Spiele für "Indianer" am Kindergeburtstag

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Tchibo.
Planst Du bald einen Kindergeburtstag oder ein (Sommer)fest? Wir bei ideas4parents wollen einen Geburtstag im Garten nachfeiern und haben uns das Motto Indianer ausgesucht. Unsere Spiele, die wir recherchiert und uns überlegt haben, eignen sich für Kinder im Kindergarten/ Vorschüler.

Worauf kommt es beim Geburtstagsfest an?

  • Sich zusammen mit dem Kind über den Ort, das Motto oder auch nicht, die Zahl der Gäste klar werden.
  • Wünsche besprechen: Spiele, Essen, Gestaltung. Welche Wünsche können erfüllt werden, welche werden abgewandelt, anders erfüllt oder nicht?
  • Termin mit den Gästen rechtzeitig absprechen, im Sommer ist oft sehr viel los!
  • Rechtzeitige Planung und Vorbereitung. Ein Beispiel für die Vorbereitung und den Ablauf, kannst Du bei unserem Mottogeburtstag „Katzen, Kater und Wildkatzen“ lesen. Wer noch Ideen für ein Sommerfest sucht, findet sie hier.
Jetzt stürzen wir uns in die Vorbereitung. Mit den Einladungskarten geht es los.
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Indianerspiele mit Bewegung und Köpfchen

Indianertanz (ohne Material, aber mit Musik oder Trommel)

Der Tanz zur Indianermusik geht so:
1)Die Indianer schleichen ganz leise durch die Prärie und schauen sich um (Handkante an die Stirn).
2) Die Indianer sind laut machen den Ruf der Indianer Huhuhuhu (beim Laut Hu eine Handfläche im Wechsel auf den offenen Mund legen und wieder weg nehmen.
3)Die Indianer hüpfen ein- oder zweimal auf einem Bein und ein- oder zweimal auf dem anderen Bein.
4)Die Indianer singen „huga huga ho heja…“
5) Die Indianer tanzen und bleiben ganz still stehen, wenn die Musik von einem Erwachsenen ausgemacht wird. Das machen sie z.B. wenn eine Klapperschlange kommt.
6)Die Indianer tanzen ganz frei, allein oder zusammen, auch als Gruppe.

Büffel aufspüren, auch als Schatzsuche (Bild von einem Büffel, ggf. Sachen für einen Schatz)

Die Indianer halten nach Spuren Ausschau, die auf eine Büffelherde hinweisen. Drucke ein Bild von einem Büffel aus und schneide dieses in fünf Teile. Verstecke jedes Puzzleteil im Garten und ziehe mit den Indianern los. Wenn alle Puzzleteile gefunden wurden, wird das Puzzle zusammen gesetzt. Die Spurensucher können Hinweise bekommen: Der Büffel war durstig und musste nahe am Wasser sein“ (Gartenschlauch, Gießkanne…). Man kann das auch als Schatzsuche gestalten und am Ende einen Hinweis zum Schatz (Schmuck, Federn, Stirnband, Pfeil und Bogen für zu Hause…)  finden.ideas4parents-spiele-kindergeburtstag-indianer-3.png

Baumstamm, Wassergraben und Schlammloch (ohne Material)

Die Indianer reiten los (dabei  Beine schulterbreit aufstellen, leicht in die Hocke gehen, auf die Oberschenkel klatschen und gehen). Ein Erwachsener macht Ansagen „3x Baumstamm“ (3x hintereinander hochspringen) „Wassergraben“ (mit dem Kopf nach vorne hängen und ein blub blub blub Geräusch machen) „Schlammloch“ (Hände hoch und schnell hinsetzen mit einem Waaah Geräusch). Zwischen den Ansagen reiten (Hände auf die Oberschenkel klopfen und leicht in der Hocke gehen). Variante für ältere Kinder ohne Ansagen, nur mit Handzeichen:

  • Arme nach vorne gestreckt: „Reiten“
  • Die Arme nach oben gestreckt: „Baumstamm“
  • Offene Hände zeigen: „Wassergraben“
  • Die Daumen nach unten: „Schlammloch“

Am Ende können sich alle so leise wie möglich bewegen, also schleichen, so dass man es kaum oder nicht hört.

