Weihnachtsgewürz Vanille: Leckere Schneebälle

 

Heute stellen wir euch eines unserer absoluten Lieblings-Weihnachtsgewürze vor: Die Vanille. Sie gehört zur Familie der Orchideen und stammt aus Mexiko. Eine besonders gute Vanille ist die Bourbonvanille, welche von der Insel Reunion kommt.

Da die Kultivierung und die Ernte von Vanille sehr aufwendig und zeitraubend ist, ist Vanille auch dementsprechend teuer. Am besten kauft man ganze Vanilleschoten – alternativ kann man Zeit sparen und das fertige reine Vanille-pulver kaufen. Gekaufter Vanillezucker ist dagegen weniger empfehlenswert, da er meist aus synthetischer Vanille hergestellt wird.

Vanille wirkt stimmungsaufhellend und hilft deswegen bei depressiven Verstimmungen oder Angstzuständen. Dabei wirkt Vanille besonders auf unser Nervensystem. Außerdem wirkt sie entzündungshemmend und soll bei Pilzerkrankungen der Haut sowie bei Ekzemen und Neurodermitis besonders wirkungsvoll sein.

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Rezept für leckere, rohe Schneebälle

Zutaten

  • 4 gehäufte EL Kokosmus (alternativ: fester Anteil einer Dose Kokosmilch)
  • 200g Kokosflocken, plus etwas mehr zum Wälzen
  • 2-3 EL Kokosblütennektar oder Agavendicksaft
  • ½ TL Vanillepulver
  • einige Mandeln, am besten geschälte

Rezept

  1. Das Kokosmus bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Mit den restlichen Zutaten bis auf die Mandeln – im Mixer oder in der Küchenmaschine mit Messereinsatz zu einer feinen Masse verarbeiten. Wer kein entsprechendes Küchenequipment besitzt, kann alternativ auf Kokosmehl zurückgreifen.

ideas4parents-weihnachten-rezept-schneebälle-vanille2. Mit feuchten Händen Kugeln mit jeweils einer Mandel als Kern formen, in den Kokosflocken wälzen und für 1h in den Kühlschrank stellen. Fertig sind die leckeren Kokos-schneebälle!

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Viel Spaß und ein frohes Fest! 🙂

Weitere weihnachtliche Gewürze:

Weihnachtsgewürz Zimt: Weihnachtliche Zimtsterne
Weihnachtsgewürz Gewürznelken: Ein gesundes Lebkuchenrezept

Weihnachtsgewürz Kardamom: Kinderleichte Weihnachtsplätzchen

 
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Der Kardamom stammt von der indischen Malabarküste und ist ein Ingwergewächs. Von hier kommt noch immer der beste Kardamom, der grüne Malabar-Kardamom. Er ist das dritt-teuerste Gewürz nach Safran und Vanille.

Aus der Weihnachtsbäckerei ist Kardamom kaum mehr wegzudenken und nebenbei hat er auch sehr gute therapeutische Eigenschaften: er stärkt den Herzmuskel und stabilisiert den Herzrhythmus, er stärkt die Verdauung, ist gut bei nervösen Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit, balanciert die Magensäure und wirkt Blähungen entgegen.

Kardamom ist ein Gehirntonikum, er bringt Klarheit und stärkt das Gedächtnis. Bei Husten und Astma wirkt er auswurffördernd. Bei Grippe senkt er zu hohes Fieber und kann mit Vorteil bei Kindern angewandt werden. Jedoch ist er in therapeutischer Dosierung nicht bei Schwangeren zu verwenden, da er abortiv wirkt.

Zutaten für die Kardamom-Mandel Plätzchen

ergibt ca. 20 Stück Große oder 40 Stück Kleine

  • 75 gr Kokosöl*
  • 1 Ei oder ein Soja-„Ei“ (1 EL Sojamehl * 2 EL Wasser)
  • 50 gr Kokosblütenzucker*
  • 20 gr Ahornsirup*
  • 150 gr gemahlene Mandeln
  • 100 gr glutenfreies Mehl (B. von Bauck)
  • 1 EL gemahlener Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Backpulver
  • Abrieb von 1/2  Bio-Zitrone
  • frisch gemahlene Vanille
  • Rosenwasser* (gibt es auch im Orient-Supermarkt)
  • ganze Mandeln zum Verzieren

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Zuerste das Kokosöl in Stücke schneiden und mit dem Ei oder dem Soja-„Ei“ (1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser glatt rühren) mit dem Kokoszucker und dem Sirup verrühren.

