7: Wasserlabor

Mit Messbechern Wasser gießen, der Suppenkelle schöpfen, Wasser durch den Trichter laufen lassen… Womit experimentiert euer Kind im Wasser? Mit den Händen? Prima, der eigene Körper ist schließlich immer da und spannend.

Tipp #8: Schatzkiste oder Schatzkorb

Gegenstände mit unterschiedlichen Strukturen anbieten: Teedose, alte CD, Bürste, Sieb. Nichts spitzes und scharfes, damit der Entdeckergeist frei und wild stöbern kann.

Tipp #9: Sortierbox

Wer mag, kann mit einfachen Formen beginnen: Kreis, Dreieck, Viereck*. Ob das Einräumen entsprechend der Form schon spannend ist, findet euer Schatz heraus. Ein- und ausräumen allein  macht so viel Spaß, wie wir immer wieder erfahren haben.

Tipp #10: Lustiges Essen

Mosaike und Gesichter aus gewürfeltem Essen legen. Wer Tomaten und Trauben anbieten mag, bitte halbieren, damit nichts leicht verschluckt werden kann.

Tipp #11: Verschwinden und wieder auftauchen

Ein Tischtennisball oder eine Kastanie rollt durch eine Papprolle kommt entsprechend dem Neigungswinkel langsam oder schnell heraus.

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Körper

Tipp #12: Stuhlreihe

Stabile Stühle zum hochziehen anbieten. Allerdings wird das Baby schon los laufen, wenn seine Zeit dafür reif ist.

Tipp #13: Treppen und Stufen überwinden

Lange Treppen machen Respekt und wirken noch fast unüberwindbar. Vielleicht könnt ihr einführen, dass eine Stufe rückwärts fast allein bewältigt werden kann, wenn ihr Impulse zum „ich will hier runter, weiß aber noch nicht wie“ seht.

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Sprache

Tipp #14: Let’s talk

Wenn ich erzählt habe, was ich z.B. in einem Geschäft mache oder was ich gerade tue, war meine Tochter zum richtigen Zeitpunkt ganz interessiert dabei. Auch wenn ich mich mit anderen Erwachsenen unterhalten habe und sie einbezogen habe, hat ihr diese Aufmerksamkeit gut gefallen.

Bunter Mix

Tipp #15: Nachahmen

Euer Baby „wischt“ mit einem Lappen, weil es euch nachahmt. In der Zwischenzeit könnt ihr aufräumen und putzen. Langfristig wird gelernt, dass Aufräumen und putzen einfach (spielerisch) dazu gehört. Oder wie die Tochter manchmal sagt: Wir spielen wischen.

Tipp #16: Ritual(spiele)

Rituale ergeben sich in jeder Familie anders und ändern sich von Zeit zu Zeit. Badespiele vor dem Einschlafen, Bilder anschauen, ein Lieblingsstofftier im Arm halten – die Reihenfolge bleibt gleich und hilft, sich auf die Ruhezeit bzw. Schlafenszeit vorzubereiten. Klar, ruhig und nicht zu viel.

Tipp #17: Ein Traum von Seife

Seifenblasen auf dem Badewasser platzen lassen – kann Freude oder Angst machen, weil es schön aussieht oder – wie bei uns – auch unheimlich wirken kann. Die Angst verfliegt von selbst.

Tipp #18: Papprollenwippe

Eine lange Papprolle über ein Kinderbuch legen und zur Wippe umfunktionieren und Stofftiere hochfliegen lassen. Für solche Art von Spaß war unsere Tochter meistens zu haben.

Was macht ihr als Eltern gern und was fordert euch ganz schön heraus? Wenn ihr Spiele ergänzen wollt, wir von ideas4parents freuen uns!

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Baby im 2. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 3. Monat
23 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 4. Monat
16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 5. Monat
12 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 6. Monat
9 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 7. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 8. Monat
20 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 9. Monat
18 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 10. Monat
14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat

Unser persönliches Abendritual mit den Kindern – Blogparade

FaBa – die Familie aus Bamberg hat zur Blogparade mit dem Thema „Unser persönliches Abendritual mit den Kindern“ aufgerufen. Wir nehmen sehr gerne teil und erzählen euch, wie unser abendliches Zubettgeh-Ritual aussieht.

Warum ein Ritual vorm Schlafengehen?

Kinder können nicht „auf Knopfdruck“ abschalten und einschlafen. Ein vertrauter allabendlicher Ablauf wirkt beruhigend und hilft dem Kind zur Ruhe zu kommen.
Gerade bei einem aufregenden Tag, Wachstumsschüben oder veränderten Lebensumständen wie z.B. beim Schulanfang, kann es den Kindern schwerer fallen, abends abzuschalten. Ein Zubettgeh-Ritual dient dann als eine Art Gerüst, an welchem sich das Kind festhalten und worauf es sich verlassen kann.