Pferde reiten (ohne Material)

Ein Kind geht auf alle Viere und spielt Pferd. Ein anderes Kind sitzt als Reiter auf dem Pferd. Markiere einen Start und einen Zielpunkt. Als Wettbewerbsspiel gewinnt das Pferd- und Reiterpaar, das als Erstes am Ziel ist. Als Kooperationsspiel feuern sich alle gegenseitig an, bis sie im Ziel sind. Im Anschluss kommt das nächste Paar.

Büffeljagd (Seile oder Schnüre)

In einer Gruppe sind Büffel, in der anderen Gruppe sind Jäger. Die Büffel bekommen ein Seil/eine Schnur oder ähnliches und klemmen diese in der Hose ein. Sie können die Schnur auch um den Bauch mit einer weiteren Schnur befestigen. Die Büffel laufen weg und die Jäger fangen die Büffel. Lustig ist auch, wenn sich Erwachsene als Büffel zur Verfügung stellen.

Büffel verstecken (ohne Material)

Die einen Kinder verstecken sich als Büffel. Die anderen Kinder spielen Indianer und suchen die Büffel.
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Ziel treffen (Zapfen, evtl. Reifen mit Schnur)

Mit einem Zapfen versuchen die Kinder eine Zielscheibe oder einen Baumstamm zu treffen. Oder Du hältst einen Reifen oder befestigst ihn an einem Baum. Vielleicht kannst Du auch ein Netz um den Reifen spannen. Die Kinder versuchen, durch den Reifen oder das Netz einen „Speer“, also einen Zapfen oder ähnliches zu werfen. Am besten vorher ausprobieren, ob das mit dem Netz klappt und wieweit der Abstand zum Baumstamm oder zum Reifen sein soll.
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Gestalten

Vielleicht kannst Du bis zu drei Spiele auswählen und die andern Spiele im Hinterkopf behalten. Wir haben den Indianertanz und die Schatzsuche vor. Gerne lasse ich mich auch von den freien Spielen der Kinder überraschen. Wer mit den Kindern etwas gestalten mag: Traumfänger, Perlenband für die Stirn, kleines Tipi aus Pappe usw.
Älteren Kindern kann man mit Pfeil (mit Schaumstoff geschützt) und Bogen (PVC Rohre) eine Freude machen. Bevor Pfeil und Bogen genutzt wird, klare Regeln absprechen, wo und wann getroffen wird (eignet sich vielleicht mehr für Schulkinder).

Essen und Deko

Zum Essen eignen sich Schokomuffins mit Indianergesicht und Feder, Schokoküsse als Indianer verziert oder ausgestochene Kreise vom Blechkuchen als Indianer verziert. Wer ein Lagerfeuer machen mag, brät Stockbrot, Würstchen, Maiskolben…
Als Deko bieten sich bunte Federn an, ein Tipi kaufen, bauen oder improvisieren: Spanne ein Seil, lege ein Tuch oder eine Plane darüber und befestige die Plane am Boden mit Heringen oder Stöckchen.
Die Spiele draußen machen richtig Lust auf mehr Zeit im Freien? Dann lies doch mal die Spielideen von Tchibo durch.
Wir wünschen Dir und Deinen Kindern einen gelungenen Kindergeburtstag! Genießt die Zeit mit den Spielanregungen für draußen.
 
 

#YogaMonday: Frühlingsyoga für Kinder

 
Ist euch auch schon so nach Frühling? Frühling hat diesen Zauber eines Anfangs von etwas Neuem…
Wolltet ihr schon immer mal Yoga ausprobieren? Kindern macht es oft Spaß, mit den Haltungen im Yoga zu spielen, deswegen habt ihr jetzt die Gelegenheit zusammen Yoga zu machen.

Warum lohnt es sich, Yoga im Frühling zu machen?

  • Yoga lädt zur sinnlichen Wahrnehmung und Fantasie ein: sehen, hören, tasten, riechen, schmecken
  • Yoga schafft einen Ausgleich zwischen Spannung/Neuem und Entspannung/Vertrautem.
  • Die Haltungen trainieren die Koordination und regen damit unser Gehirn an.

Lade Deine Kinder ab 4 Jahren zu einem Yoga Frühling im Wohnzimmer ein. Hole Matten oder nehmt einen Teppich. Los geht’s.

