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FaBa – die Familie aus Bamberg hat zur Blogparade mit dem Thema „Unser persönliches Abendritual mit den Kindern“ aufgerufen. Wir nehmen sehr gerne teil und erzählen euch, wie unser abendliches Zubettgeh-Ritual aussieht.

Warum ein Ritual vorm Schlafengehen?

Kinder können nicht „auf Knopfdruck“ abschalten und einschlafen. Ein vertrauter allabendlicher Ablauf wirkt beruhigend und hilft dem Kind zur Ruhe zu kommen.

Gerade bei einem aufregenden Tag, Wachstumsschüben oder veränderten Lebensumständen wie z.B. beim Schulanfang, kann es den Kindern schwerer fallen, abends abzuschalten. Ein Zubettgeh-Ritual dient dann als eine Art Gerüst, an welchem sich das Kind festhalten und worauf es sich verlassen kann.

Unser Schlafritual mit unseren Kindern

Obwohl unsere Jungs Blondschopf (7) und Blauauge (4) etwa 2 ½ Jahre auseinander liegen, beginnt das abendliche Ritual für beide zur selben Zeit und das ist momentan etwa 19 Uhr.

Etwa zehn Minuten vorher bereiten wir die Kinder vor, dass es nun bald Zeit ist, die Zähne zu putzen, damit sie nicht zu plötzlich aus ihrem Spiel heraus gerissen werden. (Meistens behauptet Blondschopf, dass er noch überhaupt nicht müde ist und er noch aufbleiben will… „Bin total wach! …*gähn*…Total wach bin ich!!“)

Währenddessen schließe ich die Fensterläden und mache es dunkel im Zimmer, nur ein kleines Nachtlicht bleibt an – ein kleiner Halbmond – das die ganze Nacht über brennt.

Nachdem beide Jungs ihre Zähne geputzt haben (meistens mit Hilfe von Papa und Mama) bekommen sie ihre Schlafanzüge angezogen.

Die Gute-Nacht-Geschichte ist ein Muss!

Dann geht es nochmal gemeinsam ins Wohnzimmer, wo wir uns alle auf der Couch zusammenkuscheln und noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Entweder eine lange Geschichte für beide Kinder oder es bekommt jeder seine eigene. So wird es meistens 19:30 Uhr bis wir mit Vorlesen fertig sind und legen dann die Kinder in ihr Bett. (Ganz selten gibt es auch mal statt Vorlesen ein „Gute-Nacht-Uno-Kartenspiel“… aber eigentlich wollen wir lieber vorlesen, damit die Kinder besser zur Ruhe kommen.)

Unsere neueste Errungenschaft ist für jedes Kind eine kleine Lampe fürs Bett, die sie selber an- und ausschalten können (falls sie mal nachts auf die Toilette müssen und nicht sicher sind, ob sich irgendwo ein Monster versteckt… Denn wie wir alle wissen haben Monster Angst vor Licht und hauen dann ab!). Diese Lampe wird natürlich noch kurz von beiden Jungs angeknipst, wenn sie im Bett liegen, das macht es schön heimelig.

Dann wird (seit Jahren!) das Schlaflied „La le lu nur der Mann im Mond…“ gesungen und anschließend „Bruder Jakob“ – mittlerweile können die Kinder auch den Text und singen mit. ? Und obwohl die Kinder vielleicht wirklich schon etwas zu groß sind für die Spieluhr, wird sie immer noch jeden Abend zum Abschluss aufgezogen und gespielt (mit der Melodie von „Lalelu“).

Die Spieluhr, die schon seit Jahren ihre so vertraute Melodie spielt…

Noch ein Kuss und dann ist Schluss

Dann werden natürlich beide Kinder noch gekuschelt und gebusselt und ihnen eine gute Nacht gewünscht. Ich lasse anschließend die Kinderzimmertür noch einen Spalt weit offen, damit noch ein wenig Licht ins Zimmer fällt und gehe hinaus. Dann ist eigentlich Schluss.

Eigentlich. Aber meistens kommt dann noch Blondschopf an und ruft nach mir, weil er noch einen kleinen Schluck Wasser möchte oder ihm „ganz plötzlich“ ein Fingernagel stört, der ganz dringend noch geschnitten werden muss…

Aber dann ist wirklich Schluss! ?

Gute Nacht, kleiner Mann. Schlaf gut!

Das war „Unser persönliches #Abendritual mit unseren Kindern“. Nicht besonders aufregend, aber genau das soll es ja auch sein… ?

Und wie läuft das abendliche Ritual mit euren Kindern ab? Macht doch auch mit bei der Blogparade von der FaBa – die Familie in Bamberg und schreibt darüber einen Blogpost. Bis zum 17.Februar 2018 habt ihr noch Zeit.

Viele liebe Grüße, gute Nacht und schöne Träume wünscht

eure ideas4parents-Romy

 

ideas4parents - Romy

ideas4parents - Romy

Romy hat zwei sehr lebhafte und vergnügte Jungs: Blondschopf und Blauauge. Für die beiden überwindet sie ihre Höhenangst und rutscht von den höchsten Rutschen (aber bei aller Liebe, es gibt Grenzen!).
ideas4parents - Romy

Author: ideas4parents - Romy

Romy hat zwei sehr lebhafte und vergnügte Jungs: Blondschopf und Blauauge. Für die beiden überwindet sie ihre Höhenangst und rutscht von den höchsten Rutschen (aber bei aller Liebe, es gibt Grenzen!).

2 thoughts on “Unser persönliches Abendritual mit den Kindern – Blogparade”

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