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Ihr Lieben,

heute lest ihr unser Bloggerinterview mit Dani von Glucke und So. Dort schreibt sie sehr einfühlsam und unterhaltsam über ihren Alltag als Mama, aber auch über viele anderen Themen, die sie im Leben beschäftigen und scheut es nicht, auch weniger fröhliche Dinge anzusprechen, die nun mal dazugehören!

Auf geht´s:

1. Hallo 🙂 Wer bist Du und wie kamst Du zu Deinem Blognamen?

Ich bin Dani, 33 Jahre jung und seit 3 Jahren Mama und verheiratet. Mein Prinz hat mein Leben ziemlich auf den Kopf gestellt und das und vieles mehr, scheint mich zu einer Glucke zu machen. Als ich den Wunsch hatte, einen Blog zu starten, war mir schnell klar, dass ich nicht ausschließlich über mein Mamadasein schreiben wollte. In meinem Leben ist ja auch schon einiges passiert, das ich niederschreiben wollte und so kam ich auf Glucke und So. Glucke für die Liebe zu meinem Kind und So-für alles Andere, das mich beschäftigt.

 

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2. Wie lange bloggst Du schon?

Ich blogge jetzt seit 1,5 Jahren und es fühlt sich an wie 5 Jahre und manchmal wie 5 Wochen. 5 Jahre, da ich wirklich schon einiges in dieser Zeit erlebt und erreicht habe. 5 Wochen, da ich manches einfach immer noch nicht gelernt habe. 😉

3. Wie kamst Du auf die Idee zu bloggen?

Ich schreibe schon seit meiner Schulzeit viel und gerne. Ich hatte immer Freundschaftsbücher, Poesiealben, Tagebücher und Brieffreunde. Ich konnte vieles einfach loswerden, das ich niemandem erzählen wollte oder konnte. Später fing ich an, an einem Buch zu arbeiten. Ich beschäftigte mich auch mit der „Technik“ des Schreibens. Meine Unsicherheit und äußere Umstände brachten mich aber dazu, alles zu löschen. Als ich schwanger wurde, sich so vieles veränderte und ich anfing, Elternblogs zu lesen, da kam der Wunsch auf, es mit dem Schreiben nochmal zu versuchen. 2014 war es dann soweit und ich drückte auf online gehen.

4.  Hast Du ein bestimmtes Konzept oder ein Modell für die Erziehung?

In meinem Kopf hatte ich das immer, besonders als Kinderlose. Als ich aber schwanger wurde und in die Materie einstieg, veränderte sich mein Bild von Erziehung. Als der Prinz dann da war, veränderte sich nochmal alles. Inzwischen habe ich einen Weg, aber er schwankt. Manchmal zweifle ich auch an mir und meinen Entscheidungen. Ich möchte das Beste für den Prinzen, aber eben auch für mich als Frau und als Ehefrau. Dieser Spagat ist nicht einfach. Wichtig ist mir, dass mein Prinz immer die Liebe spürt, die wir für ihn empfinden. Er soll sich immer geborgen fühlen und wissen, dass wir da sind. Den Rest entwickeln wir gemeinsam.

5. Was macht Deiner Meinung nach gute Eltern aus?

Das ist eine so schwierige und komplexe Frage, obwohl Sie so einfach klingt. 😉 Gute Eltern sind für mich Eltern, die ihrem Kind weder körperlichen noch seelischen Schaden zufügen, denn das prägt für immer. Wichtig finde ich auch, seinem Kind den Freiraum zu geben, ein Kind sein zu dürfen. Ich könnte das jetzt alles noch ausführen, aber das Wichtigste ist gesagt.

6. Weißt Du Do´s und Dont´s die Eltern beachten sollten?

Das kann man ähnlich wie Frage 5 beantworten. Ich habe in den 3 Jahren Mutterschaft gelernt, dass es am Wichtigsten ist, den Dingen seinen Lauf zu lassen. Alles hat seinen Sinn und alles ist eine Phase. Niemand kommt als Eltern auf die Welt. Wir alle sind ungelernt bevor wir Kinder bekommen und wir werden nie aufhören zu lernen.