Hallo Sonne, hallo Regen

Stell Dich auf Deine Matte/ Teppich, spür Deine Füße auf der Erde und nehme die Arme über den Kopf und wieder nach unten. Spür die Sonne und den Regen auf Deiner Haut. (3x)

Manche Kinder nehmen die Arme über die Seite nach oben und andere direkt nach oben, beides ist möglich. (Körperliche „Verbesserungen“ werden im Kinderyoga nicht gemacht, wenn keiner Schaden dabei hat).
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Siehst Du den Regenbogen?

Nimm beide Arme über Kopf und beschreibe mit Deinem Oberkörper einen Bogen zu einer Seite und zur anderen Seite. (Variante: Beschreibe mit einem Arm über unten einen Bogen vor Deinem Oberkörper, dabei geht Dein Arm am Bauchnabel vorbei und landet wieder nebem dem Körper. Dann kommt der andere Arm) (3x/ Seite)
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Siehst Du den starken Baum, der fest mit der Erde verwurzelt ist?

Steh stabil und fest auf der Erde und lasse einen Fuß vom Boden abheben (ca.1 Minute).

(die Kinder nehmen den Fuß unterschiedlich hoch. Werden die Arme über Kopf genommen, brauchen sie mehr Gleichgewicht).
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Über dem Baum fliegt ein Vogel

Steh auf einem Bein, hebe das andere Bein hinter Dich und beuge Dich nach vorne. Lass die Arme wie die Flügel eines Vogels zur Seite schwingen. Du fühlst Dich leicht.
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Du sähst Samen in die Erde

Komm in eine Kniebeuge und sähe Samen für eine Blume. Nimm Erde,  verteile die Samen und gieße die Erde.
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Du bist eine Blume

Setz Dich auf den Boden und fasse Deine Füße oder Deine Unterschenkel. Öffne die Beine wie die Blüte einer Blume und balanciere dabei auf Deinem Po.
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Sei die Schmetterlingsraupe

Leg Dich auf den Bauch und versuche ohne Arme vorwärts zu kriechen. Dann kriechst Du rückwärts. Wieder vor, zurück…
(Ob die Kinder dabei vor allem die Wirbelsäule benutzen oder sich mit den Beinen abstoßen, dürfen sie selbst herausfinden).
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Ruhe Dich auf einem Blatt aus

Komm in die Haltung des Kindes. Dafür kommst Du in den Vierfüßlerstand und rollst Dich ein wie ein Blatt.
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Entpuppe Dich als Schmetterling

Streife den Kokon ab, setz Dich hin und bringe die Fußsohlen aneinander. Lasse die Beine wie Flügel eines Schmetterlings flattern. Hör, wie leise es ist.
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Summe wie die Biene

Sitz in einem Schneidersitz. Wenn Du das nächste Mal ausatmest, mache ein HMMM Geräusch. Wenn Du Deine Ohren sanft zuhältst, spürst Du, wie Deine Hände vibrieren.

Lege oder setzte Dich in die grüne Wiese

Jetzt siehst Du eine grüne Wiese mit bunten Blumen. Du legst oder setzt Dich darauf. Schau Dir die Farben an. Welche Farbe gefällt Dir besonders gut? Welche Geräusche kannst Du hören? Das Gras ist weich und die warme Sonne scheint auf Deinen Bauch…(Du kannst die Geschichte beliebig fortsetzen oder eine Musik einlegen) (ca.3 Minuten)
Streck und reck Dich, gähne und steh langsam auf.
Yoga findet nicht nur auf der Matte statt, sondern auch im Leben. Dankbarkeit zeigen, Zeit in der Natur verbringen und in einer Tätigkeit versinken sind Beispiele dafür. Deswegen kommen jetzt noch

9 Ideen, den Frühling einzuladen

  1. Sich bei der Winterkleidung für die Wärme bedanken und die Sommerkleidung in den Schrank einladen 😉
  2. Leben für den Balkon oder für den Garten pflanzen („Wann sieht man denn die Petersilie?“)
  3. etwas out of the box tun: tanze mit Kindern um Bäume oder…
  4. mit dem Nachbarshund spazieren gehen
  5. den nächsten Pferdestall besuchen
  6. Draußen Spiele neu entdecken: Ball, Frisbee, Boule…
  7. auf dem Wochenmarkt Spargel einkaufen (und etwas mitnehmen, was dem Kind auch schmeckt 😉 )
  8. Menschen, die man lange nicht gesehen hat, wiedersehen 🙂
  9. Etwas Neues tun: Zusammen ein neues Viertel in der Stadt besuchen oder nach diesem Artikel etwas tun, womit ihr euch selbst überrascht.

