Wieviel Spielzeug braucht mein Kind?

 
Bei uns sind Schränke und Schubladen voll damit, nein, sie quillen über! Im Wohnzimmer liegt es überall herum und im Keller lagern mehrere Kisten und Taschen voll: Spielzeug! Und dann kommt doch immer die Frage aller Fragen:

„Was sollen wir spielen?“

Wieviel Spielzeug braucht mein Kind eigentlich?

Als wir letztens bei Oma zu Besuch waren gingen sich Blondschopf (7) und Blauauge (4) mal wieder auf die Nerven (und den Eltern somit auch). Angeblich, weil sie einfach nicht mehr wussten, was sie spielen sollten. Doch Tatsache ist, da war genug Spielzeug! Überall lag es herum! Da beschlossen wir kurzerhand, den kleinen Wald in der Nähe zu erkunden und dort ein bisschen frische Luft zu schnappen.
„Spazieren gehen? Im Wald?…Och neee!! Keine Lust!“, meinte gleich unser großer Sohn und der Kleine stimmte ihm sofort zu. „Langweilig! Warum müssen wir immer frische Luft schnappen???“ „Wir wollen fernsehen!!“ „Ja!!!“ Darin waren sie sich also wieder einig… Doch nix da!
Glücklicherweise hatten wir die Walkie Talkies mitgenommen und so schafften wir es, unseren Kindern das Spazierengehen etwas schmackhafter zu machen und sie zu überreden.

Lockmittel Walkie Talkie…

Im Wald…

Erst waren die Walkie Talkies noch total interessant und es wurden – einige Meter voneinander entfernt – verschiedene Botschaften an den jeweiligen Bruder durchgegeben. Doch auf einmal – ich konnte es kaum glauben – waren sie nur noch Nebensache. Denn die Natur hatte es geschafft, die volle Aufmerksamkeit meiner Kinder auf sich zu lenken.
„Stoooopp!“, schrie Blauauge plötzlich ganz panisch. „Ich hab eine Spur gefunden!“, jubelte Blauauge kurz darauf und zeigte uns ganz stolz die Spur eines Pferde-Hufeisens. Plötzlich waren die Jungs voll auf Entdecker-Modus geschalten.
Dann: Wer findet den schönsten, größten, kleinsten, glattesten Stock? Spannend, wie fühlt sich die Rinde an? Kann man die Rinde abziehen? Iiih, das ist ja ganz glitschig…
Während meine Kinder voller Elan im Matsch waten, ihre Hosen dreckig machen und die erdigen Finger an der Jacke abstreifen, übe ich mich darin, mich zurückzuhalten und die Kinder einfach nur machen zu lassen. (Ich sage mir immer wieder vor „Das kann man wieder sauber machen, der Fleck geht wieder raus, keine Panik!!“) Denn ich befürchte, wenn ich sie unterbreche und in ihrem Tun zügle, dann verlieren sie die Lust am Entdecken und Spielen. Denn nichts anderes tun sie hier im Wald, der ihnen von zuhause so langweilig erschien.
Und das Tolle ist, sie suchen sich ihr Spielzeug selbst. Sie sammeln Stöcke und Steine, finden plötzlich Pilze, wollen wissen, wie die Pflanze heißt, berühren feuchtes Moos, untersuchen Blätter und kleine Käfer und riechen – ganz nebenbei – die wunderbare Waldluft.

Wie fühlt sich Moos an?

Natur tut gut…

Am Hang greifen sie nach den am Boden liegenden Tannenzapfen und werfen sie hinab. Wie weit kann ein Tannenzapfen fliegen? Sie suchen und entscheiden selbst, was sie mit den Dingen tun, die ihnen der Wald, die Natur zu bieten hat. Das ist schön, sie haben Freude am Erkunden und Entdecken, ohne, dass wir als Eltern eingreifen oder vorschlagen.
Nicht immer ist also Spielzeug von Nöten, um die Kinder zu beschäftigen. Eigentlich brauchen sie nur ganz wenig, um zufrieden spielen zu können. Die Kinder können hier ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben und müssen nicht erst dazu animiert werden, weil sie ganz von alleine wissen wollen, was gibt es hinter dem Waldhügel zu entdecken oder wie fühlt es sich an, über die knorrige Baumwurzel zu balancieren? Und was war das für ein Geräusch? Ein Specht, der gegen einen Baum hämmert? Ganz nebenbei bekommen sie ein Gespür für sich selbst und die Zusammenhänge der Natur.

