4 Spiel-Tipps zur Förderung der sprachlichen Entwicklung bei Kindern

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Mittlerweile ist es deutlich besser geworden: Das Sprechen und die Aussprache meines Sohnes Blauauge (4). Blauauge war verglichen mit seinem Bruder Blondschopf (7) deutlich später mit dem Sprechen dran – und wie es so ist, man vergleicht eben seine Kinder miteinander (zumindest mache ich das, auch wenn man das ja eigentlich nicht machen sollte…).

Mit fast drei Jahren redete Blauauge zwar gern und viel, aber meistens hat man ihn nicht verstanden. Ich habe mich gefragt: Woran liegt das, dass Blauauge im Vergleich zu anderen Kindern noch nicht so gut redet? Habe ich mich nicht ausreichend mit ihm abgegeben? Nicht genug vorgelesen? Nicht ordentlich genug gesprochen?

Zum Beispiel sagte er „rieren“ statt „reparieren“. Oder „Rodad“ statt „Motorrad“. Aus dem „Pirat“ wurde „Rat“ und die „Schlange“ zur „Lange“. Der „Frosch“ war der „Brosch“, und der war natürlich „brün“.

Sprechen und Sprache sollen Spaß bereiten!

Wie fördere ich mein Kind in der Sprachentwicklung?

Was kann ich als Elternteil tun, wenn man das Kind in seiner Sprachentwicklung fördern möchte? Sollen wir als Eltern das Wort immer und immer wieder richtig vorsagen, wenn mein Kind etwas falsch sagt?

Ich schlage also erstmal in einem Ratgeber nach (und das klingt dort meines Erachtens ganz vernünftig): „Untersuchungen über die Beziehungen zwischen dem Erziehungsstil der Eltern und der Sprachentwicklung der Kinder zeigen die folgenden Resultate (Cadzen, Nelson): Eltern können die Sprachentwicklung ihrer Kinder fördern, indem sie die kindliche Ausdrucksweise zwar inhaltlich, nicht aber in der Form korrigieren. Ist eine Aussage des Kindes nicht richtig, können die Eltern den Sachverhalt klarstellen und den Satz gegebenenfalls in seiner korrekten Form noch einmal bejahend wiederholen. Für das Kind ist es nicht hilfreich, wenn die Eltern seine Aussprache und seinen Satzbau korrigieren, es zum Wiederholen der richtigen Form anhalten oder gar versuchen, es auf seine Fehler aufmerksam zu machen. (…) Es fördert seine Sprachentwicklung also nicht, wenn wir das Kind zum Nachsprechen animieren.“ (Quelle: „Babyjahre – Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren“ von Remo H. Largo, S. 373)

Man sollte das Kind demnach nicht verbessern und nicht zum Nachsprechen anhalten! Die beste Förderung ist eine spielerische. Eine, bei dem das Kind gar nicht wirklich merkt, dass es etwas lernt. ?

Grundsätzliche Unterstützung beim Sprechenlernen

  • Wenn es um Sprache geht, dann ist Vorlesen immer eine Option. Gemeinsam Bilderbücher ansehen und die Bilder dabei eindeutig benennen.
  • Gemeinsames Singen fördert die sprachliche Entwicklung von Kindern ungemein. Durch Lieder, Reime und Rhythmus entwickeln Kinder ein gewisses Sprachgefühl. Am besten ist es Musik in den Alltag einzubauen und damit ganz nebenbei die Sprachentwicklung der Kinder zu fördern.
  • Auch ist es wichtig, dem Kind ein guter Zuhörer zu sein, damit es sich „gehört fühlt“ und auch Sinn darin sieht, zu sprechen und zu erzählen.
  • Das Kind nicht zum Sprechen zwingen. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus. Ist das Kind nicht mehr aufnahmefähig oder wird unruhig beim Vorlesen, sollte man seinem Kind eine Pause gönnen.
„Es liegt mir auf der Zunge, aber ich komm nicht auf das Wort…“

Spielerische Förderung zur Sprachentwicklung

Hier 4 Spiel-Tipps zur Förderung der sprachlichen Entwicklung:

  1. Ich sehe was, was du nicht siehst

Dieses Spiel ist sicher jedem bekannt. Einer sucht sich einen Gegenstand und benennt dessen Farbe oder Material und der andere muss erraten, was es ist. Bei kleineren Kindern gibt man am besten eine kleine Hilfestellung. Wortschatz und Sprachverständnis werden so geschult. „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist lila-schwarz gestreift…“

  1. Wasser, Luft, Erde…

Das Spiel mit den Elementen. Ein Mitspieler sucht sich ein Element aus, z.B. Luft. Der andere muss ein Tier nennen, das in diesem Element lebt z.B. Rabe. Wenn auch ältere Kinder mitspielen, kann man ihnen einen Buchstaben vorgeben z.B. „M“, dann wäre das in diesem Fall z.B. die Möwe. (Wichtig ist hierbei, das der Buchstabe richtig ausgesprochen wird, also nicht „em“, sondern „m“.)

  1. Ich packe meinen Koffer…

Auch dieses Spiel dürfte jedem bekannt sein (wir spielen es sehr gerne während längeren Autofahrten). Reihum werden Gegenstände in einen imaginären Koffer gelegt. Der erste Mitspieler sagt z.B.: „Ich packe meinen Koffer und nehme mit eine Sonnenbrille…“. Der nächste Spieler wiederholt den vorherigen Gegenstand und legt einen weiteren in den Koffer, „Ich packe meinen Koffer und nehme mit eine Sonnenbrille und ein Kuscheltier“.

  1. Wortketten-Spiel

Bei diesem Spiel sagt der erste Mitspieler ein aus zwei Wörtern zusammengesetztes Wort, z.B. „Gartenhaus“. Der nächste bildet dann ein Wort mit dem Anfang „Haus“, also z.B. „Haustür“ – „Türklingel“ – „Klingelschild“ – „Schildkröte“ – „Krötenfutter“ – „Futternapf“. (Dieses Spiel ist schon für etwas größere Kinder geeignet.)

So simpel wie diese Spiele auch sind, so effektiv sind sie bei der Sprachentwicklung, wenn man sie regelmäßig spielt. Oder wenn man einfach regelmäßig miteinander singt. 🙂 Alle Spiele kann man natürlich variieren oder dem Alter des Kindes anpassen.

Sie alle fördern – solange das Kind Spaß daran hat – auf spielerische Art und Weise die sprachlichen Kompetenzen, bauen den Wortschatz aus und fördern auch die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern.

Aber vor allem sind die meisten Spiele bei Autofahrten sehr beliebt, um die Zeit zu verkürzen. ?

Noch ein ganz persönlicher Spiele-Tipp von mir: „Die freche Sprechhexe“

Der liebe Onkel von Blauauge hatte ihm zum 3.Geburtstag ein Spiel geschenkt. Und zwar „Die freche Sprechhexe“. Es gibt verschiedene Kärtchen mit Abbildungen, die sich reimen oder ähnlich klingen.

Schlange – Zange, Pfanne – Kanne

Zudem gibt es einen Hexenkessel, in dem man mit einem Stäbchen rühren kann, um die Karten darin zu versenken (das hat Blauauge am meisten Spaß gemacht!). Die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen laden auch mal größere Kinder dazu ein, mitzuspielen. Zwar ist das Spiel für Kinder ab 4 Jahren, aber mit Hilfe geht es auch schon etwas eher. Ein Spiel, bei dem auch ganz spielerisch sprachliche Kompetenzen erworben werden können.

Spiel „Die freche Sprechhexe“

Habt ihr vielleicht auch noch Spielideen zur sprachlichen Förderung bei Kindern? Wenn ja, dann lasst es mich wissen oder teilt mit mir eure Erfahrungen und hinterlasst einen Kommentar. ?

Viele liebe Grüße

Eure ideas4parents-Romy

9 Gründe warum Yoga Kinder stark macht

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Yoga macht Kinder stark, weil es körperlich, geistig und emotional anregt. Es ist eine Methode, die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt. Mit Körperübungen, Atemspielen und Konzentrationsaufgaben werden Kinder für das Leben stark. Warum? Das erfährst Du jetzt in 9 Gründen.

Grund #1

Körper

Kinder können im Yoga ihre Kraft, ihre Beweglichkeit erweitern, ihr Gleichgewicht trainieren und ihre Koordination ausbauen. Durch die gesteigerte Körperwahrnehmung können sie auch die Ausführung in andern Sportarten verbessern und ihren Körper vor Verletzungen schützen. Durch die aufrechte Haltung in den Asanas, den Körperübungen, lernen Kinder gestärkt durch das Leben zu gehen.