Unser Schlafritual mit unseren Kindern

Obwohl unsere Jungs Blondschopf (7) und Blauauge (4) etwa 2 ½ Jahre auseinander liegen, beginnt das abendliche Ritual für beide zur selben Zeit und das ist momentan etwa 19 Uhr.
Etwa zehn Minuten vorher bereiten wir die Kinder vor, dass es nun bald Zeit ist, die Zähne zu putzen, damit sie nicht zu plötzlich aus ihrem Spiel heraus gerissen werden. (Meistens behauptet Blondschopf, dass er noch überhaupt nicht müde ist und er noch aufbleiben will… „Bin total wach! …*gähn*…Total wach bin ich!!“)
Währenddessen schließe ich die Fensterläden und mache es dunkel im Zimmer, nur ein kleines Nachtlicht bleibt an – ein kleiner Halbmond – das die ganze Nacht über brennt.
Nachdem beide Jungs ihre Zähne geputzt haben (meistens mit Hilfe von Papa und Mama) bekommen sie ihre Schlafanzüge angezogen.

Die Gute-Nacht-Geschichte ist ein Muss!

Dann geht es nochmal gemeinsam ins Wohnzimmer, wo wir uns alle auf der Couch zusammenkuscheln und noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Entweder eine lange Geschichte für beide Kinder oder es bekommt jeder seine eigene. So wird es meistens 19:30 Uhr bis wir mit Vorlesen fertig sind und legen dann die Kinder in ihr Bett. (Ganz selten gibt es auch mal statt Vorlesen ein „Gute-Nacht-Uno-Kartenspiel“… aber eigentlich wollen wir lieber vorlesen, damit die Kinder besser zur Ruhe kommen.)
Unsere neueste Errungenschaft ist für jedes Kind eine kleine Lampe fürs Bett, die sie selber an- und ausschalten können (falls sie mal nachts auf die Toilette müssen und nicht sicher sind, ob sich irgendwo ein Monster versteckt… Denn wie wir alle wissen haben Monster Angst vor Licht und hauen dann ab!). Diese Lampe wird natürlich noch kurz von beiden Jungs angeknipst, wenn sie im Bett liegen, das macht es schön heimelig.
Dann wird (seit Jahren!) das Schlaflied „La le lu nur der Mann im Mond…“ gesungen und anschließend „Bruder Jakob“ – mittlerweile können die Kinder auch den Text und singen mit. ? Und obwohl die Kinder vielleicht wirklich schon etwas zu groß sind für die Spieluhr, wird sie immer noch jeden Abend zum Abschluss aufgezogen und gespielt (mit der Melodie von „Lalelu“).

Die Spieluhr, die schon seit Jahren ihre so vertraute Melodie spielt…

Noch ein Kuss und dann ist Schluss

Dann werden natürlich beide Kinder noch gekuschelt und gebusselt und ihnen eine gute Nacht gewünscht. Ich lasse anschließend die Kinderzimmertür noch einen Spalt weit offen, damit noch ein wenig Licht ins Zimmer fällt und gehe hinaus. Dann ist eigentlich Schluss.
Eigentlich. Aber meistens kommt dann noch Blondschopf an und ruft nach mir, weil er noch einen kleinen Schluck Wasser möchte oder ihm „ganz plötzlich“ ein Fingernagel stört, der ganz dringend noch geschnitten werden muss…
Aber dann ist wirklich Schluss! ?

Gute Nacht, kleiner Mann. Schlaf gut!

Das war „Unser persönliches #Abendritual mit unseren Kindern“. Nicht besonders aufregend, aber genau das soll es ja auch sein… ?
Und wie läuft das abendliche Ritual mit euren Kindern ab? Macht doch auch mit bei der Blogparade von der FaBa – die Familie in Bamberg und schreibt darüber einen Blogpost. Bis zum 17.Februar 2018 habt ihr noch Zeit.
Viele liebe Grüße, gute Nacht und schöne Träume wünscht
eure ideas4parents-Romy
 

5 Sätze, die du deinem Kind jeden Tag sagen solltest

 
Vor lauter alltäglicher Hektik und dem ständigen Zeitdruck, dem ich als Mama ausgesetzt bin, vergesse ich ab und an, mich meinen Kindern ganz bewusst positiv zu widmen. Geht euch das auch so? Da schleicht sich dann manchmal, wenn ich schon im Bett liege, das schlechte Gewissen an und setzt sich mir schwer auf den Brustkorb. Hab ich mir heute genug Zeit genommen für meine Kinder? Oder war ich heute nur die „Befehls-Mami“, die ständig rumgemeckert hat?
Meine beiden Jungs, Blondschopf (6) und Blauauge (4), hören oft genug „Tu das nicht!“, „Lass das!“, „Jetzt sei ruhig“ und „Trödel doch nicht so!“. Aber sind das die Sätze, die sie brauchen, um „groß“ zu werden? Klar, ich sehe diese Ermahnungen in dem Moment als notwendig und als erforderliche Erziehungsmaßnahme.
Aber damit aus ihnen emotional gefestigte Persönlichkeiten werden, die stark fürs Leben werden, benötigen sie andere Sätze. Andere positive Sätze, die ihnen zeigen, dass sie ganz wunderbar sind, so wie sie sind, dass ich als Mama ihr Wesen mit all ihren Eigenarten zu lieben und zu schätzen weiß.
Daher ist es wichtig, den Kindern liebende und aufmerksame Worte zu sagen, damit sie möglichst lange unbeschwert Kind sein dürfen und sich sicher und geborgen fühlen in dieser großen weiten Welt.