Natur stärkt unsere Kinder in ihrem Selbstwertgefühl, stärkt sie in ihren Sinnen, stärkt ihr Immunsystem, stärkt sie in ihrer gesamten Wahrnehmung. Doch leider verlagert sich der Spielort unserer Kinder zunehmend nach drinnen, oft sind die „freien“ Nachmittage durchgetaktet und durchorganisiert. Zu wenig Zeit bleibt da übrig, um die Kinder einfach mal draußen machen zu lassen, ganz ohne Zeitdruck und Einwände der Eltern.
Leider können wir als Stadtmenschen nicht jeden Tag in den Wald gehen, aber manchmal reicht auch schon der kleine Park in der Nähe. Wir sollten in der Hektik des Alltags nie die Wirkung der Natur vergessen und dass unsere Kinder nicht immer das neueste Spielzeug brauchen oder das aktuellste Computerspiel spielen müssen. Die Natur hat so viel zu bieten und ich finde, das sollten auch unsere Kinder lernen zu schätzen. Und wenn wir als Eltern ihnen die Möglichkeit dazu bieten, dann werden sie diese auch ergreifen. 🙂
Geht ihr mit euren Kindern gerne in die Natur und lasst sie erkunden? Oder findet ihr vielleicht, dass Spazierengehen in der Natur überschätzt wird? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar, ich freue mich über eure Meinungen.
Viele liebe Grüße
Eure ideas4parents-Romy

 

14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat

 

Hinfallen und sich anstoßen gehört dazu, wenn man sich hochzieht und sich fortbewegt. Geheimwaffen, wie pusten und kleine Lieder wirken Wunder. Kinder wollen oft mitarbeiten und dabei sein. Das merken wir, wenn sie uns beim anziehen die Arme entgegen strecken. Das tröstet uns in Momenten, in denen Kinder mal keine Lust haben oder das Kooperationskonto des Tages einfach aufgebraucht ist.

Sie wollen einfach am liebsten spielen. Hier lest ihr vierzehn (Spiel-) Tipps im 11. Monat:

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Hände

Tipp #1: Essen

Legt Mosaike, Tiere oder Gesichter aus gewürfeltem Essen; Dein Baby möchte die Würfel essen oder untersuchen; Tomaten und Trauben bitte halbieren, weil diese sonst leichter verschluckt werden

Tipp #2: Wiederholung

Das kennst Du vom 10.Monat. Lasst eine Kastanie durch eine Papprolle rollen und beobachtet zusammen, wie weit die Kastanie rollt und in welchem Winkel ihr die Papprolle hält

Tipp #3: Holzpuzzle mit Knöpfen

Das ist ein absolutes Lieblingspuzzle bei uns geworden. Knöpfe greifen und in ausgestanzte Holzflächen einpuzzlen

Tipp #4: Wassermaler

Ein Glas mit Wasser füllen und über Garten- oder Balkonmöbel spritzen, streichen und pinseln. Alternativ kann man auch Steine mit Wasser „bemalen“

Tipp #5: Strand zuhause

Spielsand im Garten oder auf  dem Balkon aufstellen. Mutige spielen damit zuhause und legen Zeitungspapier darunter. An sich eine tolle Idee. Wir haben den Sand auf dem Spielplatz oder mal am Strand genutzt. Aber zuhause ist es sicher auch schön, Sand durch die Finger rieseln zu lassen, zu matschen und zu bauen.

Tipp #6: Laut sein

Auf einer Holzhammerbank können sich die Kleinen austoben. Unsere ruhige Tochter schrie später manchmal: „Laut, ich bin ganz laut“ und freute sich dabei.

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Körper

Tipp #7: Klettern

Bevor Babys laufen lernen, können sie klettern. Einen Kissenberg bauen oder andere Erhöhungen. Unsere Tochter mochte gern eine weiche Treppe – zwei Matratzen mit unterschiedlicher Größe übereinander legen und sich etwas auf dem Gipfel abholen.