Habt ihr noch Ideen, den Frühling zu feiern? Schreibt uns!
 

9 Gründe warum Yoga Kinder stark macht

(Der Beitrag enthält einen Werbelink)
Yoga macht Kinder stark, weil es körperlich, geistig und emotional anregt. Es ist eine Methode, die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt. Mit Körperübungen, Atemspielen und Konzentrationsaufgaben werden Kinder für das Leben stark. Warum? Das erfährst Du jetzt in 9 Gründen.

Grund #1

Körper

Kinder können im Yoga ihre Kraft, ihre Beweglichkeit erweitern, ihr Gleichgewicht trainieren und ihre Koordination ausbauen. Durch die gesteigerte Körperwahrnehmung können sie auch die Ausführung in andern Sportarten verbessern und ihren Körper vor Verletzungen schützen. Durch die aufrechte Haltung in den Asanas, den Körperübungen, lernen Kinder gestärkt durch das Leben zu gehen.

Grund #2

Akzeptanz und Veränderung

Kinder dürfen im Yoga laut, leise, verärgert, traurig, müde oder überdreht sein. Zunächst sein zu dürfen, wie sie sind, gibt Kindern die Möglichkeit, wieder einen anderen Zustand zu finden. Wer müde war, wird wach, und wer überdreht war, wird ruhig. Im Yoga geht es darum, ein Gleichgewicht wieder zu finden bzw. herzustellen.
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Grund #3

Fokus und Konzentration

Kinder brauchen Konzentration, um eine bestimmte Aufgabe bis zum Ende abzuschließen. Im Yoga lernen Kinder, ihre Aufmerksamkeit zu lenken und den Fokus auszurichten. Mit Geduld und spielerischer Übung erweitert sich ihre Konzentrationsspanne.
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Grund #4

Ohne Wettbewerb

Wenn Wettbewerb dazu hilft, sich selbst weiter zu entwickeln, dann ist Wettbewerb für alle inspirierend. Aber Wettbewerb, in der es Gewinner und Verlierer gibt, ist nicht immer hilfreich, wenn Kinder ihre eigenen Stärken entdecken wollen. Yoga ist eine Aktivität, in der es nicht um Wettbewerb geht. Im Yoga lernen Kinder, sich auf sich selbst zu konzentrieren und zu entwickeln, ohne sich in Vergleiche mit anderen zu verlieren.
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Grund #5

Kreativität

Im freien Spiel können Kinder selbst kreativ werden und mit den Haltungen spielen. Sie können ein eigenes Asana erfinden, eine Geschichte aus Asanas entwickeln, ein Bild dazu malen oder Eigenschaften der Asanas mit Musik nach stellen. Hier können Kinder ihre Kreativität ausleben und entwickeln.

Grund #6

Interaktion

Im Partneryoga spielen Kinder zusammen die Asanas. Bei den Yogaspielen lernen die Kinder aufeinander zu achten und haben zusammen Spaß. Yoga regt Kinder an, Geduld mit sich zu haben, Geduld mit anderen zu haben und mitfühlend gegenüber sich selbst und anderen zu sein.

Grund #7

Keep Cool

Yoga hilft hitzigen Gemütern und baut Stress ab. Mit fordernden Asanas und ruhigen Atemspielen können aufgeregte Kinder ihre Ruhe in sich wieder finden. Kinder mit Angst lernen wieder in den Bauch zu atmen und spielen mutige Tiere. Im Yoga geht es darum zu entdecken und sich selbst kennen zu lernen, um für sich selbst und in der Gemeinschaft mit anderen die eigene Stärke zu entwickeln.
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Grund #8

Falling in love with the process

Im Yoga wird gelernt, sich in den Prozess, zu verlieben. Bei Babys beobachtet man den Prozess beim „laufen lernen.“ Sie fallen, stehen auf, bleiben stehen, fallen und irgendwann laufen sie los. Babys lernen nicht nur laufen, auf dem Weg dahin geben sie nicht auf, sie finden kreative Lösungen und erfahren, dass Fallen ein Teil des Weges ist.

