#YogaMonday: Frühlingsyoga für Kinder

 
Ist euch auch schon so nach Frühling? Frühling hat diesen Zauber eines Anfangs von etwas Neuem…
Wolltet ihr schon immer mal Yoga ausprobieren? Kindern macht es oft Spaß, mit den Haltungen im Yoga zu spielen, deswegen habt ihr jetzt die Gelegenheit zusammen Yoga zu machen.

Warum lohnt es sich, Yoga im Frühling zu machen?

  • Yoga lädt zur sinnlichen Wahrnehmung und Fantasie ein: sehen, hören, tasten, riechen, schmecken
  • Yoga schafft einen Ausgleich zwischen Spannung/Neuem und Entspannung/Vertrautem.
  • Die Haltungen trainieren die Koordination und regen damit unser Gehirn an.

Lade Deine Kinder ab 4 Jahren zu einem Yoga Frühling im Wohnzimmer ein. Hole Matten oder nehmt einen Teppich. Los geht’s.

Hallo Sonne, hallo Regen

Stell Dich auf Deine Matte/ Teppich, spür Deine Füße auf der Erde und nehme die Arme über den Kopf und wieder nach unten. Spür die Sonne und den Regen auf Deiner Haut. (3x)

Manche Kinder nehmen die Arme über die Seite nach oben und andere direkt nach oben, beides ist möglich. (Körperliche „Verbesserungen“ werden im Kinderyoga nicht gemacht, wenn keiner Schaden dabei hat).
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Siehst Du den Regenbogen?

Nimm beide Arme über Kopf und beschreibe mit Deinem Oberkörper einen Bogen zu einer Seite und zur anderen Seite. (Variante: Beschreibe mit einem Arm über unten einen Bogen vor Deinem Oberkörper, dabei geht Dein Arm am Bauchnabel vorbei und landet wieder nebem dem Körper. Dann kommt der andere Arm) (3x/ Seite)
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Siehst Du den starken Baum, der fest mit der Erde verwurzelt ist?

Steh stabil und fest auf der Erde und lasse einen Fuß vom Boden abheben (ca.1 Minute).

(die Kinder nehmen den Fuß unterschiedlich hoch. Werden die Arme über Kopf genommen, brauchen sie mehr Gleichgewicht).
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Über dem Baum fliegt ein Vogel

Steh auf einem Bein, hebe das andere Bein hinter Dich und beuge Dich nach vorne. Lass die Arme wie die Flügel eines Vogels zur Seite schwingen. Du fühlst Dich leicht.
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Du sähst Samen in die Erde

Komm in eine Kniebeuge und sähe Samen für eine Blume. Nimm Erde,  verteile die Samen und gieße die Erde.
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Du bist eine Blume

Setz Dich auf den Boden und fasse Deine Füße oder Deine Unterschenkel. Öffne die Beine wie die Blüte einer Blume und balanciere dabei auf Deinem Po.
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Sei die Schmetterlingsraupe

Leg Dich auf den Bauch und versuche ohne Arme vorwärts zu kriechen. Dann kriechst Du rückwärts. Wieder vor, zurück…
(Ob die Kinder dabei vor allem die Wirbelsäule benutzen oder sich mit den Beinen abstoßen, dürfen sie selbst herausfinden).
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Ruhe Dich auf einem Blatt aus

Komm in die Haltung des Kindes. Dafür kommst Du in den Vierfüßlerstand und rollst Dich ein wie ein Blatt.
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Entpuppe Dich als Schmetterling

Streife den Kokon ab, setz Dich hin und bringe die Fußsohlen aneinander. Lasse die Beine wie Flügel eines Schmetterlings flattern. Hör, wie leise es ist.
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Summe wie die Biene

Sitz in einem Schneidersitz. Wenn Du das nächste Mal ausatmest, mache ein HMMM Geräusch. Wenn Du Deine Ohren sanft zuhältst, spürst Du, wie Deine Hände vibrieren.

