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Und wieder eine Blogparade auf Insider Dads! Thema heute: Der digitale Alltag in der Familie –  sind Mama und Papa gute Vorbilder für die Mediennutzung? Aufgerufen zur spannenden Blogparade #mydigitalday hat Mama-on-the-rocks und Scoyo.

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Worum geht es hier eigentlich wirklich?

Das ist die Frage, die sich mir aufgedrängt hat, nachdem ich ein wenig nachgedacht hatte.

Finden wir unsere eigene Mediennutzung wirklich problematisch? Oder finden wir es nur problematisch, wenn unsere Kinder dieses Verhalten kopieren?
Geht es uns in erster Linie um den Schutz unserer Kinder vor den Gefahren, die im Internet lauern könnten?
Oder geht es uns auch darum, wie viel Zeit unsere Kinder vor ihren Geräten verbringen? Und wenn ja, vor was wollen wir unsere Kinder bewahren?
Davor, dass sie sich ihre Eltern zu sehr zum Vorbild nehmen? Dann finden wir es selbst nicht gut, wie wir die neuen Medien nutzen? Warum tun wir es dann?

Natürlich geht es um den Schutz vor den Gefahren des Internets!

Eines ist vermutlich unstrittig. Im Internet gibt es Gefahren. Und diese Gefahren kommen von anderen Menschen. Mit eigenem vorbildlichem Verhalten ließen sich diese Gefahren aber schwerlich ausrotten. Auch sind nicht unbedingt diejenigen Kinder sicherer, die weniger Zeit am Tag online sind. Vielleicht verhält es sich sogar eher umgekehrt?!

Doch das Thema Medienkompetenz von Kindern verdient einen eigenen Blog-Post, finde ich.

Mein Kind soll nicht dauernd am Handy „rumspielen“

Ok, hier wird es richtig spannend.
Insbesondere wenn wir selbst nicht wenig Zeit in sozialen Netzwerken verbringen – und doch schon öfter von einem Piepen des Handys mächtig angezogen werden…

Ein kleiner Exkurs zu meiner eigenen Mediennutzung:
Ich gebe hiermit öffentlich zu, dass ich mein Handy häufig für diverse Aufgaben meines Alltags heranziehe.

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Und es gab Zeiten, in denen ich wesentlich intensiver gechattet habe als heute. Inzwischen habe ich nur noch eine Chatapp (statt drei), die ich wesentlich seltener nutze als früher –  und Facebook ist vom Telefon ganz verbannt. Allerdings sieht unsere Tochter uns immer noch häufig am Smartphone – und sowohl Tablet wie Smartphone üben eine starke Anziehungskraft auf sie aus.

Ich möchte zusammenfassen, dass ich meine eigene Mediennutzung zunehmend eingeschränkt habe – und doch das Smartphone im Alltag nicht missen möchte. Und eines vorweg: Das hat nichts mit meiner Tochter zu tun.

Vor was wollen wir unsere Kinder eigentlich bewahren?

Eine Liste der bekannten Argumente gegen zu intensive Mediennutzung würde wohl so ähnlich wie folgt aussehen:

Die Kinder sollten mehr in die Natur und sich bewegen!

Heute lesen die Kinder ja kaum mehr ein Buch!

Diese vielen Freunde auf Facebook sind doch keine wirklichen Freunde!

Und vermutlich steckt in jedem dieser Argumente ein Stückchen Wahrheit. Doch treffen sie den Kern der Sorge vieler Eltern? Wozu dienen die Bücher?
Also wovor wollen wir unsere Kinder bewahren?
Ich finde, diese Frage sollten sich Eltern ehrlich selbst stellen.

Mein eigenes Fazit

Am Ende des heutigen Posts möchte ich von mir sprechen und sagen, dass es für mich zu viele andere schöne Sachen im Leben gibt, die leicht in den Hintergrund rutschen können.
Vielleicht bin ich ein zu sinnenfroher Mensch oder schätze tiefe Gespräche mit wirklich guten Freunden mehr als alles, was in Chats ohne Augenkontakt möglich ist?

Oder vielleicht kommt es einfach auf die richtige Balance an? Und die müssen wir manchmal selbst neu finden, wenn sich neue Möglichkeiten auftun? Oder zumindest habe ich das so erfahren…

ideas4parents - Andi

ideas4parents - Andi

Andi ist der Mann von Gila und Vater der gemeinsamen tollen Tochter (Toto). Gegenseitiges Voneinander-Lernen und gemeinsames Erkunden der Welt und der je eigenen Persönlichkeiten sind für ihn ein wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Familienzeit.
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Author: ideas4parents - Andi

Andi ist der Mann von Gila und Vater der gemeinsamen tollen Tochter (Toto). Gegenseitiges Voneinander-Lernen und gemeinsames Erkunden der Welt und der je eigenen Persönlichkeiten sind für ihn ein wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Familienzeit.

4 thoughts on “Wie digital sollen unsere Kinder werden?”

  1. Danke fürs Mitmachen an der Blogparade! ich finde ja Deine Überlegungen ganz spannend, vor allem: „Finden wir unsere eigene Mediennutzung wirklich problematisch? Oder finden wir es nur problematisch, wenn unsere Kinder dieses Verhalten kopieren?“ Das ist wohl genau des Pudels Kern…
    Morgen gibt es die Auswertung der Parade auf dem Blog!
    LG
    Séverine

  2. Danke Séverine, freut mich sehr, dass du diesen Gedanken so promiment in deiner Zusammenfassung untergebracht hast. Hat Spaß gemacht, dabei zu sein. Danke dir für die Auswertung!
    LG
    Andreas

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