Tipp #8: Wacklige Unterlage

Sich über einer weichen nachgiebigen Matratze fortbewegen oder einer Luftmatratze. Schaut mal, welche Schätze ihr im Keller habt.

Tipp #9: Schieben und Drücken

Leere und volle Kartons laden zum wegschieben ein. Wegwerfmaterial und Materialien aus dem Alltag waren bei uns immer wieder ganz beliebtes Spielzeug.

Sprache

Tipp #10: Eltern erzählen

An manchen Tagen haben wir viel gesprochen, weil unsere Tochter scheinbar so gern zugehört hat. Wir haben erzählt, was wir gerade selbstverständlich tun oder was wir bald tun. So eine Vorhersehbarkeit und ein Rhytmus kann erden, wenn die Tage auch mal bunt, laut und chaotisch sind, wie die Welt eben sein kann.

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Bunter Mix

Tipp #11: Musik liegt in der Luft

Tamburin, Rasseln, Klangstäbe, Glöckchen, Frosch und Regenmacher – Instrumenten lauschen und selber damit experimentieren. Musikgarten mit Kindergruppe und festem Programm hat uns sehr gut gefallen, Und zuhause haben wir mit freiem Programm viel selber experimentiert. Wir sind auch oft zur Musik durch die Wohnung getanzt und haben zur Musik den Rhytmus getrommelt.

Tipp #12: Zum Spaß tauschen

Im Spiel kann man Tauschen mit einem anderen Baby anbieten. Am besten zusammen mit einem Erwachsenen. Tauschen und Teilen wird erst später gelernt und wenn den Kleinen etwas sehr wichtig ist, müssen wir es Ihnen nicht aus der Hand nehmen. Vorausgesetzt sie haben es nicht jemandem weggenommen. Später kann man die Kinder fragen, ob sie etwas ausleihen oder teilen mögen. Schließlich teilen und tauschen wir Erwachsenen auch nicht alles mit jedem.

Tipp #13: Aufräumen und Sortieren

Wir lernen von unserer Tochter Ordnung. Kleine Aufgaben, wie „die Steine in die Schachtel“ können den Kleinen Spaß machen.

Tipp #14: Nachahmen

Wir sind uns der Vorbildfunktion natürlich nicht immer bewusst, aber was wir machen, machen die Kleinen auch oft irgendwann. Aufräumen, wischen…Musik an und los geht`s.

Wie verbringt ihr die Zeit im 11. Monat?

 Weitere (Spiel-) Tipps:

15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Baby im 2. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 3. Monat
23 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 4. Monat
16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 5. Monat
12 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 6. Monat
9 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 7. Monat
15 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 8. Monat
20 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 9. Monat
18 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 10. Monat
14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat
14 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 11. Monat

Märchen machen Kinder stark! – Heute: Der süße Brei

Märchen-Minute bei ideas4parents

Unter unserem Motto „Märchen machen Kinder stark“ erzählen wir euch heute die Geschichte „Der süße Brei“.
Märchen fördern ganz nebenbei das Selbstvertrauen von Kindern und zudem eignen sich Kinder, die oft Märchen hören, einen größeren Wortschatz an als Gleichaltrige, denen nicht erzählt oder vorgelesen wird. Und manchmal ist es einfach nur schön, sich aufs Sofa zu kuscheln und einer Geschichte zu lauschen. 🙂
Heute nun das Märchen vom süßen Brei – Kommt mit ins Märchenland!
Viel Spaß beim Zuhören wünscht euch eure Romy


Und wenn ihr euch noch weitere schöne Geschichten und Märchen anhören möchtet, dann klickt doch mal hier rein oder abonniert unseren Podcast. 🙂

Yogamonday: Yoga in der Familie hilft unruhigen Kindern und rastlosen Eltern

(Beitrag enthält Werbelinks)
Yoga in der Familie bietet einen Raum für unruhige Kinder und rastlose Eltern. In einer Zeit, in der viele Eindrücke auf Kinder treffen und Erwachsene zwischen Arbeit, Arbeitslosigkeit und den Anforderungen in der Familie stehen, stellt sich die Frage: Was kann Yoga für diese Familien tun?
Yoga kann helfen, ein Gleichgewicht im Leben herzustellen. Das hat für jeden eine andere Bedeutung. Ein Kind, dass Angst erlebt, kann im Yoga Ruhe erleben.
Ein Erwachsener, der viel Arbeit hat oder vor einem Burnout steht, tankt im Yoga neue Kraft. Wer müde ist, wird lebendig und wer aufgeregt ist, wird ruhig.
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Leben ist Veränderung und genau da setzt Yoga an. Durch Körperwahrnehmung machen Eltern und Kinder eine Momentaufnahme ihres Lebens. Zunächst geht es darum zu sehen, wo man steht, um dann in eine Richtung zu gehen, in die man gehen möchte.