Lege oder setzte Dich in die grüne Wiese

Jetzt siehst Du eine grüne Wiese mit bunten Blumen. Du legst oder setzt Dich darauf. Schau Dir die Farben an. Welche Farbe gefällt Dir besonders gut? Welche Geräusche kannst Du hören? Das Gras ist weich und die warme Sonne scheint auf Deinen Bauch…(Du kannst die Geschichte beliebig fortsetzen oder eine Musik einlegen) (ca.3 Minuten)
Streck und reck Dich, gähne und steh langsam auf.
Yoga findet nicht nur auf der Matte statt, sondern auch im Leben. Dankbarkeit zeigen, Zeit in der Natur verbringen und in einer Tätigkeit versinken sind Beispiele dafür. Deswegen kommen jetzt noch

9 Ideen, den Frühling einzuladen

  1. Sich bei der Winterkleidung für die Wärme bedanken und die Sommerkleidung in den Schrank einladen 😉
  2. Leben für den Balkon oder für den Garten pflanzen („Wann sieht man denn die Petersilie?“)
  3. etwas out of the box tun: tanze mit Kindern um Bäume oder…
  4. mit dem Nachbarshund spazieren gehen
  5. den nächsten Pferdestall besuchen
  6. Draußen Spiele neu entdecken: Ball, Frisbee, Boule…
  7. auf dem Wochenmarkt Spargel einkaufen (und etwas mitnehmen, was dem Kind auch schmeckt 😉 )
  8. Menschen, die man lange nicht gesehen hat, wiedersehen 🙂
  9. Etwas Neues tun: Zusammen ein neues Viertel in der Stadt besuchen oder nach diesem Artikel etwas tun, womit ihr euch selbst überrascht.

Habt ihr noch Ideen, den Frühling zu feiern? Schreibt uns!
 

Yogamonday: Yoga in der Familie hilft unruhigen Kindern und rastlosen Eltern

(Beitrag enthält Werbelinks)
Yoga in der Familie bietet einen Raum für unruhige Kinder und rastlose Eltern. In einer Zeit, in der viele Eindrücke auf Kinder treffen und Erwachsene zwischen Arbeit, Arbeitslosigkeit und den Anforderungen in der Familie stehen, stellt sich die Frage: Was kann Yoga für diese Familien tun?
Yoga kann helfen, ein Gleichgewicht im Leben herzustellen. Das hat für jeden eine andere Bedeutung. Ein Kind, dass Angst erlebt, kann im Yoga Ruhe erleben.
Ein Erwachsener, der viel Arbeit hat oder vor einem Burnout steht, tankt im Yoga neue Kraft. Wer müde ist, wird lebendig und wer aufgeregt ist, wird ruhig.
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Leben ist Veränderung und genau da setzt Yoga an. Durch Körperwahrnehmung machen Eltern und Kinder eine Momentaufnahme ihres Lebens. Zunächst geht es darum zu sehen, wo man steht, um dann in eine Richtung zu gehen, in die man gehen möchte.

Was passiert in einer Yogastunde für Kinder bzw. für Familien?

1. Einstimmung und Aufwärmen

Ein Einstieg mit einem Ritual ist die Begrüßung mit Namasté (die Handflächen werden vor der Brust gefaltet und der Kopf zum Herzen gesenkt)
Eine Körperwahrnehmungsübung für Kinder ist z.B. die Hand auf das Herz zu legen und den eigenen Namen dazu im Rhytmus zu denken oder zu sprechen.
Aufwärmen können sich Familien frei mit (Trommel)musik, mit einem Bewegungsspiel oder mit dem Yoga Sonnengruß.
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2. Spiel mit Asanas

Eine Bewegungsgeschichte lädt ein, verschiedene Asanas, also Körperübungen kennen zu lernen. Ältere Kinder können auch mit Yogakarten Asanas lernen.
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Sich ausdrücken und neu erfinden

Kinder, die z.B. wütend sind, weisen auf den Druck hin, unter dem sie stehen. Sie brauchen eine Möglichkeit, diesen Druck abzubauen, ohne sich oder andere zu verletzen. Im Spiel mit Asanas, also den Körperübungen, kann das ein brüllender Löwe, eine zischelnde Schlange oder eine zischende Lokomotive sein. Kinder mit Angst können durch Bewegung oder Atemspiele den Körper anders erleben. Erschöpfte Kinder können wieder wach werden und wilde Kinder ruhig. Dafür brauchen sie zunächst einen Raum, in dem sie ausdrücken dürfen, was sie gerade erfahren.
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Erwachsene, die unter Strom stehen, können z.B. durch Bewegung und durch Atemübungen wieder ein Gleichgewicht in ihrem System herstellen. Sie können schnell beginnen (so wie sich eben gerade fühlen) und langsamer werden (wenn ihr Ziel „zur Ruhe kommen“ ist). Eltern, die sehr müde sind, können durch bewusstes Atmen wieder Kraft tanken. Es geht um den Prozess zwischem einem Ist Zustand und einem Zustand, den Eltern für sich gestalten wollen.