Grund #9

Eines für alles

Yoga hilft Kindern, körperlich, geistig und emotional stark zu werden. Bei den Körperübungen spielen sie mit neuen Haltungen und trainieren spielerisch ihre aufrechte Haltung. In den Atemspielen üben sie, sich zu konzentrieren. Durch gezielte Anweisungen wird ihr Fokus gefördert. Indem sie in andere Rollen, wie in den Bären, in die Katze, in den Kapitän oder in die Waldfee schlüpfen, tauchen sie ein in deren Eigenschaften. Sie sind dann stark, fühlen sich leicht oder übernehmen Verantwortung, je nach Rolle, in die sie schlüpfen. Durch Aktiviät und Ruhe im Wechsel werden sie lebendig und ausgeglichen.
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Kinderyoga kann man Zuhause, in der Gruppe oder in der Familie machen. Wer dazu noch mehr erfahren will, kann unseren Gastbeitrag bei Silvia von vivabini lesen.
Wer noch mehr darüber lesen will, schaut hier:

Yogamonday: Yoga in der Familie hilft unruhigen Kindern und rastlosen Eltern

(Beitrag enthält Werbelinks)
Yoga in der Familie bietet einen Raum für unruhige Kinder und rastlose Eltern. In einer Zeit, in der viele Eindrücke auf Kinder treffen und Erwachsene zwischen Arbeit, Arbeitslosigkeit und den Anforderungen in der Familie stehen, stellt sich die Frage: Was kann Yoga für diese Familien tun?
Yoga kann helfen, ein Gleichgewicht im Leben herzustellen. Das hat für jeden eine andere Bedeutung. Ein Kind, dass Angst erlebt, kann im Yoga Ruhe erleben.
Ein Erwachsener, der viel Arbeit hat oder vor einem Burnout steht, tankt im Yoga neue Kraft. Wer müde ist, wird lebendig und wer aufgeregt ist, wird ruhig.
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Leben ist Veränderung und genau da setzt Yoga an. Durch Körperwahrnehmung machen Eltern und Kinder eine Momentaufnahme ihres Lebens. Zunächst geht es darum zu sehen, wo man steht, um dann in eine Richtung zu gehen, in die man gehen möchte.

Was passiert in einer Yogastunde für Kinder bzw. für Familien?

1. Einstimmung und Aufwärmen

Ein Einstieg mit einem Ritual ist die Begrüßung mit Namasté (die Handflächen werden vor der Brust gefaltet und der Kopf zum Herzen gesenkt)
Eine Körperwahrnehmungsübung für Kinder ist z.B. die Hand auf das Herz zu legen und den eigenen Namen dazu im Rhytmus zu denken oder zu sprechen.
Aufwärmen können sich Familien frei mit (Trommel)musik, mit einem Bewegungsspiel oder mit dem Yoga Sonnengruß.
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2. Spiel mit Asanas

Eine Bewegungsgeschichte lädt ein, verschiedene Asanas, also Körperübungen kennen zu lernen. Ältere Kinder können auch mit Yogakarten Asanas lernen.
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Sich ausdrücken und neu erfinden

Kinder, die z.B. wütend sind, weisen auf den Druck hin, unter dem sie stehen. Sie brauchen eine Möglichkeit, diesen Druck abzubauen, ohne sich oder andere zu verletzen. Im Spiel mit Asanas, also den Körperübungen, kann das ein brüllender Löwe, eine zischelnde Schlange oder eine zischende Lokomotive sein. Kinder mit Angst können durch Bewegung oder Atemspiele den Körper anders erleben. Erschöpfte Kinder können wieder wach werden und wilde Kinder ruhig. Dafür brauchen sie zunächst einen Raum, in dem sie ausdrücken dürfen, was sie gerade erfahren.
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Erwachsene, die unter Strom stehen, können z.B. durch Bewegung und durch Atemübungen wieder ein Gleichgewicht in ihrem System herstellen. Sie können schnell beginnen (so wie sich eben gerade fühlen) und langsamer werden (wenn ihr Ziel „zur Ruhe kommen“ ist). Eltern, die sehr müde sind, können durch bewusstes Atmen wieder Kraft tanken. Es geht um den Prozess zwischem einem Ist Zustand und einem Zustand, den Eltern für sich gestalten wollen.