Nach und nach alle anderen Zutaten hinzufügen und alles zu einem festen, glatten Teig verkneten. Der Teig darf ruhig etwas klebrig bleiben. In Folie wickeln und mindestens eine Stunde, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank legen.

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Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

Jetzt kommt’s: Reibt Eure (gewaschenen) Hände mit etwas Rosenwasser ein (und genießt diesen Duft!) und formt nun walnussgroße Kugeln aus dem Teig.

Diese Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und jeweils eine Mandel leicht eindrücken. Ungefähr 15 Minuten backen, bis sie leicht braun geworden sind, auf einem Gitter auskühlen lassen.

Wir wünschen ein frohes Fest! 🙂

Weihnachtsgewürz Gewürznelken: Ein gesundes Lebkuchenrezept

 
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Ayurveda beschreibt die Wirkung von Gewürznelken so: Energie aufbauend und gleichzeitig beruhigend, analgetisch z.B. lokal schmerzlindernd bei Zahnschmerzen, entgiftend und bakterienabtötend. Sie helfen bei Husten, Erkältungkrankheiten, Asthma und Schluckauf. Die Nelken stärken das Immunsystem durch Vermehrung der weißen Blutkörperchen und geben der Lunge, dem Kreislauf und dem Herzen Kraft, während sie das Nervensystem stimulieren.

Auch bei Blähungen, Koliken, Verdauungstörungen und Übelkeit hilft dieses Gewürz und bei Hauterkrankungen wird es ebenfalls eingesetzt.

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Gewürznelken sind besonders gut im Winter und ich empfehle sie immer ganz zu kaufen und selber zu Hause zu mahlen, damit sowohl der Geschmack als auch die Wirkung der Nelken bewahrt bleibt.

Der Baum wächst am besten auf Inseln; während auf den Malukken, einer Inselgruppe Indonesiens, schon die Babys mit Gewürznelken-Halsketten bestückt wurden, um sie vor Krankheit und bösen Geistern zu schützen. Auch Ärzte trugen diese Halsketten und kauten das Gewürz, um sich bei ihren Krankenbesuchen nicht anzustecken. Das Gewürz ist schon seit Jahrtausenden sowohl in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und im Ayurveda (traditionelle indische Medizin) als Heilmittel bekannt und geschätzt.

Besonders gut schmecken Gewürznelken in Currymischungen, in Weihnachstsgebäck, wie Lebkuchen und zusammen mit Äpfeln in Apfelkuchen oder Apfelkompott.

Rezept: Gesunde Lebkuchen mit Schokolade

nach einem Rezept von „Healthy On Green”*

Vorbereitung:  1 Stunde

Koch-/Backzeit:  10 Minuten

Portionen: 12-16 Stück

 Zutaten

400 g gemahlene Haselnüsse

11 EL Ahornsirup (z.B. von Alnatura*)

50 g flüssiges Kokosöl (z.B. von PureBio*)

2 EL Apfelmus

100 g Aprikosen, getrocknet und ungeschwefelt

Geriebene Schale von 1 bis 2 Orangen (unbehandelte)

Natürliches Orangenöl (optional)

2 TL Lebkuchengewürz

1 Prise Salz

Oblaten (z.B. 10 cm x 7 cm)

100 g Schokolade nach Wahl (z.B. Zartbitter Kuvertüre)

Mandelkerne zum Dekorieren

Zubereitung

1. Aprikosen in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser übergießen und circa 15 Minuten einweichen.

2. In der Zwischenzeit gemahlene Haselnüsse, Ahornsirup, Kokosöl, Apfelmus, geriebene Orangenschale, Orangenöl, Lebkuchengewürz und Salz in eine separate Schüssel geben. Alles mit den Händen ein paar Minuten lang sehr gut verkneten.