Was passiert in einer Yogastunde für Kinder bzw. für Familien?

1. Einstimmung und Aufwärmen

Ein Einstieg mit einem Ritual ist die Begrüßung mit Namasté (die Handflächen werden vor der Brust gefaltet und der Kopf zum Herzen gesenkt)
Eine Körperwahrnehmungsübung für Kinder ist z.B. die Hand auf das Herz zu legen und den eigenen Namen dazu im Rhytmus zu denken oder zu sprechen.
Aufwärmen können sich Familien frei mit (Trommel)musik, mit einem Bewegungsspiel oder mit dem Yoga Sonnengruß.
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2. Spiel mit Asanas

Eine Bewegungsgeschichte lädt ein, verschiedene Asanas, also Körperübungen kennen zu lernen. Ältere Kinder können auch mit Yogakarten Asanas lernen.
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Sich ausdrücken und neu erfinden

Kinder, die z.B. wütend sind, weisen auf den Druck hin, unter dem sie stehen. Sie brauchen eine Möglichkeit, diesen Druck abzubauen, ohne sich oder andere zu verletzen. Im Spiel mit Asanas, also den Körperübungen, kann das ein brüllender Löwe, eine zischelnde Schlange oder eine zischende Lokomotive sein. Kinder mit Angst können durch Bewegung oder Atemspiele den Körper anders erleben. Erschöpfte Kinder können wieder wach werden und wilde Kinder ruhig. Dafür brauchen sie zunächst einen Raum, in dem sie ausdrücken dürfen, was sie gerade erfahren.
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Erwachsene, die unter Strom stehen, können z.B. durch Bewegung und durch Atemübungen wieder ein Gleichgewicht in ihrem System herstellen. Sie können schnell beginnen (so wie sich eben gerade fühlen) und langsamer werden (wenn ihr Ziel „zur Ruhe kommen“ ist). Eltern, die sehr müde sind, können durch bewusstes Atmen wieder Kraft tanken. Es geht um den Prozess zwischem einem Ist Zustand und einem Zustand, den Eltern für sich gestalten wollen.

3.Abschluss mit Körperwahrnehmung und Ritual

Am Ende der Stunde geht es noch einmal darum, sich selbst zu spüren, die Menschen und die Umgebung wahrzunehmen. Das kann in  einer Geschichte, einem Spiel mit dem Atem, einem Lied oder mit dem Körper passieren. Zum Schluß verabschieden sich alle mit dem Namasté Ritual. Es bedeutet „ich verneige mich vor Dir und vor mir.“ Es ist ein Zeichen für den Respekt zu sich selbst und für den Respekt zu anderen Menschen.
Eine Yogastunde kann laut, leise, still, wild, schnell, ruhig, langsam, kraftvoll und sanft sein. Es geht immer darum, dem eigenen Rhythmus zu lauschen, das eigene Leben zu gestalten und ein Verständnis für andere zu entwickeln.
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Yoga ist vor allem eine Lebenshaltung. Die Asanas, die Atemspiele die Konzentration oder Meditation helfen, sich selber und andere immer mehr kennen zu lernen. Wer dazu keine Zeit hat, kann sich dennoch die Haltung eines Yogi aneignen:
Wo stehe ich? Wie reagiere ich auf das, was passiert?
Wo steht mein Kind? Wie kann ich mein Kind begleiten, dass es sich konzentrieren kann, zur Ruhe findet, Stärke ausdrücken oder neuen Mut tanken kann?
In jedem Moment neu und anders.
Hier erfährst Du noch mehr über Yoga für Familien:

Unser persönliches Abendritual mit den Kindern – Blogparade

FaBa – die Familie aus Bamberg hat zur Blogparade mit dem Thema „Unser persönliches Abendritual mit den Kindern“ aufgerufen. Wir nehmen sehr gerne teil und erzählen euch, wie unser abendliches Zubettgeh-Ritual aussieht.