Grund #2

Akzeptanz und Veränderung

Kinder dürfen im Yoga laut, leise, verärgert, traurig, müde oder überdreht sein. Zunächst sein zu dürfen, wie sie sind, gibt Kindern die Möglichkeit, wieder einen anderen Zustand zu finden. Wer müde war, wird wach, und wer überdreht war, wird ruhig. Im Yoga geht es darum, ein Gleichgewicht wieder zu finden bzw. herzustellen.
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Grund #3

Fokus und Konzentration

Kinder brauchen Konzentration, um eine bestimmte Aufgabe bis zum Ende abzuschließen. Im Yoga lernen Kinder, ihre Aufmerksamkeit zu lenken und den Fokus auszurichten. Mit Geduld und spielerischer Übung erweitert sich ihre Konzentrationsspanne.
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Grund #4

Ohne Wettbewerb

Wenn Wettbewerb dazu hilft, sich selbst weiter zu entwickeln, dann ist Wettbewerb für alle inspirierend. Aber Wettbewerb, in der es Gewinner und Verlierer gibt, ist nicht immer hilfreich, wenn Kinder ihre eigenen Stärken entdecken wollen. Yoga ist eine Aktivität, in der es nicht um Wettbewerb geht. Im Yoga lernen Kinder, sich auf sich selbst zu konzentrieren und zu entwickeln, ohne sich in Vergleiche mit anderen zu verlieren.
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Grund #5

Kreativität

Im freien Spiel können Kinder selbst kreativ werden und mit den Haltungen spielen. Sie können ein eigenes Asana erfinden, eine Geschichte aus Asanas entwickeln, ein Bild dazu malen oder Eigenschaften der Asanas mit Musik nach stellen. Hier können Kinder ihre Kreativität ausleben und entwickeln.

Grund #6

Interaktion

Im Partneryoga spielen Kinder zusammen die Asanas. Bei den Yogaspielen lernen die Kinder aufeinander zu achten und haben zusammen Spaß. Yoga regt Kinder an, Geduld mit sich zu haben, Geduld mit anderen zu haben und mitfühlend gegenüber sich selbst und anderen zu sein.

Grund #7

Keep Cool

Yoga hilft hitzigen Gemütern und baut Stress ab. Mit fordernden Asanas und ruhigen Atemspielen können aufgeregte Kinder ihre Ruhe in sich wieder finden. Kinder mit Angst lernen wieder in den Bauch zu atmen und spielen mutige Tiere. Im Yoga geht es darum zu entdecken und sich selbst kennen zu lernen, um für sich selbst und in der Gemeinschaft mit anderen die eigene Stärke zu entwickeln.
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Grund #8

Falling in love with the process

Im Yoga wird gelernt, sich in den Prozess, zu verlieben. Bei Babys beobachtet man den Prozess beim „laufen lernen.“ Sie fallen, stehen auf, bleiben stehen, fallen und irgendwann laufen sie los. Babys lernen nicht nur laufen, auf dem Weg dahin geben sie nicht auf, sie finden kreative Lösungen und erfahren, dass Fallen ein Teil des Weges ist.

Grund #9

Eines für alles

Yoga hilft Kindern, körperlich, geistig und emotional stark zu werden. Bei den Körperübungen spielen sie mit neuen Haltungen und trainieren spielerisch ihre aufrechte Haltung. In den Atemspielen üben sie, sich zu konzentrieren. Durch gezielte Anweisungen wird ihr Fokus gefördert. Indem sie in andere Rollen, wie in den Bären, in die Katze, in den Kapitän oder in die Waldfee schlüpfen, tauchen sie ein in deren Eigenschaften. Sie sind dann stark, fühlen sich leicht oder übernehmen Verantwortung, je nach Rolle, in die sie schlüpfen. Durch Aktiviät und Ruhe im Wechsel werden sie lebendig und ausgeglichen.
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Kinderyoga kann man Zuhause, in der Gruppe oder in der Familie machen. Wer dazu noch mehr erfahren will, kann unseren Gastbeitrag bei Silvia von vivabini lesen.
Wer noch mehr darüber lesen will, schaut hier:

Hörbuch für starke Kinder – Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!