3. Aprikosen in ein Sieb geben, abtropfen lassen und trocken tupfen. In kleine Stücke schneiden, zu den anderen Zutaten dazugeben und nochmals alles gut verkneten. Die Lebkuchenmasse sollte nicht zu trocken sein, eher klebrig, aber noch formbar. Sollte sie das nicht sein, mehr Apfelmus oder Ahornsirup hinzufügen.

ideas4parents-weihnachtsgewürz-Nelken4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Oblaten darauf verteilen. Da ich die Lebkuchen gerne etwas dicker mag, habe ich die Masse zu insgesamt 16.

ideas4parents-weihnachtsgewürz-Nelken5. Kugeln geformt, diese dann jeweils auf die Oblaten gedrückt und mit den Händen geformt. Zwischendrin die Hände waschen und nach Bedarf zum Formen befeuchten.

6. Vegane Lebkuchen im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze circa 12 Minuten lang backen – nicht zu lange, da die Lebkuchen sonst nach dem Auskühlen zu hart werden. Die Lebkuchen sind noch extrem weich wenn ihr sie aus dem Backofen holt. Am besten das gesamte Backblech aus dem Backofen nehmen und die Lebkuchen komplett auskühlen lassen.

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7. In der Zwischenzeit die Mandelkerne häuten. Hierfür die Mandelkerne mit kochendem Wasser überbrühen und ein paar Minuten ziehen lassen. Nun kann die Haut der Mandelkerne entfernt werden.

ideas4parents-weihnachtsgewürz-Nelken8. Schokolade schmelzen und die Lebkuchen damit bestreichen. Mandelkerne darauf geben und leicht in die Lebkuchenmasse drücken. Vegane Lebkuchen komplett auskühlen lassen und anschließend in geeigneten Keksdosen aufbewahren.

Viel Spaß und ein frohes Fest! 🙂

Weitere weihnachtliche Gewürze:

Weihnachtsgewürz Zimt: Weihnachtliche Zimtsterne

Weihnachtsgewürz Zimt: Weihnachtliche Zimtsterne

 

Heute startet unsere weihnachtliche Gewürz-Reihe, in welcher wir euch vier verschiedene weihnachtliche Gewürze vorstellen und euch dazu gleich noch ein paar leckere Geheimrezepte verraten.

Den Anfang unserer Reihe macht der Zimt. Der echte und für Kinder gesündere Zimt kommt aus Ceylon, Sri Lanka oder Indonesien und man nennt ihn Ceylon-Zimt. Aus China kommt der Kassia-zimt, der für kleinere Kinder wegen seines hohen Gehalt an Cumerinen nicht geeignet ist.

Die gesundheitlichen Vorteile von Zimt waren schon im alten Indien und China bekannt. Er reguliert und balanciert Herzrhythmus und Kreislauf, er wirkt gegen Entzündungen und ist antiseptisch, reinigt die Haut, das Blut und die Nieren.

Sehr empfehlenswert ist Zimt bei Erkältungskrankheiten wie Schnupfen und Husten. Besonders wenn viel Schleim vorhanden ist. Außerdem wirkt er fiebersenkend. Im Falle von Erkältung ist ein Tee aus viel Zimt (3 Teile), etwas Gewürznelken (1Teil) und Ingwer (3 Teile) zu kochen. – Gerne längere Zeit kochen lassen und dann mit etwas Honig oder Ahornsirup abschmecken, eventuell mit etwas Milch, Sojamilch oder Mandelmilch abkühlen und den Erkältungstee noch warm trinken.

Rezept für Zimtsterne

Zutaten

Für den Teig:
200 g Puderzucker
2 EL Zimtpulver
8 EL Wasser
1 EL Zitronensaft
150 g Mandel(n), gemahlen
200 g Haselnüsse, gemahlen
1 EL Orangenschale, unbehandelt, abgerieben
Für den Guss:
 n. B. Puderzucker
 wenig Wasser
 etwas Zimtpulver 

Zubereitung

Alle Zutaten für den Teig fest miteinander verkneten. Auf einer mit Alufolie ausgelegten Fläche ausrollen und mit einem Förmchen Sterne ausstechen. Bei Zimmertemperatur ca. 4 Stunden trocknen lassen.

Die Zimtsterne auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 250°C ca. 3 – 5 Minuten backen. Aber nicht zu lange im Ofen lassen, da sie sonst zu trocken werden. Die Plätzchen gut auskühlen lassen.