3.Abschluss mit Körperwahrnehmung und Ritual

Am Ende der Stunde geht es noch einmal darum, sich selbst zu spüren, die Menschen und die Umgebung wahrzunehmen. Das kann in  einer Geschichte, einem Spiel mit dem Atem, einem Lied oder mit dem Körper passieren. Zum Schluß verabschieden sich alle mit dem Namasté Ritual. Es bedeutet „ich verneige mich vor Dir und vor mir.“ Es ist ein Zeichen für den Respekt zu sich selbst und für den Respekt zu anderen Menschen.
Eine Yogastunde kann laut, leise, still, wild, schnell, ruhig, langsam, kraftvoll und sanft sein. Es geht immer darum, dem eigenen Rhythmus zu lauschen, das eigene Leben zu gestalten und ein Verständnis für andere zu entwickeln.
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Yoga ist vor allem eine Lebenshaltung. Die Asanas, die Atemspiele die Konzentration oder Meditation helfen, sich selber und andere immer mehr kennen zu lernen. Wer dazu keine Zeit hat, kann sich dennoch die Haltung eines Yogi aneignen:
Wo stehe ich? Wie reagiere ich auf das, was passiert?
Wo steht mein Kind? Wie kann ich mein Kind begleiten, dass es sich konzentrieren kann, zur Ruhe findet, Stärke ausdrücken oder neuen Mut tanken kann?
In jedem Moment neu und anders.
Hier erfährst Du noch mehr über Yoga für Familien:

Frohe Weihnachten: Weihnachtsyoga mit dem ideas4parents-Team

 

Endlich ist es so weit: Das 24. Türchen darf geöffnet werden! Lange haben wir auf diesen Tag hingefiebert und irgendwie war er dann doch recht schnell da. Manche Eltern sind sicher auch ganz froh darüber, denn für Eltern ist die Weihnachtszeit eben doch oft recht stressig.

Damit uns heute an diesem besonderen Tag aber nichts aus der Ruhe bringt, haben wir für euch eine kleine Yoga Session vorbereitet, bei der die ganze Familie mitmachen kann! Wir zeigen euch unseren Schneeflockentanz! 🙂

Also schnappt euch Kinder, Oma, Opa, Tanten, Onkel und wen ihr sonst noch so finden könnt und los geht´s! 🙂

Weihnachtsyoga für den Kopf: Wie man mit Yoga einen starken Übergang ins neue Jahr schafft

 
Ist Silvester für dich ein Tag wie jeder andere? Oder ist es ein Tag, der sehr wichtig für dich ist? Vielleicht weil er uns dazu einlädt, sich vom Alten zu verabschieden und sich auf was Neues einlassen zu können.

Die Herausforderung

Die Herausforderung besteht darin, dass man manchmal sehr an der Vergangenheit hängt, oder auch oft ein bisschen Angst vor der Zukunft hat.
Wir von ideas4parents machen heute ein Miniyoga, mit dem wir uns vom Alten verabschieden und Raum für Neues schaffen.

Los geht´s! 🙂


 

Weihnachtsyoga für den Kopf: Wie man durch einen Perspektivenwechsel ein starkes Weihnachtsfest erlebt

 

Heute geht es darum, ein starkes Weihnachtsfest zu erleben – und zwar unabhängig von den äußeren Umständen.

Die Herausforderung

Weihnachten ist für dich kein Fest der Freude, weil sich die Verwandten immer zanken? Oder du machst vieles mit Widerstand, nur weil es von dir erwartet wird? Mit Yoga kannst du eine andere Haltung annehmen, obwohl die Umstände gleich bleiben. Spannend ist dabei, dass man alleine durch die Einstellung viel mehr gestalten kann, als man es erwartet hat.

Frohes Fest!