Auch Kuscheltiere wollen gekuschelt werden…

5 Sätze, die du deinem Kind jeden Tag sagen solltest

1. „Ich hab dich lieb!“

Nichts ist wichtiger, als seinem Kind jeden Tag zu sagen und spüren zu lassen, dass man es liebt. Eine liebevolle Umarmung und ein Kuss auf Wange oder Stirn, sind der beste Start in den Tag und ebenso ist das Gutenachtbussi nicht wegzudenken. Diese Worte und liebe Gesten sind wie Balsam für die kleine Kinderseele und machen emotional gefestigte Menschlein aus ihnen. Positiver Körperkontakt – kuscheln, streicheln, kitzeln – unterstützt zudem ganz nebenbei die Entwicklung der Kleinen, Stresshormone werden abgebaut und positive Wachstumsprozesse in Gang gesetzt. Also, auch wenn es morgens stressig ist: So viel Zeit muss sein!

2. „Wie war dein Tag?“

Natürlich hängt es vom Alter des Kindes ab, ob man es schon fragen kann, wie sein Tag war. Jedoch ist es wichtig, Interesse an ihrem ganz eigenen Leben zu zeigen. Voraussetzung ist natürlich, dass du dir für diese Frage Zeit nimmst, denn bei manchen Kindern könnten die Antworten etwas länger ausfallen… 🙂 Aber auch, wenn dein Kind eher zurückhaltend mit seiner Antwort ist, so nimmt dein Kind es unterbewusst als positiv wahr, dass es von den wichtigsten Menschen in seinem Leben wertgeschätzt wird. Und wenn du dir Zeit nimmst für dein Kind, ihm zuhörst und auf dein Kind eingehst, dann vermittelst du ihm damit auch, dass du immer für es da bist und schaffst tiefes Vertrauen. Was für ein wunderbares Gefühl, oder?

Gemeinsam mit seinem Kind singen macht glücklich und viel Spaß!

3. „Ich glaub an dich!“

Schon als Kind hegt der ein oder andere Selbstzweifel, vergleicht sich mit anderen Kindern und schneidet dabei nicht immer gut ab. Für ein gesundes Selbstbewusstsein ist es daher von Bedeutung, dass das Kind in seinen Fähigkeiten bestärkt wird. Denn jedes Kind hat Stärken, nur konzentriert man sich als Eltern zu oft auf das, was noch nicht so gut läuft und nörgelt an seinem Kind herum – das prägt das Kind und lässt sein Selbstbewusstsein schrumpfen. Daher: Bestärke dein Kind in dem, was es gerne tut. Bestärke es darin, die Dinge selbst zu tun, die es gerne selber machen möchte. Bestärke es darin, Neues auszuprobieren, und nicht zu verurteilen, wenn nicht gleich alles auf Anhieb funktioniert. Lass deinem Kind Zeit und vermittle ihm „Das schaffst du! Ich glaub an dich! Du bist gut so, wie du bist!“.

4. „Komm, lass uns spielen!“

Was gibt es schöneres für ein Kind, als wenn Mama oder Papa sagen, „Komm, wir gehen ins Kinderzimmer und spielen was zusammen! Ich nehm mir Zeit für dich.“. Kinder macht es glücklich, wenn auch mal die Eltern auf sie zugehen und damit signalisieren, dass sie mit ihrem Kind gerne Zeit verbringen möchten – und zwar ganz intensiv. Wichtig dabei: Volle Aufmerksamkeit auf das Kind! (Das Smartphone bleibt außer Reichweite! 🙂 ). Dein Kind realisiert, dass es in seinen Bedürfnissen wahrgenommen wird und ganz nebenbei stärkt das die Bindung und Beziehung zu deinem Kind.

Disco im Kinderzimmer?! Okay, ich mach mit! 🙂

5. „Das hast du gut gemacht!“

„Nicht geschimpft, ist gelobt genug“, so heißt es ja im schwäbischen Volksmund, doch ist das immer richtig so? Ein ehrlich gemeintes Lob ist durchaus bei Kindern angebracht, auch wenn man oft in Erziehungsratgebern liest, dass man mit Lob sparen sollte. Zu viel Lob ist ähnlich schlecht wie falsches Lob. Wenn man sein Kind zu viel lobt, wird es Aufgaben nur deshalb erledigen, um dafür gelobt zu werden. Die Eigenmotivation wird dann geringer. Wenn dein Kind aber etwas richtig gut gemacht und sich dabei angestrengt hat, dann macht ein Lob glücklich und stolz, weil das Kind weiß, dass die Eltern es gut finden, was es getan hat. Und wenn man als Eltern den Blick auf das Positive rückt, dann schafft das zudem ein positives Miteinander. Manchmal reicht dabei auch schon ein anerkennendes Lächeln. 🙂
 