Aus gesiebtem Puderzucker, Zimt und wenigen Tropfen Wasser einen zähen Zuckerguss herstellen. Die Zimtsterne damit überziehen, gut trocknen lassen und in einer Keksdose lagern.

Guten Appetit und frohes Fest! 🙂

 

Unsere Lieblinge #4 – Rezepte

Essen ist fertig! Juhu, da fangen die Augen an zu leuchten. Was gibt es denn heute Leckeres? Der Familienalltag ist oft stressig, aber zusammen essen ist eine Tradition, die man auf jeden Fall behalten sollte. Denn Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen 😉

Und was gibt es bei euch so? Oft fällt einem einfach nicht ein, was man denn heute kochen könnte. Dann muss Inspiration her! Wir haben euch auf unserem Blog ja schon einige Rezepte vorgestellt. Jetzt wollen wir euch von diesen gerne noch einmal unsere drei liebsten Rezepte zeigen. Vielleicht landet ja tatsächlich eines dieser Gerichte bei euch heute Abend auf dem Tisch! 😀

Leckere Lasagne

Mhhhhh… Lasagne geht einfach immer! Findet ihr nicht auch? Ich glaube, es gibt kaum einen Menschen auf der Welt, der zu einer schmackhaften, würzigen Lasagne mit feiner Béchamelsauce frisch aus dem Ofen nein sagen würde. Wir haben hier ein ganz tolles Rezept für euch, welches ihr natürlich ganz nach Belieben verändern könnt. Guten Appetit! 🙂

Pizzaschnecken

Wir lieben Pizza! Deshalb haben wir letztes Jahr auch unsere Blogreihe „Eltern als Pizzabäcker“ veröffentlicht. Unser Lieblingsrezept sind die tollen Pizzaschnecken. Sie sind einfach, schnell zu machen und dazu oberlecker! Außerdem stehen wir total auf Blätterteig. Ihr auch? Hier findet ihr das Rezept.

Bratapfel mit Crumble

Unser letztes Lieblingsrezept ist eigentlich eher winterlich. Aber wir finden es soooo toll, dass wir es auch im Frühling und im Sommer gerne als Dessert machen. Hier haben wir für euch eine ganz tolle Variante mit Buttercrumle, Cranberries und Vanillesauce. Mhh, da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen! Wir können einfach nicht genug davon bekommen, auch wenn draußen die Sonne scheint 😀

So, das waren unsere Lieblinge für heute. Wir wünschen einen guten Appetit und lasst es euch schmecken!

Weiter geht es mit unseren liebsten Outdoor Aktivitäten in München am nächsten Montag! Seid gespannt 😀

Was sind eure Lieblingsrezepte? Was lieben eure Kinder? Lasst es uns gerne wissen und schreibt es in die Kommentare. Wir freuen uns auf eure Tipps 😀

Unser liebstes Rezept für eine leckere Lasagne

Erinnert ihr euch noch an unserer virtuelle Reise nach Italien? Heute reisen wir quasi mal kulinarisch, denn Italien ist für uns nicht nur immer eine Reise wert, sondern auch gern gesehen auf den Tellern. Und zusammen kochen macht auch immer Spaß und das Verputzen des fertigen Werkes natürlich noch viel mehr ?

Wie wär es zum Beispiel mit frischer Lasagne?

Lasagne

Für die Lasagne:

  • 100 g Zwiebeln
  • 1 ganze Knoblauchzehe
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 100 g Karotten
  • Olivenöl
  • ca. 500 g Biohackfleisch
  • 100 ml Rotwein oder 300 ml Fleischbrühe
  • 1 Dose Tomaten
  • Salz & Pfeffer
  • glatte Petersilie (fein gehackt)
  • etwas weiche Butter für die Form
  • 12 Lasagneplatten
  • 70 g Parmesan ((frisch gerieben))

Für die Béchamelsauce:

  • 30 g Butter
  • 30 g Mehl
  • 500 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Parmesan
  1. Zuerst Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, dann Sellerie und Karotten in kleine Würfel schneiden.