3.Abschluss mit Körperwahrnehmung und Ritual

Am Ende der Stunde geht es noch einmal darum, sich selbst zu spüren, die Menschen und die Umgebung wahrzunehmen. Das kann in  einer Geschichte, einem Spiel mit dem Atem, einem Lied oder mit dem Körper passieren. Zum Schluß verabschieden sich alle mit dem Namasté Ritual. Es bedeutet „ich verneige mich vor Dir und vor mir.“ Es ist ein Zeichen für den Respekt zu sich selbst und für den Respekt zu anderen Menschen.
Eine Yogastunde kann laut, leise, still, wild, schnell, ruhig, langsam, kraftvoll und sanft sein. Es geht immer darum, dem eigenen Rhythmus zu lauschen, das eigene Leben zu gestalten und ein Verständnis für andere zu entwickeln.
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Yoga ist vor allem eine Lebenshaltung. Die Asanas, die Atemspiele die Konzentration oder Meditation helfen, sich selber und andere immer mehr kennen zu lernen. Wer dazu keine Zeit hat, kann sich dennoch die Haltung eines Yogi aneignen:
Wo stehe ich? Wie reagiere ich auf das, was passiert?
Wo steht mein Kind? Wie kann ich mein Kind begleiten, dass es sich konzentrieren kann, zur Ruhe findet, Stärke ausdrücken oder neuen Mut tanken kann?
In jedem Moment neu und anders.
Hier erfährst Du noch mehr über Yoga für Familien:

Yogamonday: Piraten Yoga für Kinder an Fasching

An unserem Yogamonday machen wir heute Yoga für Kinder, die sich an Fasching als Piraten verkleiden wollen oder einfach auf Schatzsuche gehen wollen. Matte raus oder ab auf den Teppich. Die Yoga Session ist für Kinder ab ca. 4 Jahren. Die Kinder spielen mit den Haltungen und entdecken ihren Körper, ohne anatomische Korrektur. Los geht’s!
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Konzentration und Atmung

Alle Piraten und Piratinnen auf die Matte! (Bewegungshungrige Kinder können zunächst kreuz und quer durch den Raum laufen und bei einem Signal schnell auf eine Matte kommen, je nach Bewegungshunger wiederholen).
Die warme Sonne (Hände reiben) scheint (mit den Armen über dem Kopf einen Kreis beschreiben) auf den Bauch (über den Bauch streichen) und der Wind bläst (mit Händen neben dem Mund kräftig pusten). Er bläst in alle Richtungen (nach oben, nach unten, nach links und nach rechts pusten).

Yogageschichte zum Bewegen

Piraten und Piratinnen an Board

Die Kinder segeln auf dem Piratenschiff frei durch den Raum. (Arme gehen zur Seite). Achtung große Welle! (Im Krieger 3, ein Bein im Stand nach hinten nehmen und vom Boden abheben, Arme zur Seite nehmen. So segeln die Kinder über die Welle. Seite wechseln)
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Das Schiff wird schneller (auf einer Kreisbahn mit ausgebreiteten Armen laufen).
Das Schiff kommt bald am Ufer an (Im Sitzen rudern die Kinder mit den Armen und gehen mit der Hüfte von einer Raumseite zur anderen Raumseite).

Piraten und Piratinnen an Land und im Wasser

Die Piraten legen ihr Schiff an (im Sitzen Füße vom Boden abheben) und gehen eine Runde schwimmen (in Bauchlage über dem Kopf ausgebreitete Arme abwechselnd heben, als Koordination die gegengleichen Beine leicht vom Boden anheben).
Eine Flaschenpost schwimmt vorbei und wir entdecken eine Schatzkarte. Der Schatz soll auf einem Berg (gerade mit geschlossenen Füßen stehen) hinter einem Baum versteckt sein (ein Bein heben und die Arme über Kopf halten).

Piraten und Piratinnen auf Schatzsuche

Wir folgen den Pfeilen auf der Schatzkarte. Plötzlich überrascht uns ein Tiger (Hände krallen), wir machen uns ganz klein und verstecken uns (Die Kinder laufen als Tiger durch den Raum und machen sich dann in der Kindhaltung klein). Neben uns taucht eine Schlange auf (in Bauchlage mit aufgestützen Händen schieben). Wir schlängeln uns durch den Raum (mit den Händen schieben wir uns auf dem Bauch vorwärts und rückwärts). Jetzt schauen wir zur linken Seite und zischen gemeinsam „Ssss“ und wiederholen das auf der rechten Seite.
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Mit einem Partner machen wir ein kleines Spiel: einer spielt Schlange, der andere Schlangenbeschwörer. Wenn der Schlangenbeschwörer einen Arm nach oben nimmt, schlängelt sich die Schlange nach oben. Wenn der Schlangenbeschwörer den Arm senkt, schlängelt sich die Schlange wieder nach unten. Dann tauschen wir die Rollen, wer Schlange war, spielt Schlangenbeschwörer und umgekehrt.
Wir folgen weiter den Pfeilen (Krieger 2, die Arme stellen einen Pfeil dar) auf der Schatzkarte (mit einem Arm eine Schatzkarte vor dem Körper malen, dabei die Mittellinie überkreuzen, auch mit dem anderen Arm die Schatzkarte malen). Wir begegnen einem Löwen, den wir gemeinsam spielen und jeder streckt die Zunge so weit, wie er kann, raus, ohne und mit Laut: „Woah“ (baut Aggression und Stress ab ;-))