Was sagt ihr eurem Kind jeden Tag? Oder was versucht ihr eurem Kind jeden Tag zu vermitteln? Hinterlasst einen Kommentar und erzählt mir, was ihr denkt. Ich freue mich darauf!
Viele liebe Grüße
Eure ideas4parents-Romy

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat

 

„Wie ist das Eltern sein mit eurem Baby?“, fragen Freunde und Bekannte nach einer Geburt. Ich lebe nur von Moment zu Moment, mache das, was zu tun ist und zwischendurch erlebe ich die schönsten (Spiel-)momente mit meinem Kind. Klingt nach Notfallprogramm und einer erfüllten Zeit.

Beides stimmt, so verrückt es auch klingt. In den ersten Tagen und Wochen nach einer Geburt lernen sich Eltern und Kinder gegenseitig kennen. Was haben wir denn gespielt? Uns schlafsparenden Eltern spielte unser Gedächtnis so manchen Streich. Dennoch, hier kommen meine verschwommenen Erinnerungen, gemischt mit anderen fünfzehn (Spiel-)Tipps für die erste Zeit.

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Kontakt

Tipp #1: Körperkontakt

Tragen, Streicheln, Stillen. Finde heraus, was zu Dir und zu Deinem Kind passt. Wir haben eine sehr lange Känguru-Zeit verbracht und viel getragen. Dank Trageberatung haben wir viel „gespielt“ mit Tragen vor dem Bauch und später auf dem Rücken. In den ersten Wochen hatten wir unsere Kleine aber auch viel auf dem Arm. Manchmal wollen Babys nur Kontakt und keine Spielanregung.

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Hören

Tipp #2: Music is everywhere

Muss es eine Babyrassel sein? Es kann. Unsere eigene leise Musik, selbst gespielt oder selbst gehört, direkt neben unserem Kind, ist eine andere attraktive Möglichkeit. Leise Gitarrenmusik und auch Salsa Musik kam bei uns ganz gut an.

Tipp #3: Laute und Sprache

Wir ahmen die Laute unseres Lieblings nach. Quietschkuss, Zungenschnalzen, Pusten… Albern? Ich lerne immer wieder, von meiner Tochter, albern zu sein. Trotzdem nicht in der Laune? Wir lesen ein eigenes Buch oder die Wirtschaftsnachrichten vor. Unsere Tochter hat den scheinbar uninteressantesten Dingen gelauscht, weil es für uns interessant war. Oder noch einfacher. Wir erzählen, was wir gerade tun oder wo wir auf der Straße entlang gehen.

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Sehen

Tipp #4: Beobachten, beobachten, beobachten

Wir beobachten unser Kind – was macht es? Es ist herausfordernd, für uns Macher nur da zu sein und wahrzunehmen – mit oder ohne Worte, welchen Gesichtsausdruck das Baby zeigt. Wir machen daraus ein spontanes Spiel und ahmen nach, was wir sehen.

Tipp #5: Nähe

Du siehst in den Augen Deines Kindes noch sehr verschwommen aus. Wir gehen nah ran, unser Kind erkennt mehr, wenn wir nur ca. 25 cm entfernt sind.

Tipp #6: Kontrastbilder

Alle starken Kontraste sind leichter wahrzunehmen, deswegen hat Babyspielzeug oft kontrastreiche Farben. Schwarz-Weiß ist auch ein starker Kontrast. Habt ihr noch schwarz-weiß Bilder von der Familie im Schrank?

Tipp #7: Augen folgen

Waagrechte Bewegungen sind leichter zu verfolgen im Gegensatz zu senkrechten Bewegungen. Wir wiegen unser Baby im Arm, fast automatisch geht unser Kopf in einer waagrechten Bewegung mit. Bewegungen von oben nach unten kann das Baby mit ca.3 Monaten gut verfolgen.

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Bunter Mix

Tipp #8: Spielen mit Geschwisterkindern

Tragen ist auch eine gute Möglichkeit für Eltern, die große Geschwisterkinder haben. Dein Jüngster oder Deine Jüngste ist von Anfang an im Spiel der Geschwister dabei.

Tipp #9: Vom Bauchlieger zum Krabbler

Das ist ein Tipp, den ich recherchiert habe. Lege Dich auf den Rücken oder lehne Dich weit zurück und lege Dein Kind kurz in Bauchlage auf Dich. So kann das Baby Kraft in den Armen und im Oberkörper aufbauen, um später z.B. krabbeln zu können. Ein eingerolltes Handtuch auf der Brust kann das Baby stützen. Es ist nämlich sehr anstrengend, den Kopf kurz zu halten.