  2. Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und die Karotten andünsten. Rinderhack dazugeben und braten bis es schön krümelig ist. Mit Fleischbrühe auffüllen. Tomaten dazu und mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze ca. 40 Minuten kochen und dann noch die Kräuter dazugeben.
  3. Für die Béchamelsauce die Butter in einem Topf erhitzen. Mehl dazu und unter ständigem Rühren anschwitzen. Die kalte Milch dazu gießen und unter gelegentlichem Rühren bei geringer Hitze 10 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Topf vom Herd nehmen und dann den Parmesan unterrühren.
  4. Eine Auflaufform mit etwas Öl beträufeln, damit nichts anbrennt. Drei Lasagneblätter hineinlegen, mit einer Schicht Bolognese und etwas Béchamel bedecken und mit etwas Parmesan bestreuen. Das ganze wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit Lasagneblättern und Béchamelsauce abschließen und den restlichen Parmesan auf die Sauce streuen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 180 Grad) circa 15-20 Minuten goldbraun backen… yummy!


Wir wünschen einen guten Appetit und hoffen, ihr seid auch mal kreativ und probiert die Lasagne nach Belieben mit Pilzen, Tofu, oder was auch immer euch einfällt, aus… ?
Und zum mitschmettern haben wir noch einen unserer All-Time-Italien-Klassiker für euch rausgesucht. Anklicken und 1,2,3 mitsingen…Bello, Bello e impossible!

ideas4parents Adventskalender – Türchen #15: Rezept für Bratapfel mit Crumble

Wenn es ein Rezept gibt, was im Winter richtig glücklich machen kann, dann ist das der Bratapfel. Was Besseres kann man sich da nicht vorstellen: Gemütlich im Warmen sitzen, gemeinsam ratschen und lachen und anschließend dieser Duft aus Marzipan, Nüssen und Winterzeit, wenn der Bratapfel aus dem Ofen kommt…! Und irgendwie ja auch noch so gesund, ist ja schließlich Obst, gell 🙂
Für ein Dessert für viele Leute ist es einfach prima. Es gibt endlos viele Varianten, doch als ich letztens die Bratapfelversion mit dem Buttercrumble, den Cranberries und der Vanillesauce entdeckt habe, hat mein Herz einen Hüpfer gemacht und ich habs gleich mit einer Freundin ausprobiert.
Das Ergebnis schmeckt mir sogar noch besser als der Klassiker und deshalb gibt es heute das Rezept dazu und  wir hoffen euch mundet es genauso:
 
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Für 4 Bratäpfel:

4 größere Äpfel (am besten Süße)
1/2 Bio Zitrone
1/2 Vanilleschote
50 g kaltes Marzipan (am besten hacken oder raspeln)
etwas Zimt
2-3 EL getrocknete Cranberries
25 g Mandeln gehackt
Für das Crumble: 75 g Mehl, ca. 35 g weiche Butter, dieselbe Menge brauner Zucker, etwas Salz
 
Zuerst eine Ofenform fetten oder mit Backpapier auslegen. Dann die Äpfel waschen und den Deckel abschneiden, das Kerngehäuse entfernen, um dann die Äpfel mit einem stabilen Löffel auszuhöhlen (dabei einen ca. 1,5 cm breiten Rand lassen). Die Deckel und das Fruchtinnere kleinhacken. Die Zitrone heiß abspülen,  trocken reiben und die Schale ganz fein abreiben, sowie den Saft auspressen. Mit dem Saft beträufelt ihr nun die Äpfel innen, damit sie nicht braun werden.
Die Zitronenschale mischt ihr nun mit dem Mark der ausgekratzten Vanilleschote, den Cranberries, den Mandeln, der Marzipanmasse sowie etwas Zimt und den gehackten Äpfeln.
Backofen auf ca. 180° Umluft (oder 160° Gas) vorheizen.
Für das Crumble die Butter mit dem Mehl und dem braunen Zucker locker verkneten.
Die Äpfel nah nebeneinander in die Ofenform geben, mit der Cranberry-Mandel-Marzipan-Mischung füllen und anschließend mit den Streuseln toppen.
Im Ofen brauchen sie nun ca. 40 min. (je nach Hersteller) – damit die Streusel nicht anbrennen, könnt ihr die Äpfel nach ca. einer 1/2 Stunde mit Alufolie abdecken. Wenn sie fertig sind, so bald wie möglich servieren, da sie leicht auseinanderfallen können!
Dazu passt zum Beispiel Vanillesoße, Vanilleeis oder auch Spekulatiuseis!
 
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Mhhhmmm….!