7. Wieviel aus Deinem Blog hast du selbst erlebt/erfahren?

Mein Blog ist sehr sehr persönlich. Das war mir von Anfang an wichtig. Ich habe leider schon einige Schicksale erfahren müssen und ich helfe mir und vielleicht auch anderen, wenn ich darüber schreibe und spreche. Es gibt aber immer eine Grenze, denn mein Leben als Dani ist ja doch noch einiges mehr. Man muss eine Balance finden, sein Ich zu zeigen, aber eben auch zu schützen. Das was ich auf meinem Blog zeige, ist zu 80% Dani und die fehlenden 20% gehören mir und meiner Familie.

 

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8. Wie löst Du/Ihr als Eltern Konflikte mit dem Kind?

Das ist manchmal ziemlich schwierig, da mein Mann einige Dinge anders sieht. Meistens bildet sich dann ein Konflikt zwischen uns und der mit dem Kind ist gelöst. Ich habe ein wenig Probleme mit Grenzen setzen. Ich überlege mir immer welche Grenzen wirklich Sinn machen. Ich treffe da vielleicht nicht immer die richtige Entscheidung für mein Kind, aber ich arbeite daran. Allgemein gesehen sprechen wir mit dem Prinzen und erklären unsere Beweggründe, oder fragen nach seinen. Der Prinz ist so stur wie seine Eltern und das macht es manchmal sehr wortreich. Aber wirkliche Konflikte haben wir auch nicht. Bei einem 3-jährigen geht´s ums Schlafen gehen, was essen wir, was spielen wir und wer räumt auf. Das ist noch harmlos denke ich.

9. Welche Dinge möchtest Du deinem Kind auf den (Lebens)Weg mitgeben?

Ich möchte ihm mitgeben, dass er auf uns zählen kann. Ich möchte ihm mitgeben, dass er gut ist, wie er ist und sich voller Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein ins Abenteuer stürzen soll. Ich möchte, dass er sich frei fühlt und nicht eingeschränkt durch unsere Ängste oder Vorstellungen. Er soll weltoffen, freundlich und dankbar sein. Das Leben ist wertvoll und Liebe das Wichtigste. Ich denke, wenn wir das so hinbekommen, dann haben wir einiges richtig gemacht, oder?

Da stimmen wir zu – was für ein schöner Schluss – wir sagen lieben Dank für die ehrlichen Worte und Dani freut sich, wenn ihr mal vorbeischaut bei ihr. Auf facebook, twitter, Instagram und Pinterest findet ihr sie auch!

Habt ihr auch Lust, bei unserer Interviewreihe teilzunehmen? Gerne könnt ihr uns einen Kommentar hinterlassen :).

Hier findet ihr unsere bisherigen Monday Parents Interviews. Viel Spass beim lesen 🙂
#1   Biokind
#2  Ein Haufen Liebe
#3  Von Herzen und Bunt
#4  Die perfekte Rabenmutter
#5  Isolde und die Inklusions-Akademie

 

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6 thoughts on “Monday Parents #6 – Glucke und So”

  1. Was mir besonders gefallen hat ist der Punkt „voller Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein ins Abenteuer!“
    Ich denke, wenn man dies als Kind so erleben kann, dann wird man auch als Erwachsener mit Neugier und Spaß an Dinge herangehen, ohne immer im Kopf zu haben ich kann das vielleicht nicht oder das ist zu schwer.

    Eine schönes Interview.
    Liebe Grüße Ela

  2. Vielen Dank für das tolle Interview. Das hat mir großen Spass gemacht und liebe Ela, danke für das Kompliment- es fällt nicht immer leicht aber der Prinz soll es genau so erleben um nicht so ein Angsthäschen wie ich zu werden.
    Liebe Grüße
    Dani

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