Mein Tipp: Keep it easy and slow, Eltern sind gerne ehrgeizig 😉

Tipp #10: Spielpositionen

Wir können unser Baby in verschiedenen Postionen halten und ihm zugewandt sein. Das allein ist ein Spiel mit den unterschiedlichen Körperstellungen. Eine Hand bzw. ein Arm hält den Kopf, der andere Arm hält den Po. Der Kopf vom Baby lehnt an der Brust, damit es unseren Herzschlag  hören kann.

Unser Baby liegt auf unseren angewinkelten Beinen, wir halten es im Fliegergriff (zwischen den Beinen des Babys hindurch greifen und seinen Bauch auf unserem Unterarm ruhen lassen, der andere Unterarm stützt den Kopf). In den ersten Wochen haben wir viel im beruhigenden Fliegergriff getragen.

Tipp #11: Mimik und die Welt der Gefühle

(Un)geschminkt oder (un)rasiert zeigen wir, wie wir lachen, traurig schauen, verärgert aussehen oder überrascht. Unser Gesichtsspiel lädt unser Baby zum nachahmen oder beobachten ein. Blinzeln, Augenbrauen hochziehen, Mundwinkel hängen lassen, lächeln…

Tipp #12: Das Leben ist bunt

Gemeinsam leise Musik hören, eigene Lieder singen, von einem interessanten Erwachsenenbuch sprechen. Babys finden jetzt alles spannend, was ihre Leute tun! Wir machen also auch etwas, was wir gerne tun!

Tipp #13: Spielpause

Wenn das Baby schläft, ist eine Spielpause und auch eine Gelegenheit zum ausruhen. Zumindest wenn große Geschwisterkinder versorgt sind und ihr den Haushalt mit eurem wachen Baby (im Tragetuch, auf einer Decke mit Sichtkontakt zu euch) erledigen könnt.

Schlafen auf Knopfdruck ist schwer. Wer zum schlafen viel trägt, wie wir, schließt kurz die Augen oder setzt sich in einen Schaukelstuhl und macht die Augen zu. Das ist ein kleiner Trost, wenn sich Schlaf rar macht.

Tipp #14: Nichts für Dich dabei?

Manche Anregungen eignen sich vielleicht erst später – weil Dein Baby noch sehr, sehr viel schläft (ja, das soll es geben). Im ersten Monat willst Du vielleicht ganz andere Dinge tun, wie euch als Familie kennen zulernen, Freunde und Verwandte empfangen oder herausfinden, wann Du mit Baby duschen kannst 😉 oder oder oder.

Tipp #15: Reaktion statt Animation

Wir beobachten mehr, wie unser Kind reagiert als es mit Anregungen zu überladen. Welch Glück, dass Babys mit weniger meist zufriedener sind als mit zu vielen Dingen. Kopf wegdrehen oder Weinen bedeutet ich bin müde, habe Hunger, mir ist kalt, ich mag Körperkontakt oder was soll ich damit? Wir probieren vieles im Schneckentempo aus, warten die Reaktion ab, machen weiter oder hören auf.

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Was mag Dein Kind? Hast Du ein gemeinsames Spiel entdeckt bzw. etwas worauf Dein Kind positiv reagiert?

Quellen:
babycenter.de

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
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Podcast: Kinder ohne Strafe und ohne logische Konsequenz begleiten

 
Wie bringe ich mein Kind dazu, etwas zu tun – ganz ohne Strafe und ohne logische Konsequenz? Geht das überhaupt? In unserem heutigen Podcast geht es genau darum.

Jetzt anhören:

 

Geschwisterstreit – 7 Gründe, warum wir unsere Kinder streiten lassen sollten

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„Jetzt streitet ihr ja schon wieder! Das gibt‘s doch gar nicht! Kaum lässt man euch ein paar Minuten aus den Augen und schon fangt ihr wieder an!“
Kommt euch das bekannt vor? Dann habt ihr also auch zwei oder mehr Kinder, die sich ständig streiten? Meine beiden Jungs, Blondschopf (6) und Blauauge (4), können das besonders gut – sich streiten! Das kann als Eltern ganz schön ermüdend und nervig sein!
Doch was soll man als Eltern am besten tun, wenn die Kinder streiten? Soll ich eingreifen und den Streit beenden? Soll ich den „Sündenbock“ bestrafen? Oder mich etwa raushalten?
Bei meiner Recherche über Geschwisterstreitigkeiten habe ich einige interessante Dinge erfahren, u.a. kann ich stolz auf meine beiden Jungs sein. Ja, ihr habt richtig gehört! Denn beim Streiten können die beiden unglaublich viel voneinander lernen!

Zoff im Kinderzimmer

Warum streiten Geschwister eigentlich besonders oft?

