16 (Spiel-) Tipps für Eltern mit Babys im 5. Monat

 

Euer Baby hört am Ende des 5. Monats schon etwa genau so gut wie ihr. Mund und Zunge nutzt es, um Dinge zu erforschen. Wir achten jetzt auf scharfe Kanten, weil auch diese im Mund landen. Babys nehmen die Zehen in den Mund und entdecken ihren Körper.

Manche Babys drehen sich vom Bauch auf den Rücken. Die Hände bleiben weiterhin spannend. Wird ein anderer Gegenstand angeboten, kann der alte Gegenstand vielleicht losgelassen werden. Trennt euch von Tischdecken, weil eurer Baby den ganzen Tischinhalt auf sich ziehen kann.

Hier lest ihr sechzehn (Spiel-) tipps im fünften Monat:

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Alltag, Sprache, Körper, Musik und mehr

Tipp #1: Überall spielen

Wählt Spielsachen und Gegenstände aus, legt sie in Körbe und stellt einen Korb in jedes Zimmer. In der Küche: Löffel aus Holz, Metall und/ oder Plastik; im Bad: kleine Handtücher, Seifenschale; im Wohnzimmer: Aufbewahrungsboxen oder Schachteln, die ineinander geschachtelt werden …

Wir wollten nicht zu viele Dinge auf einmal anbieten, und die Sachen immer wieder austauschen. Vielleicht hängt das auch vom Kind ab. Unsere Tochter spielt gerne lange mit einer Sache. Probiert aus, was zu euch passt, um weder Überreizung, Langeweile, Unter- noch Überforderung zu erzeugen.

Tipp #2: Verschwunden

Dieses Spiel ist so einfach, bleibt so lange beliebt und man kann es fast überall spielen. Ihr lasst etwas verschwinden und lasst es gleich wieder auftauchen. Auch ältere spielen immer wieder gern, dass Dinge verschwunden sind und gesucht werden müssen.

Tipp #3: Verstecken und Wiederentdecken

Legt Stofftiere in einen Karton oder jedes Stofftier in einen Karton und schließt den Deckel. Dann fragt ihr: „Wo ist denn..?“ und öffnet einen Karton. Holt das Stofftier heraus. „Hier ist es“. Allerdings begreifen Babys in etwa im 9.Monat dass etwas da sein kann, auch wenn sie es nicht unmittelbar sehen können.

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Tipp #4: Suchspiel

In einfachen Pappbüchern einen Ball, einen Tisch usw. suchen und fragen „Wo ist der Ball…?“. Zeigen wird euer Baby nicht, aber vielleicht den Blick zum Gegenstand lenken.

Tipp #5: Musik is everywhere

Müssen es immer Kinderlieder aus Kindergruppen sein? Wie toll auch andere Musik für Kinder sein kann, wenn man als Erwachsener mal keine Kinderlieder singen mag! Beobachte die Reaktion Deines Kindes auf Deinen Musikgeschmack.

Setze Musik bewusst ein, da die Stimmung einer Musik auch beeinflusst. Unsere Kleine mag sehr gerne Musik, aber wenn sie Ruhe will,  will sie auch keine beruhigende Musik, sondern einfach Ruhe. Durch Ausprobieren lernt ihr euch immer besser kennen.

Tipp #6: Zuschauertribüne

Gerade war der Ball noch da, Fußballbälle, Basketbälle, Federbälle oder (Tisch)Tennisbälle in der Bewegung zu beobachten – wenn das auch noch Mama, Papa oder andere vertraute Personen tun, kann das richtig Spaß machen.

Papa macht Sport, Mama ist beim Kind und dann wird gewechselt. Mamas können langsam wieder Sport machen. Wir haben zuhause zusammen getanzt und unser Baby war für ein bis mehrere Tanzminuten Zuschauer. Natürlich nicht einen ganzen Abend lang, aber mein Motto ist lieber öfter und kurz als gar nicht. Im Laufalter wollte unsere Tochter dann mittanzen.

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Tipp #7: Kleines Fotoalbum

Babys erkennen die Gesichter in einem Fotoalbum mit vertrauten Menschen. Vielleicht willst Du am Ende eines Jahres Bilder aussuchen und in einem Buch zusammenstellen?

Tipp #8: Naturschätze

Bei einem Spaziergang Naturmaterialien sammeln und zuhause einen Korb oder eine Schatztruhe mit Naturmaterialien anlegen. Bei uns landeten Kastanien in einer Wäschewanne als Kastanienbad, als „Kartoffeln“ im Kaufmannsladen oder wurden als große Murmeln verwendet. Gesammelte Steine wurden ein Turm, ein Mosaik oder ein Glücksbringer in Papas Hosentasche.