Warum ein Ritual vorm Schlafengehen?

Kinder können nicht „auf Knopfdruck“ abschalten und einschlafen. Ein vertrauter allabendlicher Ablauf wirkt beruhigend und hilft dem Kind zur Ruhe zu kommen.
Gerade bei einem aufregenden Tag, Wachstumsschüben oder veränderten Lebensumständen wie z.B. beim Schulanfang, kann es den Kindern schwerer fallen, abends abzuschalten. Ein Zubettgeh-Ritual dient dann als eine Art Gerüst, an welchem sich das Kind festhalten und worauf es sich verlassen kann.

Unser Schlafritual mit unseren Kindern

Obwohl unsere Jungs Blondschopf (7) und Blauauge (4) etwa 2 ½ Jahre auseinander liegen, beginnt das abendliche Ritual für beide zur selben Zeit und das ist momentan etwa 19 Uhr.
Etwa zehn Minuten vorher bereiten wir die Kinder vor, dass es nun bald Zeit ist, die Zähne zu putzen, damit sie nicht zu plötzlich aus ihrem Spiel heraus gerissen werden. (Meistens behauptet Blondschopf, dass er noch überhaupt nicht müde ist und er noch aufbleiben will… „Bin total wach! …*gähn*…Total wach bin ich!!“)
Währenddessen schließe ich die Fensterläden und mache es dunkel im Zimmer, nur ein kleines Nachtlicht bleibt an – ein kleiner Halbmond – das die ganze Nacht über brennt.
Nachdem beide Jungs ihre Zähne geputzt haben (meistens mit Hilfe von Papa und Mama) bekommen sie ihre Schlafanzüge angezogen.

Die Gute-Nacht-Geschichte ist ein Muss!

Dann geht es nochmal gemeinsam ins Wohnzimmer, wo wir uns alle auf der Couch zusammenkuscheln und noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Entweder eine lange Geschichte für beide Kinder oder es bekommt jeder seine eigene. So wird es meistens 19:30 Uhr bis wir mit Vorlesen fertig sind und legen dann die Kinder in ihr Bett. (Ganz selten gibt es auch mal statt Vorlesen ein „Gute-Nacht-Uno-Kartenspiel“… aber eigentlich wollen wir lieber vorlesen, damit die Kinder besser zur Ruhe kommen.)
Unsere neueste Errungenschaft ist für jedes Kind eine kleine Lampe fürs Bett, die sie selber an- und ausschalten können (falls sie mal nachts auf die Toilette müssen und nicht sicher sind, ob sich irgendwo ein Monster versteckt… Denn wie wir alle wissen haben Monster Angst vor Licht und hauen dann ab!). Diese Lampe wird natürlich noch kurz von beiden Jungs angeknipst, wenn sie im Bett liegen, das macht es schön heimelig.
Dann wird (seit Jahren!) das Schlaflied „La le lu nur der Mann im Mond…“ gesungen und anschließend „Bruder Jakob“ – mittlerweile können die Kinder auch den Text und singen mit. ? Und obwohl die Kinder vielleicht wirklich schon etwas zu groß sind für die Spieluhr, wird sie immer noch jeden Abend zum Abschluss aufgezogen und gespielt (mit der Melodie von „Lalelu“).

Die Spieluhr, die schon seit Jahren ihre so vertraute Melodie spielt…

Noch ein Kuss und dann ist Schluss

Dann werden natürlich beide Kinder noch gekuschelt und gebusselt und ihnen eine gute Nacht gewünscht. Ich lasse anschließend die Kinderzimmertür noch einen Spalt weit offen, damit noch ein wenig Licht ins Zimmer fällt und gehe hinaus. Dann ist eigentlich Schluss.
Eigentlich. Aber meistens kommt dann noch Blondschopf an und ruft nach mir, weil er noch einen kleinen Schluck Wasser möchte oder ihm „ganz plötzlich“ ein Fingernagel stört, der ganz dringend noch geschnitten werden muss…
Aber dann ist wirklich Schluss! ?

Gute Nacht, kleiner Mann. Schlaf gut!