Bei uns zuhause geht es meistens um (aus erwachsener Sicht) belanglose Dinge wie ein Spielzeug oder welche CD angehört wird. Wenn sie sich nicht einigen, dann gibt es schon mal Handgreiflichkeiten: schubsen, hauen, treten, beißen, spucken – meine Jungs haben die gesamte Palette drauf!
Wenn sich dabei einer von den beiden wehtut, dann wird geschrien wie am Spieß und der „Verletzte“ läuft zu Mama. Wie ich herausgefunden habe, geht es den Geschwistern beim Streiten häufig auch um Aufmerksamkeit und die Gunst der Eltern. Sie versuchen ihre Eltern zum Schiedsrichter zu machen, um zu sehen, wessen Partei sie ergreifen. Aber das ist im Grunde immer zum Scheitern verurteilt, denn wie soll man schon genau herausfinden, wer der „Bösewicht“ ist?!

Warum geht es gerade innerhalb der Familie so hoch her zwischen den Geschwistern?

Unter Geschwistern herrscht immer eine gewisse Rivalität, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Einer könnte ja zu kurz kommen. Und wie oben schon erwähnt, geht es den Kindern meist auch um die Aufmerksamkeit der Eltern.
Zudem gibt die Familie den Kindern Halt und Sicherheit. Die Geschwister sind immer da und bleiben es auch. Diese Beständigkeit erlaubt Kindern untereinander, sich auszuprobieren. Instinktiv wissen sie, der Bruder oder die Schwester bleiben bei mir, egal was passiert – wir bleiben miteinander verbunden. Dieses Vertrauen gibt ihnen viele Möglichkeiten sich selbst und den Anderen kennenzulernen und Grenzen auszutesten.

Die Rivalität der Geschwister ist meist umso größer, je geringer der Altersunterschied ist. Der Familienforscher Prof. Dr. Dr. Hartmut Kasten ist der Meinung, am besten lernen streitende Geschwister voneinander, wenn der Altersabstand drei Jahre beträgt. (Bei meinen Jungs sind es etwa 2,5 Jahre…) Der Grund dafür sei, dass die Kinder altersmäßig nahe genug beieinander liegen, um sich miteinander zu beschäftigen. Zudem sei aber dieser Abstand auch groß genug, um unterschiedliche Kompetenzen und Verhaltensweisen während eines Streits zu entwickeln.
Aber jetzt kommen wir zum Wesentlichen meiner Recherchen: Warum soll Streit jetzt nochmal gut für unsere Kinder sein?

7 Gründe, warum wir unsere Kinder streiten lassen sollten

Grundsätzlich lautet der Rat der Experten, sich nicht in die Streitigkeiten der Geschwisterkinder einzumischen. Dies gilt auch für Streitereien mit anderen Kindern auf dem Spielplatz, denn…

  1. Unsere Kinder müssen die Chance erhalten, ihre Meinungsverschiedenheiten selbst und eigenhändig auszufechten, damit sie die Fähigkeit erlernen können, Konflikte selbst zu lösen.
  2. In der Auseinandersetzung mit einem anderen lernt man sich selbst und den anderen besser kennen. Dies ist der Grundstock dafür, Freundschaften und Bindungen zu stärken.
  3. Streiten ist gut für die Persönlichkeitsentwicklung. (Ein eher zurückhaltendes Kind kann auf einmal mutig seine Wünsche durchsetzen und erfährt dadurch eine ganz neue Seite an sich. Oder das Kind lernt mit einer Niederlage umzugehen und lernt sich zu entschuldigen, weil es gerne wieder mit dem Bruder weiterspielen möchte.)
  4. Es fördert die sozialen Kompetenzen. Kinder erlernen im Streit mit den Geschwistern Mitgefühl. Sie lernen, wie man dem anderen verzeiht, sich entschuldigt oder wieder versöhnt und wie man Kompromisse schließt.
  5. Das Kind lernt, wie man eigene Grenzen zieht und die der anderen respektiert.
  6. Das Kind lernt, seine eigenen Bedürfnisse auszudrücken und wie es sie am besten durchsetzen kann.
  7. Insofern ist streiten für Kinder auch gesund, denn hier zeigt es seine Gefühle und frisst sie nicht in sich hinein. Ein gesunder Geist muss auch aufbrausende und wütende Gefühle zeigen dürfen.

Natürlich überschneiden sich die Punkte miteinander und sind nicht voneinander komplett zu trennen. Die sozialen Kompetenzen sind unweigerlich mit der Persönlichkeitsentwicklung verbunden und wer seine Bedürfnisse ausdrücken kann, der weiß, wie und wo er seine Grenzen zieht.
Diese durchaus erstrebenswerten Fähigkeiten kann das Kind aber nur erlernen, wenn nicht vorzeitig eingegriffen wird. Denn meist schaffen es Kinder auch ganz ohne elterliche Hilfe wieder aus dem Streit heraus und vertragen sich wieder so schnell, wie der Streit gekommen ist.

Wenn der Streit eskaliert, dann sollten die Eltern eingreifen.

Wann sollten wir Eltern in den Geschwisterstreit doch eingreifen?