Piraten und Piratinnen auf See

In welche Richtung müssen wir weiter gehen? Vorwärts, seitwärts oder rückwärts? (im Kreis in verschiedene Richtungen gehen). Jetzt surfen wir über einen See (im Kreis im Krieger 1 mit den Armen über Kopf stehen). Der Wind treibt uns an und wir werden schneller (durch Springen das Bein im Krieger mehrere Male wechseln)
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Wir setzen das Segel und der Wind bringt uns an das andere Ufer. (Zum Kreis seitlich in der Grätsche nach unten beugen und im Wechsel eine Hand auf dem Boden und eine in der Luft halten)

Wieder an Land

Wir sind am Berg (gerade stehen) mit dem Baum angekommen (gerade stehen, 1 Bein heben, Hände vor dem Körper falten oder Arme über Kopf nehmen, Bein wechseln). Wo ist der Schatz? Auf dem Boden ist ein Kreuz gezeichnet. Dort graben wir den Schatz aus (im Vierfüßlerstand die Hände auf dem Boden im Kreis reiben und „graben“).

Schatz bergen

Gefunden! (eine goldene Schuhschachtel oder ähnliches mit „Edelsteinen“, Muscheln, an Fasching Luftschlangen… in die Mitte stellen). Jedes Kind darf einen Schatz aus der Schatztruhe nehmen.

Schaukelspiel zur Körperwahrnehmung

Abschluss im Sitzen: Die Piraten strecken die Arme zum Himmel, räkeln sich in alle Richtungen und hören dem Wind zu. Alle machen leise Windgeräusche (durch den Mund pusten) auf ruhiger See (dazu auf den Rücken legen, Knie zum Bauch nehmen und leicht vor, zurück und zu den Seiten schaukeln.( Das letzte Mal beim schaukeln zum Sitzen kommen).
Im Sitzen groß werden und an einem imaginären Faden nach oben gezogen werden (Eltern streichen mit einer Hand von unten nach oben den Rücken der Kinder entlang und über den Hinterkopf nach oben).
Viel Spaß!
Wer mehr über Kinderyoga wissen will, geht zur Kinder Yoga Welt.

Frohe Weihnachten: Weihnachtsyoga mit dem ideas4parents-Team

 

Endlich ist es so weit: Das 24. Türchen darf geöffnet werden! Lange haben wir auf diesen Tag hingefiebert und irgendwie war er dann doch recht schnell da. Manche Eltern sind sicher auch ganz froh darüber, denn für Eltern ist die Weihnachtszeit eben doch oft recht stressig.

Damit uns heute an diesem besonderen Tag aber nichts aus der Ruhe bringt, haben wir für euch eine kleine Yoga Session vorbereitet, bei der die ganze Familie mitmachen kann! Wir zeigen euch unseren Schneeflockentanz! 🙂

Also schnappt euch Kinder, Oma, Opa, Tanten, Onkel und wen ihr sonst noch so finden könnt und los geht´s! 🙂

Weihnachtsyoga für den Kopf: Wie man mit Yoga einen starken Übergang ins neue Jahr schafft

 
Ist Silvester für dich ein Tag wie jeder andere? Oder ist es ein Tag, der sehr wichtig für dich ist? Vielleicht weil er uns dazu einlädt, sich vom Alten zu verabschieden und sich auf was Neues einlassen zu können.

Die Herausforderung

Die Herausforderung besteht darin, dass man manchmal sehr an der Vergangenheit hängt, oder auch oft ein bisschen Angst vor der Zukunft hat.
Wir von ideas4parents machen heute ein Miniyoga, mit dem wir uns vom Alten verabschieden und Raum für Neues schaffen.

Los geht´s! 🙂