Das war „Unser persönliches #Abendritual mit unseren Kindern“. Nicht besonders aufregend, aber genau das soll es ja auch sein… ?
Und wie läuft das abendliche Ritual mit euren Kindern ab? Macht doch auch mit bei der Blogparade von der FaBa – die Familie in Bamberg und schreibt darüber einen Blogpost. Bis zum 17.Februar 2018 habt ihr noch Zeit.
Viele liebe Grüße, gute Nacht und schöne Träume wünscht
eure ideas4parents-Romy
 

Frohe Weihnachten: Weihnachtsyoga mit dem ideas4parents-Team

 

Endlich ist es so weit: Das 24. Türchen darf geöffnet werden! Lange haben wir auf diesen Tag hingefiebert und irgendwie war er dann doch recht schnell da. Manche Eltern sind sicher auch ganz froh darüber, denn für Eltern ist die Weihnachtszeit eben doch oft recht stressig.

Damit uns heute an diesem besonderen Tag aber nichts aus der Ruhe bringt, haben wir für euch eine kleine Yoga Session vorbereitet, bei der die ganze Familie mitmachen kann! Wir zeigen euch unseren Schneeflockentanz! 🙂

Also schnappt euch Kinder, Oma, Opa, Tanten, Onkel und wen ihr sonst noch so finden könnt und los geht´s! 🙂

Weihnachtsgewürz Vanille: Leckere Schneebälle

 

Heute stellen wir euch eines unserer absoluten Lieblings-Weihnachtsgewürze vor: Die Vanille. Sie gehört zur Familie der Orchideen und stammt aus Mexiko. Eine besonders gute Vanille ist die Bourbonvanille, welche von der Insel Reunion kommt.

Da die Kultivierung und die Ernte von Vanille sehr aufwendig und zeitraubend ist, ist Vanille auch dementsprechend teuer. Am besten kauft man ganze Vanilleschoten – alternativ kann man Zeit sparen und das fertige reine Vanille-pulver kaufen. Gekaufter Vanillezucker ist dagegen weniger empfehlenswert, da er meist aus synthetischer Vanille hergestellt wird.

Vanille wirkt stimmungsaufhellend und hilft deswegen bei depressiven Verstimmungen oder Angstzuständen. Dabei wirkt Vanille besonders auf unser Nervensystem. Außerdem wirkt sie entzündungshemmend und soll bei Pilzerkrankungen der Haut sowie bei Ekzemen und Neurodermitis besonders wirkungsvoll sein.

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Rezept für leckere, rohe Schneebälle

Zutaten

  • 4 gehäufte EL Kokosmus (alternativ: fester Anteil einer Dose Kokosmilch)
  • 200g Kokosflocken, plus etwas mehr zum Wälzen
  • 2-3 EL Kokosblütennektar oder Agavendicksaft
  • ½ TL Vanillepulver
  • einige Mandeln, am besten geschälte

Rezept

  1. Das Kokosmus bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Mit den restlichen Zutaten bis auf die Mandeln – im Mixer oder in der Küchenmaschine mit Messereinsatz zu einer feinen Masse verarbeiten. Wer kein entsprechendes Küchenequipment besitzt, kann alternativ auf Kokosmehl zurückgreifen.

ideas4parents-weihnachten-rezept-schneebälle-vanille2. Mit feuchten Händen Kugeln mit jeweils einer Mandel als Kern formen, in den Kokosflocken wälzen und für 1h in den Kühlschrank stellen. Fertig sind die leckeren Kokos-schneebälle!

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Viel Spaß und ein frohes Fest! 🙂

Weitere weihnachtliche Gewürze:

Weihnachtsgewürz Zimt: Weihnachtliche Zimtsterne
Weihnachtsgewürz Gewürznelken: Ein gesundes Lebkuchenrezept

Märchen machen Kinder stark! – Heute "Die Wichtelmänner"

Märchen-Minute bei ideas4parents

Unser Motto lautet „Märchen machen Kinder stark“  – daher kommt heute ein neues Märchen passend zur Weihnachtszeit: „Die Wichtelmänner“.
In der Geschichte der „Wichtelmänner“ wird die Botschaft der Dankbarkeit und der Uneigennützigkeit vermittelt. Gerade zur Adventszeit ein schönes Thema, um sich darauf wieder zu besinnen und achtsam miteinander umzugehen.
Nehmt euch also wieder ein paar Minuten Zeit und lasst euch heute von uns „Die Wichtelmänner“ erzählen. Kommt mit ins Märchenland!
Viel Spaß beim Zuhören, wünscht euch eure Romy