  • Wenn sich die Kinder ernsthaft verletzen oder Gegenstände zerstören.
  • Oder wenn ein Kind komplett untergebuttert wird und haushoch unterlegen ist.
  • Wenn ein Kind sein Geschwisterteil absichtlich provoziert.
  • Oder wenn die Situation für andere (also auch für die Erwachsenen, die nicht unmittelbar beteiligt sind) nicht mehr tragbar ist (bedeutet beispielsweise, wenn die Kinder zu laut werden und man sich nicht mehr unterhalten kann).

Ist die Situation in diesem Sinne eskaliert, sollten die Kinder laut Expertenrat für einige Zeit räumlich getrennt werden, damit wieder Ruhe einkehren kann. Dann möglichst gemeinsam mit den Kindern eine Lösung suchen.

Was Eltern bei der Konfliktlösung beachten sollten

  • Nicht Partei ergreifen! Als Eltern läuft man schnell Gefahr immer dem Größeren die Schuld zu geben und übersieht dabei, dass immer zwei zu einem Geschwisterstreit gehören.
  • Auf Anschuldigungen wie „Der hat aber angefangen!“ nur mit „Und du hast mitgemacht!“ reagieren.
  • Die Kinder ernst nehmen und ihren Standpunkt erklären lassen (das funktioniert bei Kindern etwa ab 4 Jahren). Wenn die Kinder dann unter sich keine Lösung finden, kann man als Eltern einen oder zwei Lösungsansätze anbieten.
  • Immer beide Kinder zur Konsequenz ziehen, also z.B. beide Kinder aufräumen lassen.
  • Drohungen und Strafen bringen nichts.

Mein Fazit: Ich habe dazu gelernt, dass Geschwisterstreit völlig normal ist und Kinder streiten müssen, um viele Fähigkeiten zu erlernen, die sie in ihrem späteren Leben brauchen können.
Beim nächsten Streit versuche ich also, nicht sofort ins Kinderzimmer zu laufen und einen „Sündenbock“ zu finden, sondern warte ab, wie sich der Streit entwickelt. Es fällt mir schwer, nicht einzugreifen, aber ich schaffe es. Und dieser erste Praxistest zeigt: Plötzlich höre ich kein Geschrei mehr, sondern ein Lachen aus dem Kinderzimmer. Ich kann‘s kaum glauben, meine Jungs können ihre Streitereien tatsächlich alleine lösen. Ich bin stolz auf die zwei! 🙂

Habt ihr auch Kinder, die sich häufig miteinander streiten? Greift ihr eher ein oder lasst ihr den Streit laufen? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!
Viele liebe Grüße
Eure ideas4parents-Romy
 

Wie wir die Gesundheit unserer Kinder stärken (Gastbeitrag)

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Um Kinder vor Krankheit zu schützen, müssen wir sie zuerst stark machen. Das heißt wir müssen das Immunsystem stärken und die Abwehrkräfte gegen Krankheiten aufbauen.

Wir müssen uns das so vorstellen: die Bakterien und die Viren sind immer und überall da. Es gibt nicht nur Erkältungen im Winter, sondern zu jeder Jahreszeit gibt es Infektionskrankheiten, die sehr häufig von Viren ausgelöst eine Influenza hervorrufen. Generell sind häufig Viren die Auslöser, zumindest in etwa 90 % aller Erkältungen und bei Grippe. Danach erst, das heißt nachdem die Viren sich einige Tage im Körper getummelt haben und es bereits Opfer (tote Körperzellen) gibt, dann erst werden die Bakterien so richtig aktiv. Denn ihre Arbeit ist es aufzuräumen und sie übernehmen damit eine wichtige Aufgabe in unserem Körper.

Sehr häufig jedoch werden in der Schulmedizin eben diese Bakterien gefunden und man versucht sie mit Antibiotika zu bekämpfen. Obwohl die eigentlichen Auslöser der Erkrankungen eben meistens Viren waren. Diese werden jedoch selten bekämpft, wohl auch deswegen, da es erst in den letzten 10- 15 Jahren wirklich schulmedizinische Mittel gegen Viren gibt und die Ärzte noch immer nur die Bakterien behandeln. Es gibt jedoch auch wirklich gefährliche Bakterien und gegen die gibt es auch meistens recht wirksame Mittel, die aber leider oft auch die guten Bakterien in unserem Körper töten.

Deshalb sollte die Vorbeugung von Krankheiten immer erste Priorität haben.

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Was braucht man für ein gesundes Immunsystem?

Der zweite Schritt ist es, bei unseren Kindern Fehlernährung vorzubeugen und somit Vitamin- und Mineraldefizite zu umgehen. Die Erkrankungen, die uns als Erwachsene plagen, stammen sehr häufig von Nahrungsstoffmängel, die wir seit unserer Kindheit aufgebaut haben.  Wenn wir wollen, daß es unseren Kindern einmal besser geht, dann müssen wir dafür Sorge tragen, dass sich unsere Kinder besser ernähren als wir es taten in unserer Kindheit. Sehr viele Kinder essen eben gerne süße Lebensmittel, die reich an Kohlehydraten sind. Und dies ist ganz natürlich, denn Kinder sind am wachsen und gesunde Kohlehydrate sind wichtig für das Wachstum.