 

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Beim Hörbuch die Angst vor dem Feuer verlieren und den Respekt vor Feuer behalten? Sicher brauchen Kinder praktische Erfahrungen mit Feuer, damit sie einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang damit lernen. Aber Geschichten haben uns als Kinder schon geholfen, große Abenteuer in unserer Fantasie zu erleben. Von Figuren, die wir als unsere Vorbilder genommen haben, haben wir spielerisch gelernt.
Bei audible haben wir die Geschichte „Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!“ * entdeckt und schon beim Zuhören ist uns ganz schön heiß geworden…

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Bildquelle audible.de

Hörbuch Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!

Das Hörbuch ist aus einer Reihe mit dem kleinen Drachen Kokosnuss 2016 erschienen und dauert 49 Minuten.
Die Geschichte wird deutlich mit verschiedenen Stimmen, die die Charaktere unterstreichen, vorgelesen. Mit Musik werden Abschnitte in der Geschichte untermalt und kleine Pausen gemacht. Am Anfang und am Ende lädt ein Lied die Kinder zum Zuhören und zum Wiederhören ein.

Die Charaktere beim Kleinen Drachen Kokosnuss

Der kleine Drache Kokosnuss ist ein Flugdrache und erlebt mit seinen Freunden Matilda, dem Stachelschwein und Oskar, dem Fressdrachen, viele Abenteuer auf der Dracheninsel.
Kokosnuss kann fliegen und Feuer speien, ist freundlich und hat manchmal Angst. Aber sein Mut ist stärker und in kniffligen Situationen hat er eine passende Idee auf Lager.
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Seine beste Freundin Matilda hat im Gegensatz zu Kokosnuss gute Noten in der Schule und ist vorsichtig. Da sie aber größere Angst hat, etwas zu verpassen, ist sie bei Abenteuern natürlich mit an Bord.
Der beste Freund Oskar kann zwar nicht fliegen, aber toll tauchen, hat kaum Angst und mag vegetarisches Essen. Im Gegensatz zu Matilda, die Gefahren im Blick behält, ist Oskar eher spontan und gleichzeitig geht er gerne in die Schule.
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Die Handlung

An einem friedlichen Sonntagmorgen steigt plötzlich Rauch aus dem Vulkan Gugelhupf auf. Eine Mortifagma, Mataforgina oder doch Fata Morgana? Die drei Freunde können ihren Augen kaum trauen und erzählen ihren Eltern von der großen Gefahr für die Dracheninsel! Die Eltern glauben nichts davon und beschwichtigen die Kinder oder loben ihre Phantasie.
Damit die Dracheninsel nicht schon bald unter Lavastrom begraben wird, gehen Kokosnuss, Matilda und Oskar allein auf Vulkanexpedition! Ausgestattet mit Klettergurt, Seil und Taschenlampe machen sie die drei Freunde auf den Weg, um die Dracheninsel zu retten, auch ohne Erwachsene!
Trauen sie sich das zu? Wie kommen Matilda und Oskar zum Vulkan, denn nur Kokosnuss kann fliegen? Wer wird ihnen helfen? Und überhaupt, wer ist der mysteriöse, orangefarbene Igel, der in den Vulkan hineingeflogen ist?
Höre selbst, wie die drei auf die Feuerfontäne im Vulkan reagieren und wie sie den Vulkan am Ausbrechen hindern.
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Hörempfehlung „Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!“

Der Drache Kokosnuss löst zusammen mit seinen Freunden ein Problem. Dabei zeigt er Mut, Entschlossenheit, entwickelt Ideen und gibt nicht auf.
Kindern, die Interesse an Drachen, Fliegen und an Feuer haben, können wir das Hörbuch empfehlen. Auch die verschiedenen Persönlichkeitseigenschaften der Figuren, das Thema Freundschaft, gegenseitige Hilfe, Angst und Mut spielen eine Rolle.
Wir hören Hörbücher in Etappen und lassen uns das ganze Stück mit Pausen vorlesen. Aber vielleicht reißt euch die Geschichte so mit, dass ihr nicht aufhören wollt.
„Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel!“ – ein Hörbuch für Kinder ab 4/5 Jahren.
Spannend und warmherzig.
Hör‘ doch mal rein.