Tipp #9: Knöpfe

Ein Wartespiel – mindestens 5cm große Knöpfe sammeln und zu Paaren, Mustern legen oder einfach nur im Knöpfebad wühlen. Bevor wir Erwachsenen tausend Impulse geben, erst einmal abwarten, was den Kleinen so damit einfällt. Die Knöpfe sehr groß wählen, damit keine Erstickungsgefahr besteht.

Tipp #10: Eigene Stimme aufnehmen

Unsere Eisenbahn hat einen sprechenden Bahnhof, auf dem ihr eure Stimme oder die eures Schatzes aufnehmen könnt. Oder ihr nehmt eure  oder Babys Stimme auf einem Gerät auf und spielt sie dann vor.

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Tipp #11: Verbindung zwischen Körperteil und Namen

Beim eincremen, beim anziehen, im Bad die Körperteile benennen oder Lieder darüber singen. Es ist schön, neue Begriffe kennenzulernen und mit Sprache zu spielen. Wenn ihr euch Zeit dabei lässt, kann das Baby bei Berührung, Lagewechsel und Gelenkstellung seinen Körper spüren.

Tipp #12: Kniereiter

Ob mit gestütztem Oberkörper Baby auf den Oberschenkeln reiten lassen oder in Bauchlage oder in Rückenlage: Schunkeln, schaukeln, galoppieren – ob Klassiker, selbst erfunden oder neu entdeckt spielt keine Rolle, hier geht es um Spaß am gemeinsamem Spiel und um Blickkontakt. So seht ihr auch, ob euer Kind Spaß dabei hat und könnt weitermachen oder aufhören.

Tipp #13: Stimmung spüren

Wir Eltern strahlen jeden Tag verschiedene Stimmungen aus und Babys haben Antennen dafür. Ich habe es so oft gemerkt in meiner Mama Zeit – wenn ich mich gut um mich kümmere, kann ich vieles gelassener tun. Gut für sich sorgen heißt für jeden etwas anderes: Bewegung, Natur, mit Menschen zusammen kommen, Musik, Wasser trinken, Bewusstsein für Gefühle und Gedanken…Alles, was sich eben beeinflussen lässt. Den Schlaf kann man nur zum Teil beeinflussen. Mir gibt Bewegung Energie und von Energie kann man kaum genug haben, wenn die Nacht kurz war.

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Tipp #14: Nein hören

Ein bestimmtes Nein bei Steckdosen wird vielleicht nicht als solches verstanden, aber Dein Kind hört den Klang Deiner Stimme, hält inne, und das hilft bei Gefahr. Am besten sichert man natürlich die Wohnung so ab, dass Nein sagen was besonderes bleibt.

Tipp #15: Wäscheberg und mehr

Meine Tochter war gern zwischen Wäschestücken oder einem Wäscheberg. Später hat sie den Berg dann selber mit gebaut. Ich integriere gern Spiel und Aktivität in den Haushalt, da für Kinder fast alles Spiel ist und die Mithilfe dann sogar aus Spaß passiert. Es kann auch sein, dass es euch nervt, wenn der ganze Haushalt dann länger dauert und ihr einfach fertig werden wollt. Aber mir ist es so lieber. Hinter Wäschestücken könnt ihr euch dann verstecken und wieder auftauchen. Staubsaugen habe ich oft im Tragetuch gemacht. Gekocht habe ich auch oft so. Wenn Du Dein Kind vorne und nicht auf dem Rücken trägst: Vorsicht bei heißem Wasser oder Fett.

Tipp #16: Wiederholen und Beobachten

Babys wiederholen, ohne dass es Ihnen langweilig wird. Wir können uns dabei zurücknehmen und beobachten. Beobachten in der Babyzeit und darüber hinaus hilft uns Eltern zu erkennen, was unser Kind in genau diesem Moment an einem Gegenstand interessiert. Das ist manchmal etwas völlig anderes als wir es erwartet hätten oder wir uns vorgestellt haben!

Was hat euer Kind zum spielen für sich entdeckt? Habt ihr dazu Spielimpulse gegeben oder einfach das Material zur Verfügung gestellt?

Quelle:
babycenter.de 

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15 (Spiel-) Tipps für frischgebackene Eltern mit Baby im 1. Monat
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