Gesunde Zuckerarten, wie wir sie in Obst und Gemüse finden können, sind sehr wichtig für die Entwicklung des Gehirns. Kinder mögen also ganz instinktiv das, was ihre Körper für ihre Entwicklung brauchen. Nun ist es die Aufgabe der Erwachsenen und der Eltern dafür zu sorgen, dass die Qualität auch in Ordnung ist und dass es sich wirklich um pflanzlichen Zucker aus der Natur handelt. Also Obst und Gemüse anstatt weißem Zucker, der in fast allen Fertigprodukten und in Süßigkeiten enthalten ist.

Ein Trick: Viele Kinder essen was du ihnen vorsetzt, während sie beim Spielen sind. warum also nicht leckere gesunde Zwischenmahlzeiten servieren? Meist haben sie die Äpfel und Bananen oder die Weintrauben und Karottenstäbchen gegessen bevor sie es merken.

Welche Nahrungsmittel beugen Nahrungsstoffmangel vor?

  • Bananen
  • Beeren
  • wilde Blaubeeren
  • Äpfel
  • Birnen
  • Süßkartoffel
  • Kürbis
  • Stangensellerie
  • Gurken
  • Datteln
  • frische Kokosnuß
  • Avocado
  • glutenfreie Pfannkuchen oder Waffeln aus Mandelmehl*
  • Quinoamehl*, Hirsemehl* oder Hafermehl*
  • Bananeneiscreme aus gefrorenen Bananen
  • roher Honig*
  • kaltgepresste Säfte

Quellenhinweis: Anthony William (Mediale Medizin)

Über die Autorin

Isabell Schwab hat Ayurveda Medizin in Deutschland und Indien studiert und arbeitet seit vielen Jahren als ayurvedische Diättistin,Therapeutin und Massagetherapeutin und unterrichtet auch in diesen Fächern. Darüber hinaus hat sie sich ein umfangreiches Wissen aus der westlichen Naturheilkunde angeeignet, insbesondere in der Phyttotherapie und der krankheitsspezifischen Heil-Ernährung.

Weihnachtsgewürz Kardamom: Kinderleichte Weihnachtsplätzchen

 
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Der Kardamom stammt von der indischen Malabarküste und ist ein Ingwergewächs. Von hier kommt noch immer der beste Kardamom, der grüne Malabar-Kardamom. Er ist das dritt-teuerste Gewürz nach Safran und Vanille.

Aus der Weihnachtsbäckerei ist Kardamom kaum mehr wegzudenken und nebenbei hat er auch sehr gute therapeutische Eigenschaften: er stärkt den Herzmuskel und stabilisiert den Herzrhythmus, er stärkt die Verdauung, ist gut bei nervösen Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit, balanciert die Magensäure und wirkt Blähungen entgegen.

Kardamom ist ein Gehirntonikum, er bringt Klarheit und stärkt das Gedächtnis. Bei Husten und Astma wirkt er auswurffördernd. Bei Grippe senkt er zu hohes Fieber und kann mit Vorteil bei Kindern angewandt werden. Jedoch ist er in therapeutischer Dosierung nicht bei Schwangeren zu verwenden, da er abortiv wirkt.

Zutaten für die Kardamom-Mandel Plätzchen

ergibt ca. 20 Stück Große oder 40 Stück Kleine

  • 75 gr Kokosöl*
  • 1 Ei oder ein Soja-„Ei“ (1 EL Sojamehl * 2 EL Wasser)
  • 50 gr Kokosblütenzucker*
  • 20 gr Ahornsirup*
  • 150 gr gemahlene Mandeln
  • 100 gr glutenfreies Mehl (B. von Bauck)
  • 1 EL gemahlener Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Backpulver
  • Abrieb von 1/2  Bio-Zitrone
  • frisch gemahlene Vanille
  • Rosenwasser* (gibt es auch im Orient-Supermarkt)
  • ganze Mandeln zum Verzieren

ideas4parents-Mandelplätzchen-Zutaten

Zuerste das Kokosöl in Stücke schneiden und mit dem Ei oder dem Soja-„Ei“ (1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser glatt rühren) mit dem Kokoszucker und dem Sirup verrühren.

Nach und nach alle anderen Zutaten hinzufügen und alles zu einem festen, glatten Teig verkneten. Der Teig darf ruhig etwas klebrig bleiben. In Folie wickeln und mindestens eine Stunde, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank legen.

Mandelplätzchen-Teig-ideas4parents

Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

Jetzt kommt’s: Reibt Eure (gewaschenen) Hände mit etwas Rosenwasser ein (und genießt diesen Duft!) und formt nun walnussgroße Kugeln aus dem Teig.

Diese Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und jeweils eine Mandel leicht eindrücken. Ungefähr 15 Minuten backen, bis sie leicht braun geworden sind, auf einem Gitter auskühlen lassen.

Wir wünschen ein frohes Fest! 🙂