Und wer noch mehr schöne Geschichten und Märchen von uns hören möchte, der möge hier klicken. 🙂
 

Weihnachtsgewürz Kardamom: Kinderleichte Weihnachtsplätzchen

 
 [*Dieser Post enthält Werbe-Links]

Der Kardamom stammt von der indischen Malabarküste und ist ein Ingwergewächs. Von hier kommt noch immer der beste Kardamom, der grüne Malabar-Kardamom. Er ist das dritt-teuerste Gewürz nach Safran und Vanille.

Aus der Weihnachtsbäckerei ist Kardamom kaum mehr wegzudenken und nebenbei hat er auch sehr gute therapeutische Eigenschaften: er stärkt den Herzmuskel und stabilisiert den Herzrhythmus, er stärkt die Verdauung, ist gut bei nervösen Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit, balanciert die Magensäure und wirkt Blähungen entgegen.

Kardamom ist ein Gehirntonikum, er bringt Klarheit und stärkt das Gedächtnis. Bei Husten und Astma wirkt er auswurffördernd. Bei Grippe senkt er zu hohes Fieber und kann mit Vorteil bei Kindern angewandt werden. Jedoch ist er in therapeutischer Dosierung nicht bei Schwangeren zu verwenden, da er abortiv wirkt.

Zutaten für die Kardamom-Mandel Plätzchen

ergibt ca. 20 Stück Große oder 40 Stück Kleine

  • 75 gr Kokosöl*
  • 1 Ei oder ein Soja-„Ei“ (1 EL Sojamehl * 2 EL Wasser)
  • 50 gr Kokosblütenzucker*
  • 20 gr Ahornsirup*
  • 150 gr gemahlene Mandeln
  • 100 gr glutenfreies Mehl (B. von Bauck)
  • 1 EL gemahlener Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Backpulver
  • Abrieb von 1/2  Bio-Zitrone
  • frisch gemahlene Vanille
  • Rosenwasser* (gibt es auch im Orient-Supermarkt)
  • ganze Mandeln zum Verzieren

ideas4parents-Mandelplätzchen-Zutaten

Zuerste das Kokosöl in Stücke schneiden und mit dem Ei oder dem Soja-„Ei“ (1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser glatt rühren) mit dem Kokoszucker und dem Sirup verrühren.

Nach und nach alle anderen Zutaten hinzufügen und alles zu einem festen, glatten Teig verkneten. Der Teig darf ruhig etwas klebrig bleiben. In Folie wickeln und mindestens eine Stunde, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank legen.

Mandelplätzchen-Teig-ideas4parents

Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

Jetzt kommt’s: Reibt Eure (gewaschenen) Hände mit etwas Rosenwasser ein (und genießt diesen Duft!) und formt nun walnussgroße Kugeln aus dem Teig.

Diese Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und jeweils eine Mandel leicht eindrücken. Ungefähr 15 Minuten backen, bis sie leicht braun geworden sind, auf einem Gitter auskühlen lassen.

Wir wünschen ein frohes Fest! 🙂

Weihnachtsyoga für den Kopf: Wie Weihnachtsstress entsteht und was man dagegen tun kann

Heute geht es bei uns darum, die Weihnachtszeit zu entschleunigen. Und zwar ganz im Yogi-Stil.

Die Herausforderung

Du hast in der Arbeit viel zu tun und möchtest vor Weihnachten noch einiges abschließen. Du hast viele Weihnachtsgeschenke noch nicht gekauft, du hast deine Wohnung noch nicht dekoriert, du hast die Weihnachtstage noch nicht geplant und du weißt noch nicht, wann du alle besuchen kannst?

Wir haben in unserem ersten Video in 3 Schritten geplant, wie du als ausgebuchte Familie Weihnachten so gestalten kannst, dass es zu dir, deiner Familie und deiner aktuellen Lebenssituation passt. In unserem heutigen Video geht es darum, dass du in der Weihnachtszeit viel Stress erlebst. Wir klären, wie es zu diesem Stress kommt und was du dagegen machen kannst.